Keine Chance dem Kater

schlafischlafDas mit Silvester ist ja immer so eine Sache. Da feiert man, trinkt, böllert, trinkt wieder, gönnt sich einen Absacker, dann noch einen, dann trinkt man wieder. Naja, irgendwann ist dann Neujahr – und der Schädel brummt. Australier müsste man dann sein. Die haben es gut. In Sydney gibt es nämlich neuerdings eine Kater-Klinik. Da geht man hin, macht es sich gemütlich und wird intravenös mit all dem versorgt, was die Spuren der vergangenen Nacht beseitigt. Das Ergebnis: Die Welt ist wieder in Ordnung. Nun sind wir aber nicht in Sydney und einen Arzt-Kumpel, der die Kater-Versorgung unter der Hand erledigt, hat auch nicht jeder. Mit ein paar Tipps wird der Kater aber gar nicht so schlimm:

  1. Aspirin zum Absacker: Wer die Schmerzmittel schon vor dem Schlafengehen nimmt, der wacht am nächsten Morgen deutlich fitter auf. Eine Garantie gegen den Kater ist das Zeug trotzdem nicht. Deshalb die Morgenration am besten auch gleich neben das Bett legen.
  2. Finger weg von Schnaps, Prosecco ist eh viel besser.
  3. Kein Fusel. Das süße Gebräu heißt nicht umsonst „Asti Spuckmante“. Je hochwertiger der Silvester-Wein oder Prosecco ist, desto geringer das Kater-Risiko.
  4. Zu jedem Glas Alkohol mindestens die gleiche Menge Wasser trinken. So verhindert man, dass das Gelage den Körper dehydriert. Außerdem ist der Magen dann mit gesunden Sachen voll und es passt weniger Alkohol rein.
  5. Für eine anständige Grundlage sorgen. Wer an Silvester nur Salat ist, der ist selbst schuld, wenn ihm dieser nicht bekommt.
  6. Frischluft an Neujahr. Ja, das ist hart. Wenn man eigentlich noch nicht einmal unter der Decke vorkriechen will. Aber da muss man jetzt durch. Eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft wirkt Wunder.
  7. Trinken, trinken, trinken. Und zwar kein Konterbier. Das gleicht zwar für kurze Zeit den Flüssigkeitsmangel aus, das war es dann aber schon. Wasser, Fruchtsaft, Schorlen, Gemüsebrühe – das ist es, was der Körper braucht.