Soll Rauchen in Clubs wieder erlaubt werden?

rauchiWenn Nachtschwärmer um die Häuser ziehen, dann kann es für Anwohner manchmal ganz schön laut werden. Dabei sind es aber nicht die Bässe, die Nachbarn die Nachtruhe rauben. Nein, oft sind es Raucher, die sich vor den Clubs ein wenig zu laut unterhalten. In Amsterdam löst man solche Probleme ganz einfach: ein Kommen und Gehen ist in Clubs nicht erlaubt, wer unbedingt qualmen will, der geht in eine Raucherlounge im Club. „Das hilft gegen Lärm auf der Straße“, sagt der Amsterdamer Nachtbürgermeister Mirik Milan (der am Freitag zusammen mit Vertretern der SPD, der Ordnungsamtes und Mitgliedern des Bürgervereins Altstadt das Nürnberger Nachtleben unter die Lupe genommen hat). In Bayern sind Raucherlounges nicht denkbar, schließlich gilt hier ein strenges Rauchverbot – auch in Clubs.

Nun will freilich niemand am Rauchverbot in Speisegaststätten rütteln. Auch viele Raucher finden es gut, dass sie ihr Essen heute genießen können, ohne vom Sitznachbarn vollgequalmt zu werden. Ganz zu schweigen davon, dass in Speisegaststätten meistens auch Kinder sind, die man nun wirklich nicht vollzurauchen hat.

In Clubs sieht die Sache da schon ein wenig anders aus. Ganz verräuchern braucht man die natürlich auch nicht. Schön war das damals nämlich nicht, als man seinen Mantel nach dem Wochenende für ein Wochenende zum Lüften auf den Balkon verbannen musste und er immer noch nach Rauch gestunken hat. Aber so ein kleiner Raum, in den man gehen kann…. Muss ja keiner mitgehen, der den Qualm nicht ausstehen kann. Die Anwohner hätten so zumindest ein wenig mehr Ruhe. Und die Raucher, die müssten im Winter auch nicht mehr auf der Straße stehen und frieren.

Wie findet Ihr das? Sollte das Rauchverbot in Clubs wieder gelockert werden?

 

Exklusives Shoppingopfer

Zwischenablage01Ich bin bald pleite. Sehr bald. Warum? Weil ich nach vielen Jahren, in denen ich mich hartnäckig geweigert habe, meine Klamotten im Internet zu bestellen, doch auf den Geschmack gekommen bin. „Best Secret“ heißt der Übeltäter, der mich nun dazu verführt, die kleinen Läden in der Stadt nicht mehr zu betreten…. Wobei… Eigentlich darf ich das ja gar nicht sagen. Ist nämlich alles gaaaaanz geheim und exklusiv. Und wie es sich für gaaaaanz geheime und exklusive Seiten gehört, darf natürlich auch nicht jeder dort shoppen. Nein, man muss erst empfohlen werden. Und dann muss man sich auch noch bewerben. Mit gaaaaanz viel Glück wird man von den Shoppinggöttern erhört und darf sein Geld aus dem Fenster werfen/ auf der Seite ausgeben.

Was soll ich sagen, die Shoppinggötter waren mir gewogen, ich bin Mitglied in diesem ach so exklusiven Kreis (wie der Screenshot beweist). Und weil ich schon sooooooo besonders bin, dass ich dort einkaufen darf, mach ich das natürlich auch. Wobei, einkaufen kann man das Ganze eigentlich nicht nennen, ich spare. Den ganzen lieben langen Tag lang (hab ja eh Urlaub). Hier ein Mantel, da noch Schühchen, ein kleines Täschchen…. Der Pulli wäre doch auch ganz nett. Und das Kleid, das muss natürlich auch noch sein. Ist schließlich alles reduziert. Wenn man sich dann anschaut, was nach einer Stunde so alles im Warenkorb liegt, freut man sich: 500 Euro hat man schon gespart. Schmeißt man jetzt noch das zweite Paar Designerschühchen in den Warenkorb, ist man schon bei 750 Euro, die man mit ein paar Klicks gespart hat. Das gesparte Geld kann man dann übrigens gleich wieder in Klamotten investieren. Ein Teufelskreis, wirklich. Dass man für die Ersparnis nämlich erst einmal auch eine ganze Menge Geld ausgeben muss, das vergisst man bei dem ganzen Spaß einfach viel zu schnell.

Aber halt, kurze Pause. Eine Stunde selbstauferlegtes Internetverbot…. Und die Frage: Warum bin ich plötzlich Internetshopperin? Ganz einfach, ich bin den Machern der Seite voll auf den Leim gegangen. Geld für Werbung ausgeben? Braucht „Best Secret“ nicht. Man muss den Leuten nur den Anschein von Exklusivität unter die Nase halten, dann kommen sie schon von selbst. Besser hätten die das gar nicht machen können. Kompliment.