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	<title>Grüße aus Makumbi &#187; Simbabwe</title>
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	<description>Afrikanischer Alltag im Freiwilligendienst</description>
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		<title>Kirchenkritik muss sein</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 11:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir erinnern uns: Meine Aufgabenfindung als Volunteer gestaltete sich zun&#228;chst schwierig. Zu den vielen unerwarteten Dingen, die ich dann doch in Makumbi gelernt habe, z&#228;hlte auch das Whiskeytrinken. Au&#223;erdem die Kunst, gro&#223;e Insekten ohne Z&#246;gern mit dem Pfannenwender zu erschlagen, und wie man ein Visum f&#252;r die USA online beantragt. Es empfiehlt sich &#252;brigens, dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2105" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/09/13/kirchenkritik-muss-sein/erzbischof/" rel="attachment wp-att-2105"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/09/Erzbischof-600x348.jpg" alt="" width="600" height="348" class="size-medium wp-image-2105" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Bald nach meiner R&#252;ckkehr lud mich das Bamberger Bistum zu einer Gespr&#228;chsrunde der &quot;Missionare auf Heimaturlaub&quot; mit Erzbischof Ludwig Schick (r.) ein. F&#252;r katholische Selbstkritik war leider keine Gelegenheit.  Foto: Erzbistum Bamberg</em></p></div>
<p>Wir erinnern uns: Meine Aufgabenfindung als Volunteer gestaltete sich zun&#228;chst schwierig. Zu den vielen unerwarteten Dingen, die ich dann doch in Makumbi gelernt habe, z&#228;hlte auch das Whiskeytrinken. Au&#223;erdem die Kunst, gro&#223;e Insekten ohne Z&#246;gern mit dem Pfannenwender zu erschlagen, und wie man ein Visum f&#252;r die USA online beantragt. Es empfiehlt sich &#252;brigens, dies alles gleichzeitig zu tun, dann ist es weniger schlimm. Und sonst?</p>
<p>Meine selbst gew&#228;hlte Hausaufgabe, mich mit der katholischen Kirche auseinanderzusetzen, erwies sich als die h&#228;rteste. Gel&#246;st habe ich sie noch nicht. Das liegt eigentlich nicht am Schreckenswort „Mission“. Die wei&#223;en Feldz&#252;ge zur „Rettung der armen Negerseelen“ sind als geschichtliche Bewegung wenn nicht gutzuhei&#223;en, so doch zu begr&#252;nden. Diese „Mission“ ist Vergangenheit, die Gegenwart schwarz. Die letzten verbliebenen Jesuitenmissionare aus Europa &#252;bergeben jetzt ihre Arbeit aus Altersgr&#252;nden in afrikanische H&#228;nde.</p>
<div id="attachment_2122" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/09/13/kirchenkritik-muss-sein/kirche2/" rel="attachment wp-att-2122"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/09/Kirche2-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-2122" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Die Kirche der Makumbi-Mission ist eine unverzichtbare Anlaufstelle f&#252;r die Region geworden.</em></p></div>
<p>Ich konnte mich in Simbabwe &#252;berzeugen, dass die katholische Kirche heute verl&#228;ssliche, unverzichtbare Sozialarbeit leistet. Sie tr&#228;gt unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig viele Schulen, Krankenh&#228;user und Hilfsprojekte in dem maroden Staat, der das Gemeinwohl mit F&#252;&#223;en tritt. In der Makumbi-Mission sieht man das schon auf einem 50 Meter kurzen Spaziergang. Direkt neben den adretten Backsteingeb&#228;uden liegt ein Krankenhaus, das in K&#252;rze auseinanderfallen wird. Die Backsteinh&#228;user sind jesuitisch, das heillose Krankenhaus staatlich. Die Mission st&#252;tzt eine ganze Region.</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<blockquote><p>Was ich dem Bischof sonst erz&#228;hlt habe, ist <a href="http://www.erzbistum-bamberg.de/information/nachrichten.html?f_action=show&amp;f_newsitem_id=107261#">hier </a>nachzulesen.</p></blockquote>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p>Zehn Prozent der Simbabwer sind Katholiken – von einer Machtposition kann bei diesen Gr&#246;&#223;enverh&#228;ltnissen ohnehin nicht die Rede sein. Es sind andere Glaubensgemeinschaften aus der evangelikalen Bewegung, die lautstark um Mitglieder buhlen. Und die Jesuitenmission Deutschland, die uns Freiwillige entsendet, ist ein modernes Hilfswerk, nichts anderes. Das Waisendorf von Makumbi best&#252;nde sonst nicht.</p>
<p>Was mich vielmehr zur&#252;ckstie&#223;, sind die Abgr&#252;nde zwischen der Selbstdarstellung der katholischen Kirche und der Realit&#228;t ihres Personals. Damit sich der Papst &#252;ber den wachsenden Priesterzulauf auf dem afrikanischen Kontinent freuen kann, wird mit aller Kraft verschwiegen, dass hier besonders h&#228;ufig der Z&#246;libat gebrochen wird. Auch der Jesuitenorden leidet unter einer hohen Verfehlungs- und Austrittsquote. Ich habe F&#228;lle solcher jungen M&#228;nner kennengelernt und kann sie, bei aller Dreistigkeit, sogar verstehen. Der Klerus bietet in einem Entwicklungsland unvergleichliche Bildungs- und Aufstiegsm&#246;glichkeiten. In diesem Stand gibt es auch mehr Autos, mehr Handys und mehr Kuchen. Da beginnt man zu tricksen, um ein unheiliges Leben als heilig erscheinen zu lassen. Das Armutsgel&#252;bde ist schnell mal vergessen. „Ich bin frei, solange ich Gott nicht beleidige“, so windelweich versuchte mir einmal ein junger Jesuit seinen Hang zur Libertinage zu rechtfertigen.</p>
<p>Nicht anfreunden konnte ich mich dagegen mit den konservativen bis fundamentalistischen Einstellungen etlicher Priester und Nonnen. Manch einen besch&#228;ftigte es st&#228;rker, dass ich eine t&#228;gliche Fr&#252;hmesse schw&#228;nzte, als dass drau&#223;en auf dem Kirchplatz ein Vater mit einem behinderten Kind nach Hilfe fragte. Andere beten auf jeder Autofahrt Rosenkr&#228;nze, beantworten Fragen der Jugendlichen jedoch mit Schl&#228;gen. Von der unentschlossenen Aids-Pr&#228;ventionspolitik mal abgesehen. So stelle ich mir die doppelmoralischen Zeiten meiner Urgro&#223;eltern vor.</p>
<p>Aber ich stamme auch aus einer zutiefst kirchenkritischen Gesellschaft. Meinen eigenen Glauben muss ich davon trennen. Ich fasse es zusammen mit einem Absatz aus einem Artikel, in dem ich in einem katholischen Magazin auf meinen Aufenthalt zur&#252;ckblicke:</p>
<blockquote><p>„Die freie Zeit f&#252;llte sich wie von selbst. Zum Beispiel mit dem Besuch von Gottesdiensten, die im Missionsalltag eine Selbstverst&#228;ndlichkeit sind. F&#252;r mich wurden sie auch zur Geduldsprobe, und nicht nur, weil ich das Shona nicht verstand. So beeindruckt ich mich vom Gotteslob der himmlisch singenden Gemeinde sah, so entt&#228;uscht f&#252;hlte ich mich von vielen unglaubw&#252;rdigen Kirchenvertretern. Sei es, weil manchem Geistlichen Dogmen mehr bedeuteten als Sozialarbeit, sei es, weil andere, anscheinend ungeniert, das Z&#246;libat missachteten. Vor einer Verkl&#228;rung der Weltkirche, wie sie bei deutschen Bisch&#246;fen oft zu h&#246;ren ist, h&#252;te ich mich seither.“</p></blockquote>
<div id="attachment_2127" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/09/13/kirchenkritik-muss-sein/kirche1-2/" rel="attachment wp-att-2127"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/09/Kirche11-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-2127" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Szenen aus Gottesdiensten in Makumbi. Die Kirche zeigt sich feierlich, jung, hingebungsvoll. Und f&#252;r meinen Geschmack oft auch scheinheilig</em>.</p></div>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/09/13/kirchenkritik-muss-sein/kirche6/" rel="attachment wp-att-2115"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/09/Kirche6-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="aligncenter size-medium wp-image-2115" /></a></p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/09/13/kirchenkritik-muss-sein/kirche4/" rel="attachment wp-att-2116"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/09/Kirche4-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="aligncenter size-medium wp-image-2116" /></a></p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/09/13/kirchenkritik-muss-sein/kirche3/" rel="attachment wp-att-2117"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/09/Kirche3-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="aligncenter size-medium wp-image-2117" /></a></p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/09/13/kirchenkritik-muss-sein/kirche5-2/" rel="attachment wp-att-2121"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/09/Kirche51-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="aligncenter size-medium wp-image-2121" /></a></p>
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		<title>Foto mich! (II)</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Aug 2012 08:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
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		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
