„Won“-Pendant: ein erster kleiner Einblick

rofaDie Rockfabrik ist Geschichte. Die Betreiber des „Won“ (mittlerweile an der Regensburger Straße) wollen dort ihren neuen Club eröffnen. Eigentlich wollten sie schon am 17. Dezember fertig sein. Jetzt sieht es aber so aus, als würde die erste Party doch erst später steigen. Aus Branchenkreisen war zu erfahren, dass es möglicherweise doch Januar werden könnte, bis in dem Objekt gefeiert wird.

Warum es länger dauert? Branchenkenner vermuten, dass der neue Club bundesweit das größte Projekt seit Jahren wird. Und sowas braucht eben Zeit. Auf Facebook gibt es mittlerweile eine Seite für den neuen Laden. „Resi Biggest Nightlife Nürnberg“ soll er heißen. „Die neue Partyadresse in Nürnberg“, steht dabei, „Opening Soon“! Was die Betreiber sonst noch versprechen: „Euch erwartet ein großes, spektakuläres, atemberaubendes Discoerlebnis in xxl – das Resi in Nürnberg“. Drei Areas soll es geben, dazu eine Cocktail-Lounge, ein Café und ein italienisch angehauchtes Restaurant („Bella Italia“). Obendrein gibt es eine Terrasse („genießt den Nachthimmel über den Dächern von Nürnberg“).

Mit dem berüchtigten „Won“, das im Sommer den Kohlenhof verlassen hat und anschließend an die Regensburger Straße gezogen ist, soll der neue Club jedoch – außer den Betreibern – nur wenig zu tun haben. Alles soll ein wenig nobler und teurer werden als früher am Kohlenhof.

Die Betreiber wollen dafür Sorge tragen, dass die knapp 2000 Leute, die in der ehemaligen Rockfabrik ihren Spaß haben möchten, den Anwohnern nicht allzu große Probleme machen. Denkbar wäre etwa ein Shuttle-Service, wie ihn die Betreiber jetzt schon zu ihrem Laden an der Regensburger Straße einsetzen.
Auf Initiative des Vorstadtvereins Nürnberg-Nord gab es bereits Gespräche, in denen die Situation erörtert und Lösungsmöglichkeiten besprochen wurden. Die Betreiber zeigten sich dabei auch offen dafür, besorgten Anwohnern bei einem Ortstermin vor der Eröffnung die neue Diskothek näher zu bringen.

Das „Won“ an der Regensburger Straße soll nach der Neueröffnung in Klingenhof übrigens nicht geschlossen werden.

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Frischfleisch für das Nachtleben

11Eigentlich sollten am Wochenende gleich drei neue Lokale für Nachtschwärmer an den Start gehen. Daraus wurde jedoch nichts – im ehemaligen „Cafe Lucas“, das nun „Das Paul“ heißt, sind immer noch Handwerker am arbeiten. Im „11“ (Bahnhofstraße, ehemals Goija) und bei „Rosi Schulz“ an der Luitpoldstraße feierte man aber ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.

In der vergangenen Woche hatten die Betreiber das neue „11“ bereits einem Testlauf unterzogen. Geladene Gäste und die Nürnberger „Prominenz“ zeigten sich dabei bei Champagner und Häppchen beeindruckt davon, was sich durch den Umbau alles verändert hat. Der hat sich schließlich ganz schön in die Länge gezogen. Ursprünglich hätte der „Goija“-Nachfolger bereits im Sommer eröffnen sollen. Nach langem Stillstand auf der Baustelle, mussten die Handwerker dann aber einen regelrechten Endspurt hinlegen, um pünktlich zur VIP-Feier fertig zu werden.

Am Samstag dann durfte das normale Fußvolk den Laden von innen betrachten. Einige standen bereits um kurz nach 22 Uhr in der langen Schlangen vor dem neuen Club. Und der ist so ganz anders als zuvor. Frischfleisch gibt es nämlich nicht nur auf der Tanzfläche, sondern jetzt auch auf dem Teller. Wenn nicht gerade Samstagnacht ein DJ auflegt, ist das „11“ nämlich ein Steaklokal. Rinderfilets aus Schwabach, oder doch lieber trockengereiftes Fleisch der Extraklasse – wer auf Steaks steht, ist dort richtig. Musikalisch will man sich im „11“ nicht festlegen. Jeden Samstag wird ein anderer DJ auflegen: House, Funk, Soul – alles ist dabei.

