Das Projekt

Die 1924 gegründete Missionsstation Makumbi ist eine Einrichtung des Jesuitenordens. Sie liegt ein kleines Stück nordöstlich der Hauptstadt von Simbabwe, Harare. Die Station dient den Bewohnern der ländlichen, von Armut gezeichneten Region als soziale, seelsorgerliche und spirituelle Anlaufstelle. Sie ist zudem ein Arbeitgeber.

Heute besteht Makumbi aus einer Kirche mit Gemeindezentrum, aus mehreren Schulen von der Vor- bis zur Oberschule sowie aus einem Waisenkinderdorf. Ein staatliches Bezirkskrankenhaus grenzt an. Angeboten werden auch Ausbildungs- und Förderprojekte, etwa Nähkurse für behinderte Menschen. Im Kinderdorf leben rund 100 Waisen vom Babyalter bis zum 18-Jährigen in Gruppen zusammen mit Hausmüttern. Viele von ihnen haben Schlimmes erlebt, sind traumatisiert von Hunger, Verwahrlosung oder der Aids-Krankheit ihrer Eltern. In Makumbi finden sie eine Ersatzheimat.

Der deutsche Jesuitenpater Heribert Müller leitet die Makumbi-Mission. Immer wieder leben vorübergehend Helfer in Makumbi, die sich im Rahmen des Freiwilligendienstes der deutschen Jesuitenmission einbringen. Die Freiwilligen sind vor allem in der Kinderbetreuung und zum Unterrichten eingesetzt.

Copyright © 2009-2011 Nürnberger Zeitung · Grüße aus Makumbi

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