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		<description><![CDATA[Man soll es nicht glauben, aber ich habe l&#228;ngst nicht alles fotografiert, was ich fotografieren wollte. In der Missionsstation l&#228;uft ein sch&#246;nes Ausbildungsprojekt f&#252;r Behinderte, die n&#228;hen oder schustern lernen. Die Teilnehmer forderten die &#252;blichen Portr&#228;ts von mir ein, vor Palmen und Blumen wollten sie posieren, und dabei verga&#223; ich, wie viel nat&#252;rlicher sie an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1989" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/74/" rel="attachment wp-att-1989"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/74-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1989" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Wo auch immer man hinl&#228;uft - Zeit f&#252;r Smalltalk muss sein. Die wei&#223; Gewandeten geh&#246;ren einer urspr&#252;nglichen simbabwischen Religionsgemeinschaft an, einer sogenannten apostolischen Kirche. Deren Mitglieder glauben an Propheten und Heiler aus ihren eigenen Reihen, integrieren aber auch christliche Elemente. Ihre Zeremonien finden in der freien Natur statt</em>.</p></div>
<p>Man soll es nicht glauben, aber ich habe l&#228;ngst nicht alles fotografiert, was ich fotografieren wollte. In der Missionsstation l&#228;uft ein sch&#246;nes Ausbildungsprojekt f&#252;r Behinderte, die n&#228;hen oder schustern lernen. Die Teilnehmer forderten die &#252;blichen Portr&#228;ts von mir ein, vor Palmen und Blumen wollten sie posieren, und dabei verga&#223; ich, wie viel nat&#252;rlicher sie an ihren Singer-N&#228;hmaschinen ausgesehen h&#228;tten. Schlimmer aber waren die Holz-Phantome. So nannte ich irgendwann die Menschen, die nahezu freih&#228;ndig gro&#223;e, selbstgesammelte B&#252;ndel aus Feuerholz auf dem Kopf nach Hause transportieren. Ein gro&#223;artiges Motiv, es erz&#228;hlt viel &#252;ber die Lebensumst&#228;nde in einem Land. Doch es begegnete mir immer zu sp&#228;t. Die Holz-Gespenster versteckten sich hinter Lastwagen und in Geb&#252;schen. Falls das nicht ging, schlugen sie Haken, um mir zu entkommen. Das Gleiche passierte mit den Autoreifenverk&#228;ufern am Stra&#223;enrand, die gern in ihren Autoreifen ein Nickerchen halten. N&#228;herte ich mich ihnen in einem Fahrzeug, gab dieses pl&#246;tzlich besonders stark Gas. Auf diese Weise entstanden wirklich viele Gras-Studien.</p>
<p>Heute nun der zweite Teil meiner Bilder-Auslese nach dem Memory-Prinzip. Zum Vergr&#246;&#223;ern einzeln anklickbar.</p>

<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/38/' title='Grün und blau'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/38-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grün und blau. Ich habe Elvis, den Siebtklässler mit dem Händchen für Rolands Riesenkamera, schon erwähnt. Hier hat er mich ganz spontan bei unserem Spaziergang im Maisfeld erwischt." title="Grün und blau" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/39/' title='Blau und grün'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/39-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blau und grün. Unterm schweren Regenhimmel leuchtet das Lebensmittellädchen besonders weiß. Stolz nennt es sich &quot;Highway Tuckshop&quot;. Dabei ist die kurvige Straße nach Makumbi alles andere als eine Autobahn." title="Blau und grün" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/40/' title='Oma packt an'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/40-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Oma packt an. Polly schafft die Arbeit auf ihrer kleinen Farm nur mit Mühe. Diese Helferin sortiert ihr Tomaten. Nur wer die Kisten ordentlich packt und mitten in der Nacht nach Harare auf den Markt schafft, hat Chancen auf Dollars." title="Oma packt an" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/41/' title='Opa schaut her'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/41-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Opa schaut her. Brendas Verwandter zählt zu den Freunden der Kamera. Nach dieser Aufnahme sagte ich ihm, dass ich versuchen würde, ihm einen Abzug zu schicken. &quot;Nein, du versuchst es nicht&quot;, entgegnete er. &quot;Du schickst es!&quot; Ich habe Wort gehalten." title="Opa schaut her" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/43/' title='Hartnäckig'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/43-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hartnäckig. Eines Tages stand dieses schreiende Kätzchen vor unserer Tür. Es blieb ein paar Tage lang, gab sich dick und misslaunig, besuchte das Internat und empörte sich ständig. Es gehörte niemandem und verschwand so plötzlich, wie es erschienen war." title="Hartnäckig" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/42/' title='Noch hartnäckiger'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/42-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Noch hartnäckiger. An der Kneipe vor dem Tor zur Mission hängt ein alter Mugabe-Aufkleber im Fenster. Er, Hanna und ich verbrachten einmal eine einsame Nachtstunde miteinander, als wir auf den Stufen auf den ersten Bus des Tages warteten." title="Noch hartnäckiger" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/44/' title='Leeres Regal'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/44-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Leeres Regal. Das sind die Lebensmittelvorräte einer siebenköpfigen Familie in Makumbi. Subsistenzwirtschaft, die Gemüse, Mais und ein wenig Fleisch bringt, ist die einzige Überlebenschance für arbeitslose Landbewohner." title="Leeres Regal" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/45/' title='Volles Regal'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/45-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Volles Regal. In solchen Läden kauft man, was sonst noch fehlt. Milchpulver, Öl, Salz oder Popcorn. Mit Glück führen sie auch Haarteile und Sekundenkleber. Tragischerweise brannte das Geschäft kurze Zeit, nachdem ich es fotografiert hatte, vollständig aus." title="Volles Regal" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/46/' title='Langsam!'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/46-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Langsam! Das Chamäleon wartete an der Bushaltestelle im Baum neben mir. Wohl nicht auf den Bus, sondern auf Fliegen. Hektik kennt es nicht. Die Sonne scheint schließlich noch den ganzen Tag." title="Langsam!" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/47/' title='Schnell!'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/47-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schnell! Wenn man sich den Sonnenuntergang auf unserem Hausberg Mhakwe ansehen will, muss man sich beeilen. Die Schatten werden länger, bevor man oben ist, und sind dann ganz schnell von der Dämmerung geschluckt." title="Schnell!" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/48/' title='Bodenschätze'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/48-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bodenschätze. Fortunate (l.) sortiert mit ihrer Schwester und Mutter getrocknete Maiskörner. Daraus wird bis zur nächsten Ernte der Sadza gekocht." title="Bodenschätze" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/49/' title='Bodenschätze'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/49-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bodenschätze. Eine Mutter schöpft Wasservorräte aus einem Bohrlochbrunnen. Schon die Kinder können die Eimer auf dem Kopf balancieren." title="Bodenschätze" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/50/' title='Holz-Phantome im Profil'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/50-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Holz-Phantome im Profil. Ich habe nie Brennholz auf dem Kopf tragen müssen, ich durfte es immer nur fotografieren." title="Holz-Phantome im Profil" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/51/' title='Holz-Phantome frontal'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/51-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Holz-Phantome frontal. Übrigens auch dies eine jener harten Hausarbeiten, die Männer sich in der Regel ersparen." title="Holz-Phantome frontal" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/52/' title='Uniformen müssen sitzen'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/52-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Uniformen müssen sitzen. Die Dame von schräg gegenüber, die ich jeden Mittag auf dem Heimweg grüßte, näht tagein, tagaus an Schuluniformen für die Makumbi Highschool." title="Uniformen müssen sitzen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/53/' title='Uniformen müssen glänzen'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/53-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Uniformen müssen glänzen. Schülerinnen polieren ihre Schuhe vor einem Chor-Auftritt. Es gäbe Punktabzug, wenn eine Gruppe nicht adrett und uniformiert genug aussähe." title="Uniformen müssen glänzen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/54/' title='Wenig Chancen'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/54-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wenig Chancen. Der