Mai

15

2012

Spätblüte

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Schon in fünf Wochen ist Sommersonnenwende,
und wie viele sonnige Tage haben wir erlebt?
Das soll der Klimawandel sein?

Mai

14

2012

AtomAusstiegsAusstellung

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“Aussteigen” von Jens Raddatz. Ja, die Kanzlerin hat einmal gesagt, Kernkraft sei “eine unter Sicherheitsaspekten verantwortbare Energie”. Aber die Kanzlerin hat ihre Meinung geändert und den Ausstieg beschlossen, und Raddatz hat das Thema verfehlt beziehungsweise hinkt ihm hinterher.

Franz Janetzko: “Atomkraftwerk”. Die Statue aus geschliffenem Beton wiegt fünf Zentner.

Regina Pemsl: “Windpark Grömitz”

Ironisch wie immer: Dan Reeder.

Fredder Wanoths Moschee-Meiler heißt “Der Einstieg”.

Der obere Teil eines Gerätes aus dem Krankenhaus zum Sterilisieren von Spritzen symbolisiert die Brennstäbe, der untere das Kühlwasser, die Farbe rot soll veranschaulichen, dass die iranische Atombombe für Ahmadinedschad so etwas wie der heilige Gral ist, und der verschmutzte Teller weist auf die Sicherheitsrisiken der Kernkraft hin. Das ist weder anti-islamisch noch anti-iranisch gemeint, sonder nur ironisch.

MASTER HIMSELF!

Margot Protze: “Pilzkraftwerk”

Ruppe Koselleck: Aus der Serie “Malen nach Qualen” und dem Segment “Gute Zeichnungen für eine schlechte Welt”.

Hubertus Hess: “Im Dialog mit Hokusai”

Wolf Sakowski zitiert Goethe.

Ralf Siegemund: “Imperium”

Winston Kelley: “Neue Köpfe braucht das Land”

Thomas May: “shining grass”

Stephan Us: “ZERO-Notausgang”

Galerie Bernsteinzimmer, Großweidenmühlstraße 11,
Geöffnet nur Samstag und Sonntag von 15 bis 19 Uhr

Mai

14

2012

Trempelmarkt

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Alles viel zu teuer, und wenn du fotografierst, droht dir der Lynchmord.

Mai

11

2012

Jugendstil in Gostenhof

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Morgen und an den folgenden zwei Samstagen finden in Gostenhof wieder Hinterhof-Flohmärkte statt – eine Gelegenheit, die sich kein Sammler und Jäger entgehen lassen darf. Denn hier besteht immer die Möglichkeit, dass jemand, der sonst nie den Weg zu einem professionellen Flohmarkt finden würde, seine lang gehorteten Schätze vom Dachboden holt und im Hinterhof auf einem Tapetentisch ausbreitet.
Aber auch dann, wenn man nicht so sehr daran interessiert ist, eine Menge alten Trödels zu kaufen, zu sammeln und zu horten, lohnt sich der Flohmarktbesuch. Eben deshalb, weil der Markt im Hof stattfindet, kann man in fremde Häuser hineingehen, zu denen man sonst nie Zutritt hätte, und Kleinodien des Jugendstils – wie die hier gezeigten bunten Kacheln – bestaunen.
Selbst wenn man in Nürnberg geboren und geblieben ist, heißt das noch lange nicht, dass man alle Stadtviertel seiner Heimatstadt kennt. St. Leonard, Johannis oder eben Gostenhof können einem „Eingeborenen“ so fremd sein wie Prag oder Wien – und dann sind ihm Jugendstil-Perlen entgangen, wie man sie sonst nur in Prag oder Wien vermutet.
Gostenhof war im Mittelalter ein Straßendorf, im Jahre 1311 wurde es erstmals urkundlich erwähnt. Allmählich wuchs es zur Vorstadt heran, und im 19. Jahrhundert wurde es von der industriellen Revolution erfasst, damals war die Vorstadt moderner als die Reichsstadt, Fabrik wurden gebaut, und die Ludwigseisenbahn, 1835 installiert, sorgte für weiteren Anschub. Doch das prosperierende Viertel verfiel wieder.
Noch in den siebziger Jahren galt Gostenhof als „Glasscherbenviertel“. Das bedeutete, dass die Mieten recht niedrig waren, und deshalb zogen außer den Türken („Gostanbul“) auch viele Studenten, Künstler und Alternative nach Gostenhof. Sie sorgten ab den achtziger Jahren für einen neuen Aufschwung, sie blieben hier wohnen und haben inzwischen das Viertel geprägt.
Etliche von ihnen haben auch dafür gesorgt, dass schöne alte Bausubstanz erhalten bleibt. Sie sorgen jetzt noch dafür: Es kann passieren, dass man in einen Hausflur hineinkommt, in dem gerade zwölf alte Farbschichten weggewaschen wurden und die darunter zum Vorschein gekommene Jugendstilmalerei aufgefrischt wird. Der Mieter, der das in Eigen-Initiative macht, erzählt gerne, wie das geht. Nicht zuletzt haben die Alternativen für eine Vielzahl an Kneipen gesorgt, die derzeit interessanteste heißt „Armer Teufel“.
Bei den Gostenhofer Flohmärkten herrscht wie bei den Ateliertagen im Herbst eine herzliche Stimmung. Wer nichts auf dem Dachboden hat, sticht ein Fass dunkles Landbier an und verkauft es für ein bis zwei Euro pro Glas. Kaffee und Kuchen werden in jedem fünften Hof angeboten, und bei zu Geld gekommenen Alternativen wird Prosecco ausgeschenkt, das ist dann freilich etwas teurer.
Samstag, 12. Mai:
von der Fürther Straße bis zur Deutschherrenstraße und von der Willstraße bis zum Spittlertorgraben.
Samstag, 19. Mai:
von der Rothenburger Straße bis zur Kohlenhofstraße und vom Plärrer bis zum Frankenschnellweg.
Samstag, 26. Mai:
von der Rothenburger Straße bis zur Maximilianstraße und von der Fürther Straße bis zum Frankenschnellweg.

Mai

11

2012

Mehr München

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“In einem Bächlein helle,
da schoss in froher Eil`
die launische Forelle
vorüber wie ein Pfeil”       Wieso eigentlich “launisch”?

Fotos: Kerstin Joswig

Mai

10

2012

Was ist das?

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Kraft durch Freude.   Foto: dpa

Mai

10

2012

Bilderrätsel

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Wie hieß eine deutsche Band der achtziger Jahre,
die nie über den Status “Geheimtipp” hinausgekommen ist? 
“Abstürzende Brieftauben”          Foto: dpa

Mai

10

2012

Wer ist das?

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Leni Riefenstahl.                 Foto: dpa

Mai

10

2012

München

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Fotos: Kerstin Joswig

Mai

10

2012

Was ist das?

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Eine Ruine —————————— für die Ukraine.

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