Ein paar Straßen weiter, hat schon am Freitagabend „Rosi Schulz“ eröffnet. In dem Objekt an der Luitpoldstraße war zuvor das Striplokal „Belle Epoqe“. Getanzt wird in dem neuen Laden auch – allerdings mit Klamotten. Die Betreiber haben alles herausgerissen, was vom Stripschuppen übrig war. Der Club ist überwiegend in Schwarz gehalten – und erinnert liebevoll an die puffigen Zeiten von früher. Auf der Mädelstoilette hängen etwa uralte Ausgaben der „Playgirl“ – halbnackte Posterboys mit Schnurrbart inklusive. Auch niedlich: der alte Zigarettenautomat, der sogar noch funktioniert – vorausgesetzt, man hat DM-Münzen dabei. Fast noch cooler: alte Telefone auf den Tischen (mit Wählscheibe natürlich), Lampen wie aus Omas Zeiten und der Röhrenfernseher mit Softpornos von anno dazumal. Und was bei einer Disco fast noch wichtiger ist als die Optik: die Musik. Bei der Rosi gibt es Hip Hop – allerdigns in einer sanfteren Variante als bei „King Lui“ gegenüber. Pluspunkt: der Eintritt ist frei.

Wer sich im umgebauten „Café Lucas“ umsehen will, muss sich noch etwas gedulden. Eigentlich wollten Eike Steffen und Richi Karatay pünktlich zur Christkindlesmarkt-Eröffnung mit dem Umbau fertig sein. Der Zeitplan konnte jedoch nicht eingehalten werden. Am Samstag standen zur besten Shoppingzeit noch jede Menge Handwerkerautos auf der Terrasse – bis zum Wochenende werden sie aber wahrscheinlich fertig sein.

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Soll Rauchen in Clubs wieder erlaubt werden?

rauchiWenn Nachtschwärmer um die Häuser ziehen, dann kann es für Anwohner manchmal ganz schön laut werden. Dabei sind es aber nicht die Bässe, die Nachbarn die Nachtruhe rauben. Nein, oft sind es Raucher, die sich vor den Clubs ein wenig zu laut unterhalten. In Amsterdam löst man solche Probleme ganz einfach: ein Kommen und Gehen ist in Clubs nicht erlaubt, wer unbedingt qualmen will, der geht in eine Raucherlounge im Club. „Das hilft gegen Lärm auf der Straße“, sagt der Amsterdamer Nachtbürgermeister Mirik Milan (der am Freitag zusammen mit Vertretern der SPD, der Ordnungsamtes und Mitgliedern des Bürgervereins Altstadt das Nürnberger Nachtleben unter die Lupe genommen hat). In Bayern sind Raucherlounges nicht denkbar, schließlich gilt hier ein strenges Rauchverbot – auch in Clubs.

Nun will freilich niemand am Rauchverbot in Speisegaststätten rütteln. Auch viele Raucher finden es gut, dass sie ihr Essen heute genießen können, ohne vom Sitznachbarn vollgequalmt zu werden. Ganz zu schweigen davon, dass in Speisegaststätten meistens auch Kinder sind, die man nun wirklich nicht vollzurauchen hat.

In Clubs sieht die Sache da schon ein wenig anders aus. Ganz verräuchern braucht man die natürlich auch nicht. Schön war das damals nämlich nicht, als man seinen Mantel nach dem Wochenende für ein Wochenende zum Lüften auf den Balkon verbannen musste und er immer noch nach Rauch gestunken hat. Aber so ein kleiner Raum, in den man gehen kann…. Muss ja keiner mitgehen, der den Qualm nicht ausstehen kann. Die Anwohner hätten so zumindest ein wenig mehr Ruhe. Und die Raucher, die müssten im Winter auch nicht mehr auf der Straße stehen und frieren.

Wie findet Ihr das? Sollte das Rauchverbot in Clubs wieder gelockert werden?

 

Exklusives Shoppingopfer

Zwischenablage01Ich bin bald pleite. Sehr bald. Warum? Weil ich nach vielen Jahren, in denen ich mich hartnäckig geweigert habe, meine Klamotten im Internet zu bestellen, doch auf den Geschmack gekommen bin. „Best Secret“ heißt der Übeltäter, der mich nun dazu verführt, die kleinen Läden in der Stadt nicht mehr zu betreten…. Wobei… Eigentlich darf ich das ja gar nicht sagen. Ist nämlich alles gaaaaanz geheim und exklusiv. Und wie es sich für gaaaaanz geheime und exklusive Seiten gehört, darf natürlich auch nicht jeder dort shoppen. Nein, man muss erst empfohlen werden. Und dann muss man sich auch noch bewerben. Mit gaaaaanz viel Glück wird man von den Shoppinggöttern erhört und darf sein Geld aus dem Fenster werfen/ auf der Seite ausgeben.