Besuch in Hatcliffe war kurz. Im Vorbeigehen an den Hütten aus Pappe, Wellblech und Plastik fotografierte ich diese beiden Mädchen, in der Hoffnung, dass es Schwestern und nicht Mutter und Tochter waren. Ihre Chancen auf gute Ausbildung sind in dem Slum verschwindend gering." title="Wenig Chancen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/55/' title='Gute Chancen'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/55-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gute Chancen. Tambudzai ist unscharf, weil ihr Springseil aus Gras meinen Autofokus verwirrte. Als Bewohnerin des Makumbi Children&#039;s Home hat sie mehr Entwicklungschancen als viele Mädchen in der Umgebung. Die Mission, ganz hinten im Bildhintergrund, trägt ihre Schulgebühren." title="Gute Chancen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/56/' title='Spielfreude'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/56-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Spielfreude. Mazvita aus dem Kinderheim hat im Nodo-Spiel die Partie sichtlich im Griff. Jedes simbabwische Kind hat die Geschicklichkeitsübung zumindest schon ausprobiert. Man braucht nur Steinchen oder Obstkerne dafür." title="Spielfreude" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/57/' title='Daseinsfreude'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/57-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Daseinsfreude. Ethel ist ein freundliches Mädchen. Bei unserem ersten Treffen heulte sie unaufhörlich, weil ich weiß bin. Beim zweiten musterte sie mich sehr ernst. Ab dem dritten machte sie für den Rest der Zeit Scherze mit mir." title="Daseinsfreude" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/58/' title='Kinder, mehr als genug'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/58-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kinder, mehr als genug. Die Simbabwerinnen sind oft schwanger. Zwei-, vier-, sechs-, acht-, zehnmal. Dass man in Deutschland nur null bis zwei Kinder bekommt, können sie kaum glauben." title="Kinder, mehr als genug" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/59/' title='Keine Jobs, nirgends'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/59-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Keine Jobs, nirgends. Auf der anderen Straßenseite, gegenüber von der Schwangeren, fiel mein Blick immer auf den Pfeil an der Hauswand. Er weist den Weg zu Jobs. Aber dort hinten kommt nichts mehr." title="Keine Jobs, nirgends" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/60/' title='Waschen im Grünen'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/60-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Waschen im Grünen. Die Sporttrikots einer Grundschulmannschaft sind frisch gewaschen, der Zaun ersetzt die Leine." title="Waschen im Grünen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/61/' title='Wachsen im Grünen'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/61-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wachsen im Grünen. Zwei Blätter eines Maulbeerbaums, aufgenommen in einem Heilkräutergarten in Harare." title="Wachsen im Grünen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/62/' title='Äffchen'><img width="250" height="165" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/62-250x165.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Äffchen. Thomas Breitenstein fotografierte diese Familie neben den Victoria-Fällen. Rund um die Besucherwege wächst ein Stück Regenwald, das durch die Gischt stets gegossen wird." title="Äffchen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/63/' title='Affentheater'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/63-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Affentheater. Was man sonst hinterher nicht mehr sieht, ist die Schwierigkeit, die auch ein Profi wie Roland Fengler hat, wenn er im Kinderheim ein finger- und grimassenfreies Bild aufnehmen will." title="Affentheater" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/65/' title='Der ist gefährlich'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/65-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der ist gefährlich. Das sieht man dem feisten Kerl mit dem Überbiss an. Er liegt zum Glück faul in einer Krokodilsfarm  herum und wird täglich mit Hühnern gefüttert." title="Der ist gefährlich" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/64/' title='Der auch'><img width="250" height="186" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/64-250x186.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der auch. Es sah gruselig aus, als in einem Geschäftsgebäude eine vergitterte Bürotür den Blick auf das Mugabe-Porträt an der Wand freigab. Wurde das Bild am Ende inhaftiert?" title="Der auch" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/66/' title='Echse auf Zwischenstopp'><img width="250" height="165" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/66-250x165.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Echse auf Zwischenstopp. Die umherhuschenden Eidechsen mit dem blauen Kopf sind sehr schwer zu erwischen. Thomas Breitenstein hat es geschafft." title="Echse auf Zwischenstopp" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/67/' title='Taube auf Durchreise'><img width="250" height="165" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/67-250x165.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Taube auf Durchreise. Als wir mit Brendas Familie Weihnachten feierten, ließ sich auf dem Hüttendach für Thomas&#039; Kamera eine weiße Taube nieder. So friedlich war alles." title="Taube auf Durchreise" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/68/' title='Nicht immer nur Mädchen'><img width="250" height="165" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/68-250x165.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nicht immer nur Mädchen. Zum wöchentlichen Gottesdienst im Kinderheim müssen die Hausbewohner Stühle für die Besucher aufbauen. Ihm macht das Spaß, wie Thomas Breitenstein in diesem Bild festhält." title="Nicht immer nur Mädchen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/69/' title='Auch mal Jungsfotos'><img width="250" height="165" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/69-250x165.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Auch mal Jungsfotos. Hier hat er außerdem dokumentiert, was dieser andere Lausbub alle paar Tage tat: durchs Fenster in die Freiwilligenwohnung schauen, in der Hoffnung auf Aufmerksamkeit." title="Auch mal Jungsfotos" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/70/' title='Schau mal'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/70-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schau mal. In Rolands Porträt-Schätzen: Melissa aus dem Kinderheim." title="Schau mal" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/schubkarre/' title='Schaut mal'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/Schubkarre-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schaut mal. Und die vier Freunde vor einem der Lehrerhäuser." title="Schaut mal" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/72/' title='Sonne'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/72-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sonne. Sie scheint fast immer über Makumbi." title="Sonne" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/06/foto-mich-ii/attachment/73/' title='Bis zum Horizont'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/73-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bis zum Horizont. Auch über dem Sambesi." title="Bis zum Horizont" /></a>

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		<title>Was die Geheimkamera hergab</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 06:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geheimdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelschreiberkamera]]></category>
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		<description><![CDATA[Spion ist in Simbabwe ein beliebter Beruf. Allerdings weniger unter ausw&#228;rtigen G&#228;sten als unter Einheimischen. Man kann nie wissen, welcher Schulfreund in Diensten der Central Intelligence Organisation steht. Auch einen ehemaligen Jesuiten kann die Karrierechance ereilen, und er l&#228;sst sich vielleicht anwerben und achtet k&#252;nftig darauf, ob seine Gespr&#228;chspartner lauthals lachen, wenn wieder jemand behauptet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1968" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0089/" rel="attachment wp-att-1968"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0089-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="size-medium wp-image-1968" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Die Einfahrt und die Stra&#223;e zum State House, dem Amtssitz des Pr&#228;sidenten Robert Mugabe. Sagen Sie jetzt blo&#223; nicht, das seien aber schlechte Bilder</em>.</p></div><br />
<a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0098/" rel="attachment wp-att-1976"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0098-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1976" /></a></p>
