Was ist das?
15. März 2010 von lieb
15. März 2010 von lieb

Am Sonntagmorgen sah ich zwei junge Leute bei den – inzwischen größtenteils abtransportierten – Holzhaufen im Volxpark Marienberg. Sie hatten einen uralten Leiterwagen dabei, wie früher im Dorf, mit Axt und Säge waren sie ebenfalls ausgerüstet. Frohgemut luden sie die dicksten Äste auf und karrten sie fort. Geknipst hab ich sie nicht, denn die waren sowieso schon nervös und schauten immer, ob nicht die Parkwächter auftauchen. Gut gemacht, dachte ich mir und verspürte den Wunsch, auch wieder mit Holz zu heizen, wie in den goldenen siebziger Jahren, als ich auf dem Land wohnte, weil das damals Mode war. Dann fiel mir ein, wie viel Arbeit das gemacht hat.
15. März 2010 von lieb
15. März 2010 von lieb
14. März 2010 von lieb

Den hat 1988 der amerikanische Physiker Larry Shaw ausgerufen. Und offensichtlich wird er auch gefeiert, was zumindest die heutige Startseite von google bezeugt. Nach amerikanischer Schreibweise haben wir heute das Datum 3/14 (siehe nine eleven), und das sind schon mal die ersten drei Ziffern der mathematischen Konstante, welche das Verhältnis des Kreisumfangs zum Kreisdurchmesser angibt. Shaw schlug vor, den PI-Tag backend zu begehen, weil man mit Hilfe der Kreiszahl PI die Oberfläche, den Umfang und letztlich auch noch das Volumen eines runden Kuchens (vulgo: Torte) berechnen kann. Anschneiden sollte man die Torte exakt 26 Sekunden nach 13.59 Uhr, das schreibt sich nämlich auf amerikanisch 1.59.26 p. m., und damit hat man 5 weitere Ziffern, insgesamt dann 8 der unendlichen Zahl. Wilder und ausgelassener kann man nicht feiern!!! Die Kenntnis des PI-Tages habe ich von meinem Münchner Kollegen Timo Lokoschat, dessen Büchlein “Es wird eng im Kalender – 365 kuriose Gedenk- und Feiertage” ich wärmstens empfehle.
14. März 2010 von lieb

Das ist Chemie. Und Chemie ist schlecht. Gut sind nur Naturheilmittel. Naturheilverfahren und Kräutermedizin haben haben mit Chemie nichts zu tun. Wer das nicht glaubt, soll sich mal in eine Apotheke stellen. Da vergeht keine halbe Stunde, ohne das jemand kommt und sagt: Bloß keine Chemie!
Noch besser ist die Homöopathie. Die setzt sich sogar über die Physik hinweg. Da wirken Substanzen, die dank extremer Verdünnung gar nicht mehr vorhanden sind.
14. März 2010 von lieb
14. März 2010 von lieb

Rosenkreuzer! Wollt ihr wohl meine Seele in Ruhe lassen? Die will noch schlafen! Und nun zu etwas ganz anderem. Extra für dich, Genosse K.! Seit dem 5. März 1953 rätseln konservative Kommunisten, wie denn wohl die letzten Worte des Genossen Stalin gelautet haben. Er hat nämlich noch was gesagt. Bloß hat man’s leider nicht verstanden. (Den Genossen Stalin haben ja viele nicht verstanden. Bis zum heutigen Tag nicht! Nicht wahr, Genosse K.?) (Ludenforff zufolge war Stalin eine Marionette des Dalai Lama.) Wie dem auch sein: Dank meiner übersinnlichen Fähigkeiten habe ich ins Sterbezimmer gechannelt und kann nun berichten:
Er stöhnte still in seinen Schnäuzer:
ALLE MACHT DEN ROSENKREUZERN!

Das ist der treue Gefährte der “Kleinen Strolche” (USA, dreißiger Jahre, deutsches TV in den späten Sechzigern). Es handelt sich um einen Pitbull! Denn der gilt in Amerika als gemütlicher Familienhund, wohingegen (schwarze) Schäferhunde, Rottweiler, Dobermänner und all ihre Mischlinge (mein zweiter Hund Rasti war ein Mischling aus Schäferhund und Dobermann) diesen wunderbaren Namen tragen: german attack dog.