Was soll ich sagen, die Shoppinggötter waren mir gewogen, ich bin Mitglied in diesem ach so exklusiven Kreis (wie der Screenshot beweist). Und weil ich schon sooooooo besonders bin, dass ich dort einkaufen darf, mach ich das natürlich auch. Wobei, einkaufen kann man das Ganze eigentlich nicht nennen, ich spare. Den ganzen lieben langen Tag lang (hab ja eh Urlaub). Hier ein Mantel, da noch Schühchen, ein kleines Täschchen…. Der Pulli wäre doch auch ganz nett. Und das Kleid, das muss natürlich auch noch sein. Ist schließlich alles reduziert. Wenn man sich dann anschaut, was nach einer Stunde so alles im Warenkorb liegt, freut man sich: 500 Euro hat man schon gespart. Schmeißt man jetzt noch das zweite Paar Designerschühchen in den Warenkorb, ist man schon bei 750 Euro, die man mit ein paar Klicks gespart hat. Das gesparte Geld kann man dann übrigens gleich wieder in Klamotten investieren. Ein Teufelskreis, wirklich. Dass man für die Ersparnis nämlich erst einmal auch eine ganze Menge Geld ausgeben muss, das vergisst man bei dem ganzen Spaß einfach viel zu schnell.

Aber halt, kurze Pause. Eine Stunde selbstauferlegtes Internetverbot…. Und die Frage: Warum bin ich plötzlich Internetshopperin? Ganz einfach, ich bin den Machern der Seite voll auf den Leim gegangen. Geld für Werbung ausgeben? Braucht „Best Secret“ nicht. Man muss den Leuten nur den Anschein von Exklusivität unter die Nase halten, dann kommen sie schon von selbst. Besser hätten die das gar nicht machen können. Kompliment.

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Und das Ballhaus gibt es auch noch

ballhausEin knappes Jahr ist es her, dass das Ballhaus auf dem Klingenhofgelände eröffnet wurde. Ziemlich schnell war es um die Disco, die zuvor mit viel Liebe zum Detail neu gestaltet worden war, jedoch wieder ziemlich ruhig geworden. Nach der Sommerpause geht es am Wochenende dafür so richtig los. „Theater der Nacht“ heißt die neue Partyreihe, die derzeit an allen Ecken in der Stadt angekündigt wird. Das neue Team verspricht schon jetzt: das wird so richtig zirkusmäßig. Showacts soll es geben, geschminkte Mitarbeiter und einen feuerspuckenden Barkeeper. Ab wann? Am kommenden Samstag geht es los. Die Partyreihe „Club Bizarre“ soll es natürlich auch weiterhin geben.

Wer macht das Ganze? Lukas Maier kümmert sich als Betriebsleiter künftig um den Club. Maier hat zuvor zwei Jahre lang mit Eike Steffen im Goija gearbeitet. Der Club in der Nähe des Bahnhofs gleicht im Moment einer Baustelle. Ein Investor hatte der Disco eigentlich ein umfassendes Facelift verpassen wollen. Das Inventar wurde herausgerissen, seitdem passiert nichts.

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Rosi entert die Luitpoldstraße

rosiSeit Tagen geistert sie nun schon bei Facebook herum, die „Rosi Schulz“ aus der Luitpoldstraße. Ein neuer Club soll es sein, irgendwas mit Rotlicht soll er auch zu tun haben. Was aber verbirgt sich genau hinter der Facebook-Seite, die mittlerweile rund 800 Fans hat?

„Im Moment ist es noch eine große Baustelle“, sagt Oliver Förschner. Er ist neben Mauro Russo und Mathies Wandt einer der drei Köpfe, die sich hinter Rosi verbergen. Mitte Oktober wollen sie ihren neuen Laden eröffnen. Was dort laufen soll? „Hip Hop“, sagt Förschner, „aber stilvoll“. Das Ambiente, das die Gäste erwarten dürfen: retro und leicht puffig. „Es wird nicht wie ein 70er-Jahre Puff aussehen, aber durchaus an die Vergangenheit der Straße und des Gebäudes erinnern“, sagt Förschner. Kann das gut gehen? Schließlich gibt es mit dem „King Lui“ gleich gegenüber schon einen Hip Hop-Club. „Wir haben sicherlich einige Gemeinsamkeiten“, sagt Förschner, „aber wir werden uns auch in vielen Punkten unterscheiden.“ Richtig Konkurrenz machen wird man sich also nicht.