<p>Spion ist in Simbabwe ein beliebter Beruf. Allerdings weniger unter ausw&#228;rtigen G&#228;sten als unter Einheimischen. Man kann nie wissen, welcher Schulfreund in Diensten der Central Intelligence Organisation steht. Auch einen ehemaligen Jesuiten kann die Karrierechance ereilen, und er l&#228;sst sich vielleicht anwerben und achtet k&#252;nftig darauf, ob seine Gespr&#228;chspartner lauthals lachen, wenn wieder jemand behauptet, der Pr&#228;sident sitze in seinem Konvoi nicht in der Limousine, sondern liege l&#228;ngst im Schlussfahrzeug, dem Krankenwagen.</p>
<p>Im Hinblick auf diese nette Nachbarschaft reagiert man im &#246;ffentlichen Leben hin und wieder so allergisch auf Fotografen, wie ich es beschrieben habe. In meinem ersten Blogbeitrag &#252;ber die Hauptstadt Harare faselte ich deshalb von der Notwendigkeit einer James-Bond-Kugelschreiberkamera. Noch belustigt von meiner Science-Fiction-Idee, stand mir vor Staunen der Mund offen, als mein Vater – technisch offensichtlich weniger r&#252;ckst&#228;ndig als ich – mir meinen Wunsch erf&#252;llte. Er fand das Wunderger&#228;t auf einer Reise nach Dubai und schickte es nach Makumbi. Zum Hohn entdeckte ich es vor ein paar Tagen auch im Katalog eines N&#252;rnberger Elektronik-Fachmarkts, allerdings viel teurer.</p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/james-bond/" rel="attachment wp-att-1959"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/James-Bond-600x233.jpg" alt="" width="600" height="233" class="aligncenter size-medium wp-image-1959" /></a></p>
<p>Das Spielzeug funktioniert tadellos. Seine Ausbeute, ich gebe es unumwunden bekannt, ist indes bescheiden. Aus Lieschen M&#252;ller wird so schnell keine Agentin. Ich m&#252;sste wohl noch mehrere Jahre &#252;ben, bis die Perspektive stimmt und der Finger das richtige Kn&#246;pfchen dr&#252;ckt. Oder ist das etwa eine aussagekr&#228;ftige Stra&#223;enszene?</p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0049/" rel="attachment wp-att-1960"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0049-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1960" /></a></p>
<p>Und das?</p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0034/" rel="attachment wp-att-1963"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0034-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1963" /></a></p>
<p>Nun, es wurde besser mit der Zeit.</p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0040/" rel="attachment wp-att-1964"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0040-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1964" /></a></p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0072/" rel="attachment wp-att-1965"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0072-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1965" /></a></p>
<p>In einer Apotheke: Gratis-Frauenkondome.</p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0012/" rel="attachment wp-att-1969"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0012-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1969" /></a></p>
<p>Am Busbahnhof: fliegende H&#228;ndler.</p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0065/" rel="attachment wp-att-1983"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0065-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1983" /></a></p>
<p>Manchmal kann man den Menschen auch deshalb nicht sehen, weil er zwei riesige S&#228;cke mit Plastikflaschen schleppt.</p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0066-3/" rel="attachment wp-att-1972"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT00662-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1972" /></a></p>
<p>Hier sieht man wiederum, warum der US-Dollar keine gesunde W&#228;hrung f&#252;r Simbabwe ist.</p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0076/" rel="attachment wp-att-1973"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0076-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1973" /></a></p>
<p>Ich bin bei den wenigen Schnappsch&#252;ssen wohlgemerkt kein Risiko eingegangen. Doch abgesehen davon, dass man Mitmenschen nicht einfach einen schwarz-goldenen Kugelschreiber vor die Nase halten kann, ohne dass diese sich stark wundern oder gar hineinbei&#223;en, ist die Bedienung trickreich. W&#228;hrend sich die Kamera in der Stra&#223;e schnell abschaltet, so dass man vergebens ausl&#246;st, schie&#223;t sie umso lieber Darkroom-Fotos aus dem Inneren der Handtasche.</p>
<p>Einmal aber kam der gro&#223;e Moment f&#252;r den Stift. Ich sa&#223; im Sammeltaxi zuf&#228;llig an der Heckscheibe, als sich der Pr&#228;sidentenkonvoi ank&#252;ndigte. Das w&#252;rde die Feuerprobe! Fieberhaft dr&#252;ckte ich den Ausl&#246;ser ein paar Mal, als die schwarze Sause kam. Und alles, was der Kugelschreiber sp&#228;ter hergab, waren diese beiden Motive:</p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0092/" rel="attachment wp-att-1977"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0092-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1977" /></a></p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/08/01/was-die-geheimkamera-hergab/pict0093/" rel="attachment wp-att-1978"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/08/PICT0093-600x480.jpg" alt="" width="600" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-1978" /></a></p>
<p>Ich denke, die Autos fuhren mit Lichtgeschwindigkeit. Mugabe wei&#223; sehr gut, wo er abgebildet werden m&#246;chte und wo nicht. Solange gilt f&#252;r mich: Die Kandidatin ist f&#252;r Spionage untauglich.</p>
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		<title>Foto mich! (I)</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jul 2012 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
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		<category><![CDATA[Makumbi Mission]]></category>

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		<description><![CDATA[Also doch: Ich bin ein Messie. Einer dieser wahnsinnigen Sammler, die zum Beispiel unpassend viele Haustiere um sich scharen, was man dann „Animal Hoarding“ nennt. Mein Problem hei&#223;t „Picture Hoarding“. Ich schwimme in Fotos. Die machen soweit zum Gl&#252;ck keinen Dreck, doch sie sind eitel und wollen alle angesehen werden. In meinen Computerverzeichnissen aus Simbabwe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1891" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/01/" rel="attachment wp-att-1891"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/01-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1891" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Ist das noch romantisch oder schon kitschig? Die Kirche von Makumbi im Abendrot</em>.</p></div>
<p>Also doch: Ich bin ein Messie. Einer dieser wahnsinnigen Sammler, die zum Beispiel unpassend viele Haustiere um sich scharen, was man dann „Animal Hoarding“ nennt. Mein Problem hei&#223;t „Picture Hoarding“. Ich schwimme in Fotos. Die machen soweit zum Gl&#252;ck keinen Dreck, doch sie sind eitel und wollen alle angesehen werden. In meinen Computerverzeichnissen aus Simbabwe befinden sich jetzt etwas &#252;ber 11 000 Fotos. Ich bin dem Rat meines treuesten Kommentators Charlie gefolgt und habe meine kleine Digitalkamera als Tagebuch benutzt, anstatt schriftlicher Aufzeichnungen. Je mehr Leute mich dabei sahen, desto mehr wollten sich fotografieren lassen. „Take me a picture“, „Photo me“, baten sie in krummem Englisch. „Isa, foto mich!“ Bei Gelegenheit schenkte ich ihnen Abz&#252;ge von ihren Babys, Arbeitspl&#228;tzen und coolen Posen. Dazu kamen die fotografischen Ertr&#228;ge von Hanna und ihrer Familie, von Freunden und Kollegen, die mich besucht haben. Nun kann ich Diavortr&#228;ge bis zum Untergang der Welt veranstalten. Die n&#228;chsten Blog-Eintr&#228;ge zeigen eine Auslese der besten, noch unver&#246;ffentlichten Fotos. Heute: Motive in P&#228;rchen, ein bisschen wie bei „Memory&#8221;. Alle sind nat&#252;rlich vergr&#246;&#223;erbar.</p>

<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/02/' title='Gemüsehut'><img width="250" height="375" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/02-250x375.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gemüsehut. Excuse me, ob wir Sie wohl fotografieren dürften? Roland Fengler hatte beim Spaziergang zum Staudamm Glück, und die Frau, die den Kürbis trug, sagte zu." title="Gemüsehut" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/03/' title='Lederhut'><img width="250" height="375" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/03-250x375.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lederhut. Roland überließ seine Spiegelreflex manchmal Elvis. Der Siebtklässler hatte ein Auge für Motive. Diesen Spaziergänger porträtierte er hervorragend." title="Lederhut" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/04/' title='Handgeschick'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/04-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Handgeschick. Ein Schulmädchen spielt Nodo. Es muss die Steinchen in die Luft werfen und, während sie fliegen, die Kuhle im Boden leerräumen. Erwachsene können sowas nicht." title="Handgeschick" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/05/' title='Handarbeit'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/05-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Handarbeit. 100 Jahre soll sie alt sein, die Frau, die Kunstwerke knüpft. Aus den Plastikfäden alter Getreidesäcke bastelt sie Schalen. Ich habe ihr eine abgekauft." title="Handarbeit" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/06/' title='Heilsames Blatt'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/06-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Heilsames Blatt. Der Tautropfen liegt auf einem Moringa- oder Meerrettich-Baum. Alle Teile dieser Pflanze sind für ihre immunstärkende Wirkung bekannt." title="Heilsames Blatt" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/07/' title='Heilsame Frucht'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/07-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Heilsame Frucht. Auch die Schoten des Moringa-Baums werden zu Tees und Pulvern verarbeitet. Aids-Patienten nutzen sie als alternatives Mittel der Linderung." title="Heilsame Frucht" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/08/' title='Abendsonne'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/08-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abendsonne. Ein Mann fährt Fahrrad durchs Gras unter einem Schotenbaum. Ein klassisches Afrika-Bild." title="Abendsonne" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/09/' title='Abendschatten'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/09-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abendschatten. Im Schattenriss wirken der Mann, seine Hütte, sein Stall und sein Baum mystisch." title="Abendschatten" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/10/' title='Leicht und blau'><img width="250" height="165" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/10-250x165.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Leicht und blau. Die Sonne war schon untergegangen. Thomas Breitenstein hat den Vogelflug ganz dicht über dem Sambesi festgehalten." title="Leicht und blau" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/11/' title='Schwer und grau'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/11-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schwer und grau. Roland Fengler hat den Elefanten in der Domboshava-Höhle fotografiert. Die Felszeichnung ist wohl schon einige Tausend Jahre alt." title="Schwer und grau" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/12/' title='Großkatze'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/12-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Großkatze. Der Löwe im &quot;Lion and Cheetah Park&quot; von Harare zeigt sein Profil direkt neben dem Autofenster." title="Großkatze" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/13-2/' title='Kleinkatze'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/131-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kleinkatze. Hauskater Richie will seinen großen Verwandten ästhetisch übertrumpfen und wie ein Panther aussehen." title="Kleinkatze" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/14/' title='Mittagspanorama'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/14-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mittagspanorama. Die Berge rund um Makumbi, immer wieder eine Schau." title="Mittagspanorama" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/15/' title='Abendpanorama'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/15-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abendpanorama. Das gilt besonders im letzten Licht des Tages." title="Abendpanorama" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/16/' title='Hält noch'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/16-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hält noch. Am &quot;Balancing Rock&quot; von Domboshava kann man posieren wie eine Band." title="Hält noch" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/17/' title='Fährt noch'><img width="250" height="165" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/17-250x165.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fährt noch. Thomas Breitenstein hat diese Spritztour ohne Motorhaube in einer Stadt im Süden des Landes erwischt." title="Fährt noch" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/18/' title='Nyasha'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/18-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nyasha. Roland Fengler hat im Kinderheim viel fotografiert." title="Nyasha" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/19/' title='Ropa'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/19-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ropa. Bezaubernde Porträts wie diese beiden waren das Ergebnis." title="Ropa" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/20/' title='Mähen'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/20-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mähen. Hier wird das Drahthaar in Form gebracht. Ein Schnappschuss aus dem Freiluft-Friseursalon der Mission." title="Mähen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/21/' title='Ernten'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/21-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Ernten. Die Frau wuppt in Simbabwe ziemlich viel, zum Beispiel Kinderbetreuung und Süßkartoffelernte in einem." title="Ernten" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/22/' title='Youngtimer'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/22-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Youngtimer. Wenn sie keine Nonnen wären, würde man sie glatt für Pinup-Girls halten." title="Youngtimer" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/23/' title='Oldtimer'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/23-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Oldtimer. Ein anderes himmelblaues Auto. Es war mal Opas ganzer Stolz." title="Oldtimer" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/24/' title='Marsch allein'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/24-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Marsch allein. Diese Hügelkuppe sah oft dramatisch aus." title="Marsch allein" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/25/' title='Plausch zu dritt'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/25-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Plausch zu dritt. Erst recht bei Sonnenuntergang." title="Plausch zu dritt" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/26/' title='Sexy'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/26-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sexy. Eine Frau hat es sich im Park in Harare bequem gemacht. Das Outfit aus Hut, Decke und roten Pumps gefiel mir." title="Sexy" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/27/' title='Scharf'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/27-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Scharf. Schärfer noch sind aber diese Chili-Schoten, frisch geerntet im Heilkräutergarten von Makumbi." title="Scharf" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/28/' title='Nicht gestellt'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/28-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nicht gestellt. Wenn ein Kind mich fotografierte, ging das selten gut. Die kleine Samara jedoch schoss dieses wunderbare Bild durchs Gras." title="Nicht gestellt" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/29/' title='Auch nicht gestellt'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/29-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Auch nicht gestellt. Brenda wusch Wäsche im Bach. Genau mit diesem Lächeln. Ich musste nicht mehr tun, als nur noch auf den Auslöser zu drücken." title="Auch nicht gestellt" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/30/' title='Unterm Mond'><img width="250" height="444" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/30-250x444.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unterm Mond. Ein früher Abend auf dem Wassertank-Hügel hinter dem Krankenhaus." title="Unterm Mond" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/31/' title='Unterm Regenbogen'><img width="250" height="444" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/31-250x444.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unterm Regenbogen. Ein Nachmittag in der Regenzeit zwischen Internat und Kirche." title="Unterm Regenbogen" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/32/' title='Singstunde'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/32-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Singstunde. Die Hingabe, mit der Makumbis Schüler im Chor singen, ist hier verewigt." title="Singstunde" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/33/' title='Malstunde'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/33-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Malstunde. Der Zweitklässler vergisst den Klassenraum um sich und zeichnet." title="Malstunde" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/34/' title='Entdecker'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/34-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Entdecker. Drei Jungen aus dem Kindergarten halten zusammen, und sei es nur auf dem Rückweg von der Toilette." title="Entdecker" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/35/' title='Beobachter'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/35-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Beobachter. Zwei Kinder im Slum von Hatcliffe begutachten die Besucherin mit dem Fotoapparat." title="Beobachter" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/36/' title='Himmelblau'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/36-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Himmelblau. Zwei Vögel kuscheln auf dem Kreuz der Kirche von Makumbi." title="Himmelblau" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/07/22/foto-mich-i/attachment/37/' title='Himmelrosa'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/07/37-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Himmelrosa. Ich wiederhole mich: Simbabwes Landschaft sieht großartig aus." title="Himmelrosa" /></a>