170_0L3RNKKDie Luitpoldstraße war schon zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern eine Fortgehmeile (das Foto links von Horst Eißner stammt aus dem Jahr 1963) – und an der ein oder anderen Hausecke schimmerte das Licht schon damals ein wenig rötlich. In dem Haus, das nun bald die „Rosi“ beherbergen wird, war damals das „Tanzkabarett Erotica“ untergebracht. 147_310LBJJCIn dem Club, dessen Name durchaus einen Hinweis auf das dort gebotene Programm gab, ging es so heiß her, dass er im Oktober 1963 komplett ausbrannte (rechts ein Foto aus unserem Archiv). Der entstandene Sachschaden betrug damals 50.000 Mark. Auch später waren in dem Gebäude immer wieder Etablissements untergebracht, deren Programm eher männliches Publikum anlockte. Zuletzt war es das Striplokal „Belle Epoque“.

Ausziehen wird sich in der „Rosi“ diesmal niemand. Vielmehr sollen die Gäste zum Tanzen hingehen. Damit knüpfen die Betreiber an das an, was sich auch vor dem „Tanzkabarett Erotica“ dort abspielte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nämlich im „Fliegenden Holländer“ gefeiert – und die GIs ließen es damals so richtig krachen. Das Objekt mit der Hausnummer 13 ist damit eines der ältesten Gebäude in der Innenstadt, für die es eine Disco-Erlaubnis gibt.

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Modehölle Freibad

freibadIrgendwie ist es schon erstaunlich. Jedes Jahr im Frühling schuften wir für die Bikinifigur – und verunstalten uns dann, weil irgendjemand Freibad-Trends erfindet, die zwar nicht schön sind, aber irgendwie trotzdem von so viel Leuten mitgemacht werden. Besonders schlimm in diesem Jahr: der Trachten-Trend. Vor ein paar Jahren noch hat man Dirndl oder Lederhose (wenn überhaupt) maximal zweimal im Jahr angezogen. Einmal bei der Kirchweih im eigenen Kaff, einmal dann, wenn man zum Oktoberfest gefahren ist. Ansonsten hing das Zeug im Schrank. Mittlerweile ist das anders. Die Tracht wird getragen. So oft sogar, dass immer mehr Mädels glauben, dass sie mit einem einzigen Dirndl gar nicht mehr über die Runden kommen können. Jetzt erobert die Tracht auch noch das Freibad. Dort sieht man neuerdings immer mehr Männer, die mit Lederhose ins Wasser hüpfen. Freilich sind die Dinger nicht aus echtem Leder, sondern aus dem Stoff, der auch für alle anderen Badehosen verwendet wird. Von weitem (und ohne anständige Brille auf der Nase) sehen die Lederhosen täuschend echt aus. Schaut man genauer hin, muss man an Fasching denken. Ist das schön? Naja. Kombiniert man zu den Plastik-Lederhosen ein Fußballtrikot und das ein oder andere Fläschchen Bier, dann kommt man damit wenigstens am Ballermann stylingtechnisch total gut an. Aber ob es das hier braucht?

Fast schlimmer noch als die Badehosen sind die Schuhe, die die Typen neuerdings tragen (und das nicht nur auf dem Weg vom Auto zum Bad, sondern gern auch mal in der Stadt): Adiletten. Irgendjemand hat in diesem Jahr nämlich beschlossen, dass die Dinger, die wir Mädels den Männern nach jahrelangen Diskussionen endlich abgewöhnt haben, wieder angesagt sind. Und jetzt kaufen die Kerle die Latschen und sind auch noch stolz darauf, so richtig schlimme Schuhe anzuziehen.

Toppen kann man die beiden Modesünden eigentlich nur noch durch eines: Sonnenbrand. Im Schatten und mit Sonnencreme wird man auch braun. Ganz ohne Schmerzen sogar.