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		<title>Grundkurs Korruption</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 22:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Visum]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesen, Leute, ihr m&#252;sst jetzt schneller lesen. Ich komme n&#228;mlich in K&#252;rze nach Hause: schon in den letzten Junitagen, vier Wochen fr&#252;her als geplant. Mein Blog steht unter Zeitdruck, ich noch viel mehr. Und das in Afrika, wo es doch angeblich keine Hektik gibt. Neulich hat mich der Mann im Postamt am Samstag damit vertr&#246;stet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1672" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/13/grundkurs-korruption/grenze/" rel="attachment wp-att-1672"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Grenze-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1672" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Isabel in Weltuntergangsstimmung am Grenz&#252;bergang S&#252;dafrika-Simbabwe. Der Bus ist weg, das Visum ist in Gefahr</em>.</p></div>
<p>Lesen, Leute, ihr m&#252;sst jetzt schneller lesen. Ich komme n&#228;mlich in K&#252;rze nach Hause: schon in den letzten Junitagen, vier Wochen fr&#252;her als geplant. Mein Blog steht unter Zeitdruck, ich noch viel mehr. Und das in Afrika, wo es doch angeblich keine Hektik gibt. Neulich hat mich der Mann im Postamt am Samstag damit vertr&#246;stet, dass es Briefmarken erst wieder am Montag gibt. Der Fronleichnamsgottesdienst am n&#228;chsten Tag dauerte, neuer Rekord, viereinhalb Stunden.</p>
<p>F&#252;r den simbabwischen Staat aber ist die Zeit, die sich ein europ&#228;ischer Besucher f&#252;r das Land nimmt, viel zu lang. Jetzt kann ich es ja rauslassen: Meine Mitbewohnerin und ich hatten kontinuierlich Probleme mit unserer Aufenthaltsgenehmigung. Aus Sambia und S&#252;dafrika konnten wir nur unter Auflagen wieder zur&#252;ckkehren, die uns Sorgenfalten machten. Zuletzt hatte ich, wie man so sch&#246;n sagt, die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Mein Besuchervisum war immer nur 30 Tage g&#252;ltig, und jetzt gab es pl&#246;tzlich keine Verl&#228;ngerung mehr.</p>
<p><em><br />
<blockquote> „Die Sprache der Bestechung ist ganz einfach, sagt mir der findige Missionsmitarbeiter, der uns einst auf unserer Reise zu den Victoria-F&#228;llen durch den Slalom der Polizeikontrollen half.  „Ich sage ein paarmal, dass ich die geforderte Strafh&#246;he nicht bezahlen kann. Brother, sage ich, schau mal, ich hab&#8217;s nicht. Ich kann nicht. Das verstehst du doch bestimmt. Wir haben beide ein Geldproblem.&#8221;</p></blockquote>
<p></em></p>
<div id="attachment_1671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/13/grundkurs-korruption/africaday3-2/" rel="attachment wp-att-1671"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Africaday31-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1671" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Dem Besitzer dieses Autos bleibt wenigstens die Plage der Polizeikontrollen erspart</em>.</p></div>
<p>Als Hanna und ich uns nach der R&#252;ckfahrt von Johannesburg in der bedauerlichen Schwei&#223;ausbruchsklemme sahen, binnen zwei Werktagen entweder Simbabwe endg&#252;ltig zu verlassen oder eine 500 Dollar schwere Arbeitserlaubnis vorzulegen, mussten die Jesuiten f&#252;r uns k&#228;mpfen. Der erprobte Gladiator war ein Priester, der einen wiederum erprobten Kontaktmann in die Einwanderungsbeh&#246;rde schickte.</p>
<p><em><br />
<blockquote> „Notfalls erz&#228;hle ich noch ein paar Geschichten, dass das nur das geborgte Auto meines Chefs ist oder dass ich ein Priester bin, der eilig zur Messe fahren muss. Ich habe es auch schon geschafft, vor der Polizei mein Autowachs als Feuerl&#246;scher auszugeben. H&#246;r&#8217; mal, was kann ich denn daf&#252;r, wenn mir der China-Laden die Flasche als Feuerl&#246;scher verkauft hat, habe ich den Beamten w&#252;tend gefragt. Wer sagt denn, dass das Wachs kein Feuer l&#246;schen kann? Kannst du das Gegenteil beweisen? Und &#252;berhaupt, wo ist denn euer eigener Feuerl&#246;scher? Den will ich sehen!&#8221;</p></blockquote>
<p></em></p>
<p>„Es ist entsetzlich“, sagte der Priester und fuhr mit uns durch die halbe Stadt, „Korruption ist im letzten Jahrzehnt ein paralleles System geworden.“ Im Auto lief coole Musik, mit seiner schwarzen Sonnenbrille sah er pl&#246;tzlich aus wie einem Agentenfilm entsprungen. Wer sich in Simbabwe wundere, warum er mysteri&#246;serweise auch beim zw&#246;lften Anlauf in der F&#252;hrerscheinpr&#252;fung durchfalle, habe das noch nicht verstanden, erz&#228;hlte der wackere Mann. Ohne Bestechung bekomme niemand mehr die Fahrerlaubnis. Simbabwer mit ausl&#228;ndischen Wurzeln m&#252;ssten derzeit Tausende von Dollar in die Kl&#228;rung ihrer Staatsangeh&#246;rigkeit investieren. „Wir emp&#246;ren uns, aber jeder muss mitmachen. Es kann nur noch dadurch gestoppt werden, dass eine neue Regierung dem Spuk ein Ende macht.&#8221;</p>
<p><em><br />
<blockquote> „,Was sollen wir denn dann tun?&#8217; Wenn der Polizist dich das fragt, k&#252;ndigt er an, dass er bereit ist f&#252;r einen Deal. Du darfst nie offen das Schmiergeld ansprechen. Ich sage: Ich kann dir f&#252;nf Dollar zahlen, mehr habe ich nicht dabei. Er sagt, das ist zu wenig. Ich sage: f&#252;nf, mehr kann ich nicht. Er sagt: Ich kann aber keinen Strafzettel &#252;ber f&#252;nf Dollar ausstellen. Ich: Macht nichts, machen wir es ohne Strafzettel. Wir machen es ohne Strafzettel, und er steckt das Geld ein.&#8221; Die Polizisten haben von ihrer Dienststelle &#252;brigens den Auftrag, pro Stra&#223;enkontrollposten eine bestimmte Summe am Tag einzutreiben. 2000 Dollar zum Beispiel. Die werden dann aufgeteilt. Sch&#246;ne Dienstwagen k&#246;nnen davon angeschafft werden; der Polizist darf das Auto als Teil seiner Pension in den Ruhestand mitnehmen. Seit ich das wei&#223;, sehe ich beim Vorbeifahren die Geldb&#252;ndel in seiner Hand.</p></blockquote>
<p></em></p>
<p>Wir hielten auf dem Parkplatz eines Fleischfirmengel&#228;ndes. „Habt ihr die Scheine da?&#8221;, fragte der Sonnenbrillenpriester. Drau&#223;en stand der Kontaktmann des Kontaktmanns. Ein paar Stunden sp&#228;ter bekamen wir unsere Reisep&#228;sse zur&#252;ck, darin der teuerste Stempel weit und breit, g&#252;ltig f&#252;r 30 neue Tage. Aber f&#252;r die Jesuiten noch billiger als die Arbeitserlaubnis.</p>
<p>F&#252;r uns war das eine nachhaltige Lektion &#252;ber das Wesen der Diktatur. Wo sich Geldgier mit dem Stolz einer anarchischen Verwaltung paart, wo Propaganda Helfer als Spione und Ausbeuter verleumdet, da sollte man sich zun&#228;chst nicht zu unmoralisch f&#252;hlen und dann besser den R&#252;ckzug antreten.</p>
<p>Schade, sehr schade, sagen viele Leute in Makumbi.</p>
<div id="attachment_1675" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/13/grundkurs-korruption/ende1/" rel="attachment wp-att-1675"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Ende1-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1675" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Simbabwe erscheint mir wundersch&#246;n. Vielleicht umso sch&#246;ner, desto mehr es auf den Abschied zugeht</em>.</p></div>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/13/grundkurs-korruption/ende3/" rel="attachment wp-att-1676"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Ende3-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="aligncenter size-medium wp-image-1676" /></a></p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/13/grundkurs-korruption/ende2/" rel="attachment wp-att-1677"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Ende2-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" class="aligncenter size-medium wp-image-1677" /></a></p>
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		<title>Simbabwe, deine K&#252;nstler (II)</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jun 2012 22:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[Bildhauer]]></category>
		<category><![CDATA[Into Africa Wernsbach]]></category>
		<category><![CDATA[Shona-Skulpturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder was gelernt: Lange Wollunterhosen sind in Simbabwe n&#252;tzlich. Der ber&#252;chtigte Winter ist ausgebrochen. Nachts f&#228;llt die Temperatur auf drei Grad, die Innenr&#228;ume n&#228;hern sich K&#252;hlschr&#228;nken an. Ich pfeife auf die &#196;sthetik, im Moment trage ich zum Beispiel sechs Oberteile &#252;bereinander, und auch die Nonnen garnieren ihre Ordenstracht mit Ringelsocken, Anoraks, Winterstiefeln und notfalls einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1638" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/08/simbabwe-deine-kunstler-ii/bildhauer6-2/" rel="attachment wp-att-1638"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Bildhauer61-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1638" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Simbabwische Bildhauer in Harare arbeiten an Shona-Skulpturen. Die genie&#223;en auch au&#223;erhalb Afrikas einen exzellenten Ruf</em>.</p></div>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/08/simbabwe-deine-kunstler-ii/bildhauer3/" rel="attachment wp-att-1637"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Bildhauer3-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="aligncenter size-medium wp-image-1637" /></a></p>
<p>Wieder was gelernt: Lange Wollunterhosen sind in Simbabwe n&#252;tzlich. Der ber&#252;chtigte Winter ist ausgebrochen. Nachts f&#228;llt die Temperatur auf drei Grad, die Innenr&#228;ume n&#228;hern sich K&#252;hlschr&#228;nken an. Ich pfeife auf die &#196;sthetik, im Moment trage ich zum Beispiel sechs Oberteile &#252;bereinander, und auch die Nonnen garnieren ihre Ordenstracht mit Ringelsocken, Anoraks, Winterstiefeln und notfalls einem Badehandtuch.</p>
<p>W&#228;rmen wir uns also an der Kunst. Ist sie ein sinnloser Luxus in diesem Land mit einem gordischen Knoten aus wirtschaftlichen und sozialen Problemen? Ich behaupte: Nein. Wenn ich sehe, wie dankbar der hell&#228;ugige Sean, die stille Valerie oder der ungez&#252;gelte Tinashe &#8211; sie sind echte Zeichentalente &#8211; Farben in die Hand nehmen, liegt die Antwort f&#252;r mich auf der Hand. Ich bin der festen &#220;berzeugung, dass zur Herausbildung einer reifen Pers&#246;nlichkeit auch Kunst n&#246;tig ist. Bilder zu betrachten und zu gestalten, was letztlich nichts anderes ist als Materie zu strukturieren, erweitert die Hirnwindungen und schult den Erfindergeist.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck geben mir da sowohl Lehrer als auch Sch&#252;ler Recht. „Thank you, Sisi Isabel!“ Danke, Schwester, so bedanken sich die Kinder nach der Stunde im Chor, und vor der n&#228;chsten st&#252;rmen sie mir wie eine Hundemeute entgegen. (Ich leide wie jeder zu freundliche Hilfslehrer unter der Gei&#223;el der Disziplinlosigkeit. „Bestraf‘ sie! Sonst kannst du sie nicht kontrollieren“, raten mir die Klassenlehrer achselzuckend und legen ihre Gummiriemen auf dem Pult zurecht.) Kunstunterricht steht zwar im Stundenplan, aber nur als Platzhalter. Er f&#228;llt in der Praxis st&#228;ndig der Materialknappheit und dem Nachholbedarf im Grasm&#228;hen und Rechnen zum Opfer.</p>
<p>Immerhin hat Simbabwe bei seiner &#228;sthetischen Erziehung einen Ruf zu verlieren. Simbabwische Shona-Skulpturen, nach dem Volk benannt, stehen weltweit in Museen und Galerien. Diese traditionell von M&#228;nnern betriebene Steinbildhauerei bringt sowohl abstrakte als auch naturalistische Figuren mit dezenten afrikanischen Ankl&#228;ngen hervor. Simbabwe ist im letzten Jahrzehnt so schnell und tief abgest&#252;rzt wie kein anderes Land der Welt. Da finde ich es beruhigend, dass es sich wenigstens noch K&#252;nstler leisten kann. Zumindest mit Augenwischerei kann man das behaupten. Jene, die von der Bildhauerei leben k&#246;nnen, beziehen ihre Einnahmen ma&#223;geblich aus dem Ausland. Sie reisen auf Einladung von Galeristen und Kulturbeh&#246;rden nach M&#252;nchen, D&#252;sseldorf, in die Schweiz und in die USA.</p>
<p>Und kurioserweise in meine Heimat Mittelfranken: zu Fritz Meyer in die Galerie „Into Africa“ bei Georgensgm&#252;nd. Hier, zwischen Rapsfeldern und Landgasth&#246;fen, habe ich genau vor einem Jahr meine ersten Kontakte nach Simbabwe gekn&#252;pft. Meyers Sommergastk&#252;nstler waren meine ersten Shona-Lehrer f&#252;r den wegweisenden Satz: „Wo ist die Toilette?“ („Chimbuzi iri kupi?“)</p>

<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/08/simbabwe-deine-kunstler-ii/bildhauer4/' title='Lebendiger Stein'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Bildhauer4-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lebendiger Stein" title="Lebendiger Stein" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/08/simbabwe-deine-kunstler-ii/bildhauer7/' title='Touristenware'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Bildhauer7-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Touristenware" title="Touristenware" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/08/simbabwe-deine-kunstler-ii/bildhauer8/' title='Skulpturenwiese'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Bildhauer8-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Skulpturenwiese" title="Skulpturenwiese" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/08/simbabwe-deine-kunstler-ii/bildhauer5/' title='Haarpracht'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Bildhauer5-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Haarpracht" title="Haarpracht" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/08/simbabwe-deine-kunstler-ii/bildhauer10/' title='Schwarz macht Weiß'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Bildhauer10-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schwarz macht Weiß" title="Schwarz macht Weiß" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/08/simbabwe-deine-kunstler-ii/bildhauer11/' title='Im steinernen Bikini'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Bildhauer11-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im steinernen Bikini" title="Im steinernen Bikini" /></a>

<p>Jetzt habe ich sie in Harare wiedergetroffen. An der Stra&#223;e zum Flughafen arbeiten sie auf einem baumbestandenen Grundst&#252;ck in einer herrlich wilden Open-Air-Werkstatt. Perlagia, die einzige Frau unter den 80 Bildhauern dort, stellte Hanna und mich ihren Kumpels vor. Alle &#228;u&#223;erten ein bisschen freundlich-verwundertes Mitleid, dass wir in unserer abgeschiedenen Mission so katholisch leben m&#252;ssen. Die K&#252;nstler zeigten uns die Serpentin-Steine, lie&#223;en uns die Feile ausprobieren, erkl&#228;rten uns, wie Bodenwachs einer Skulptur Glanz gibt. Die, die schon im Norden waren, schw&#228;rmten uns von deutschen H&amp;M-L&#228;den und Discos vor. Wir h&#246;rten Musik aus dem offenen Auto, spielten ein Kronkorken-Brettspiel, a&#223;en gemeinsam aus einem Topf mit den Fingern und sa&#223;en auf zerfallenden Autositzen. Irgendwann fuhr an der Flughafenstra&#223;e mal wieder der Pr&#228;sidentenkonvoi vorbei. Sie l&#228;sterten, wir lachten.</p>
<div id="attachment_1647" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/06/08/simbabwe-deine-kunstler-ii/bildhauer9/" rel="attachment wp-att-1647"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/06/Bildhauer9-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1647" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Isabel mit ein paar Steinmetz-K&#252;nstlern an der improvisierten Mittagessens-Tafel</em>.</p></div>
<p>Fast vergessen waren die umst&#228;ndlichen Gepflogenheiten aus dem Landleben von Makumbi, das mich regelm&#228;&#223;ig daran erinnert, wie ich mir Deutschland vor 100 Jahren vorstelle. Die Tage mit Perlagia wurden die unkompliziertesten in Simbabwe.</p>
<p><em><br />
<blockquote>Perlagia und ein paar Kollegen sind mir schon nach Franken vorausgereist.  Man kann sie und ihre Arbeit kennenlernen, wenn die <a href="http://www.intoafrica.de">Galerie „Into Africa“</a> in Wernsbach/Georgensgm&#252;nd (Landkreis Roth) vom 29. Juni bis zum 1. Juli ihr Sommerfest feiert.  Bei „Zimbabwe meets Wernsbach“  sind Shona-Skulpturen zu sehen, es gibt t&#228;glich Bildhauer-Schnupperworkshops, afrikanische Musik sowie fr&#228;nkisch-afrikanische Speisen und Getr&#228;nke. Der Eintritt ist frei. </p></blockquote>
<p></em></p>
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		<title>Harare in Bildern</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 20:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Harare]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich fotografiere gern. Im Schnitt dreimal im Monat habe ich etwas in Harare zu erledigen. So hatte ich also schon mehr als 20-mal die Gelegenheit, in der Stadt Fotos zu machen. Ich nehme meine kleine Digitalkamera auf jedem, wirklich jedem noch so kurzen Spaziergang mit, seitdem ich mich schon in s&#228;mtliche K&#246;rperteile bei&#223;en wollte, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare7/" rel="attachment wp-att-1546"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare7-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1546" /></a><p class="wp-caption-text"><em>I love Harare. Und woher kommst du?</em></p></div>