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360 Grad: Opfer eines neuen Zeitgeistes?

dreihundertsechzigWas hab ich nicht schon alles über Bars geschrieben, in denen die Gäste tanzen. „Illegale Discos“ werden die Läden von Diskothekenbetreibern genannt. Sie finden es unfair, von Bars Konkurrenz zu bekommen – obwohl diese viel weniger Auflagen erfüllen müssen und geringere Betriebskosten haben. Ja sogar von einer Gefahr für die Gäste war in dem Schreiben, das die NZ im vergangenen Jahr erreichte, die Rede.   Jetzt scheint es, als gebe es ein erstes Opfer der „illegalen Discos“. Der Club 360 Grad macht nämlich zu. Am kommenden Samstag ist Abschiedsparty in der Disco an der Adlerstraße (das Foto hat unserer Fotograf Ralf Rödel gemacht). Mindestens zwei Monate bleibt der Laden zu – so die Auskunft von David Hlavacek, einem der Köpfe hinter dem Club. In dieser Zeit wollen sich die Betreiber „ernsthafte Gedanken darüber machen, ob ein Disco-Konzept überhaupt noch zeitgemäß ist“.

Das Weggehverhalten der Kids habe sich schließlich brutal verändert. „Für uns war es als Jugendliche das Paradies, wenn wir drei oder vier Mal in der Woche in Clubs gegangen sind“, sagt Hlavacek (30). Heute jedoch verabreden sich die Leute über Tinder und treffen sich dann in Bars, statt im echten Leben Leute kennenzulernen. Für einen Club Eintritt zu bezahlen, dazu seien heute immer weniger Leute bereit. Wirklich Innovatives – so Hlavacek – könne ohne dieses Geld jedoch nicht entstehen.

Wer will die Disco kaufen?

Ü30-PartyIhr wolltet schon immer mal eine eigene Disco haben, habt bislang aber noch kein eigenes Objekt gefunden? Wie wäre es mit 1000 Quadratmetern Gastraumfläche, 1250 Quadratmetern Gesamtfläche, das Ganze noch mit 600 Parkplätzen garniert? Und natürlich nicht zu vergessen: zentale Innenstadtlage. Was der Spaß kostet? 14500 Euro im Monat, plus 1,5 Millionen Euro Ablöse. Dafür gibt es aber auch drei Areas mit gehobener Ausstattung. Frisch modernisiert ist die Diskothek auch noch. Erst im vergangenen Jahr wurde das Objekt aufgehübscht. Wie man an die Disco kommt? Über ein Immobilienportal, in dem neben diesem auch noch das „Marquee“ am Klingenhof angeboten wird...
Jetzt kann man natürlich rätseln, um welchen Club es sich handelt. Die Lösung: es ist die „Nachtschicht“. Zwar steht das bei dem Angebot nicht direkt dabei, der Branche ist das jedoch bekannt – außerdem treffen die im Angebot genannten Kriterien perfekt auf die Disco zu.

Gerüchte über einen möglichen Verkauf existieren indes auch bei einer weiteren Nürnberger Diskothek: weiter lesen

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Neues Won: Ob das was wird…?

forumIrgendwie muss man sie schon bemitleiden, die „Won“-Menschen. Da müssen sie ihren Laden schließen, unter anderem weil der Frankenschnellweg kommen soll. Dann kommt das Sträßchen doch nicht so schnell – und der Schuppen macht trotzdem dicht. Aber man hat ja für Ersatz gesorgt. Fünf Wochen lang wurde Zeug an die Regensburger Straße gefahren. Fünf Tage lang dann der Rest, der am Kohlenhof bis zum vergangenen Samstag noch gebraucht wurde. Irgendwann reicht es dann auch mit der Umzieherei. Deshalb ist das neue Lädchen auch nicht nur als Zwischenlösung gedacht. Nein, es soll auch dann noch bleiben, wenn im Winter der riesige Club am Klingenhof eröffnet. A bisl was investiert haben die Betreiber. In ein paar neue Lichtlein zum Beispiel…. Viel mehr Neues (oder zumindest Repariertes) gibt es dann aber auch nicht.

Ob der Laden an der Regensburger Straße dauerhaft läuft, darf aber bezweifelt werden. Denn so richtig voll war es nicht mal beim Eröffnungs-Abend. Und das, obwohl der Schuppen so viel kleiner ist, als das alte „Won“ (wo am Samstag um Mitternacht Einlassstopp verhängt wurde). Um kurz vor eins war der Schuppen jedenfalls noch leer. Später war dann doch a bisl was los – aber mehr als a bisl ist es dann auch nicht mehr geworden. Woran es liegt, dass selbst das mini-Discolein nicht voll wird? Vielleicht an der Lage – vom Zentrum aus hinlatschen kann man nämlich nicht. Ob man aus dem auf Dauer angelegten Club dann vielleicht doch nur eine Zwischenlösung macht, bleibt abzuwarten.

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