<p>Ich fotografiere gern. Im Schnitt dreimal im Monat habe ich etwas in Harare zu erledigen. So hatte ich also schon mehr als 20-mal die Gelegenheit, in der Stadt Fotos zu machen. Ich nehme meine kleine Digitalkamera auf jedem, wirklich jedem noch so kurzen Spaziergang mit, seitdem ich mich schon in s&#228;mtliche K&#246;rperteile bei&#223;en wollte, als mir just in den Momenten ohne Fotoapparat die s&#252;&#223;esten Kinder in Schubkarren und die Frauen mit den buntesten Gew&#228;ndern begegneten.</p>
<p>Doch trotz der Vielfalt meiner Streifz&#252;ge durch Simbabwes schwarzes Herz kann man die guten Sch&#252;sse an einer Hand abz&#228;hlen. Dieses seltsame, nirgends niedergeschriebene Bilderverbot stresst mich so, dass der Ausl&#246;seknopf zur Mutprobe wird. Vielleicht ohne Not, aber es wimmelt in den Stra&#223;en von Polizisten, die sich vermutlich der staatlichen Paranoia verpflichtet sehen, Ausl&#228;nder grunds&#228;tzlich f&#252;r Spione, Ausbeuter oder unregistrierte Journalisten zu halten. Und dann gibt einfach so viele Szenen, die man aus Takt nicht fotografieren kann: ein Baby, das am Stra&#223;enrand abgelegt wurde, bettelnde Kinder an der Kreuzung, der vor Musik dr&#246;hnende M&#228;nnerfriseurladen.</p>
<p>Manchmal frage ich Leute, ob sie sich fotografieren lassen. Der Mann mit dem obercoolen „I love Harare“-T-Shirt hat mitgemacht, auch die Verk&#228;uferinnen auf dem Altkleider-Flohmarkt. Den Getr&#228;nkeverk&#228;ufer am Minibus-Bahnhof habe ich nicht gefragt. Prompt drehte er sich emp&#246;rt um und drohte mir eine Tracht Pr&#252;gel an. Bei einer anderen Stra&#223;enszene sprach mich eine Frau an und fragte f&#246;rmlich, ob ich eine Fotografier-Erlaubnis f&#252;r diesen Platz eingeholt habe. Ich gab mich unschuldig, zum Gl&#252;ck ging sie weiter.</p>
<p>Letztlich aber verh&#228;lt es sich sowieso wie mit jeder Gro&#223;stadt: Das echte Lebensgef&#252;hl l&#228;sst sich nicht ablichten. Die Harare-Mischung aus brennend, schwitzig, stinkig, schreiend, schnieke, &#252;berlaufen, matschig, improvisiert und widerspr&#252;chlich ist unfotografierbar.</p>
<p>So biete ich heute eine Zufallsauswahl aus unfertigen, unscharfen, bisweilen auch gelungenen Ansichten der Hauptstadt Simbabwes, der es geht wie dem ganzen Land: Sie lebt von der Substanz. Sie ist verlebt und sieht nur noch deshalb so jung aus, weil es so wenige alte Menschen gibt.</p>
<p>Ob mir die James-Bond-Geheimkamera im Kugelschreiber, die sich mittlerweile zu meinem Besitz gesellt hat, weitergeholfen hat, berichte ich ein anderes Mal.</p>
<p><em>Zum Vergr&#246;&#223;ern einzeln anklicken.</em><br />

<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare16/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare16-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="In der First Street vor einer Bank." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare17/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare17-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Irgendwo in Laden-Arkaden." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare9/' title='In Harare'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare9-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Moderne Bürofassaden." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare10/' title='In Harare'><img width="250" height="166" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare10-250x166.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Warten auf den Umzug." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare24/' title='In Harare'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare24-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im Gewühl der Erledigungen." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare33/' title='In Harare'><img width="250" height="140" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare33-250x140.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Frauen am Busbahnhof." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare42/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare42-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die katholische &quot;Cathedral&quot;." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare50/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare50-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="An der roten Ampel." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare19/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare19-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="In der Apotheke." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare49/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare49-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mugabe hängt herum." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare23/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare23-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Auf dem Altkleider-Flohmarkt." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare44/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare44-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Im Laden für Schuluniformen." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare39/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare39-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abfahrt in wenigen Stunden." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare31/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare31-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blauer Himmel, weiße Häuser." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare21/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare21-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blumenverkäufer im Park." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare41/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare41-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mutter und Kind im Park." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare34/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare34-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bananen aus dem Auto." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare37/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare37-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hey, ich verprügel&#039; dich gleich!" title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare48/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare48-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Straßenverkäuferinnen." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare26/' title='In Harare'><img width="250" height="187" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare26-250x187.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Straßenläuferinnen." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare12/' title='In Harare'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare12-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gehweg mit Löchern." title="In Harare" /></a>
<a href='http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/05/15/harare-in-bildern/harare15/' title='In Harare'><img width="250" height="333" src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/05/Harare15-250x333.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Verkäufer für &quot;Airtime&quot;, Handyguthaben." title="In Harare" /></a>
</p>
<p><em>Mit Fotobeitr&#228;gen von Roland Fengler.</em></p>
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		<title>Die Trauer der wei&#223;en Farmer</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 00:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[land-grab]]></category>
		<category><![CDATA[Landreform]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[weiße Farmer]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die leben noch in der Steinzeit.“ Brian, der das sagt, ist ein korpulenter wei&#223;er Mann. Er stammt aus S&#252;dafrika und wuchs in Simbabwe auf. Von Schwarzen h&#228;lt er: nichts. Wir trafen ihn im Dezember. Er hilft in einer Hotelanlage mit und nahm uns, da er schon lange keinen Touristen mehr gesehen hatte, auf einen Spaziergang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1096" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/04/01/die-trauer-der-weisen-farmer/farmer1/" rel="attachment wp-att-1096"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/04/Farmer1-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" class="size-medium wp-image-1096" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Frauen j&#228;ten das Unkraut im Erdnussfeld mit der Hand. Landwirtschaftliche Maschinen dagegen sind in Simbabwe kaum mehr im Einsatz.</em></p></div>
<p>„Die leben noch in der Steinzeit.“  Brian, der das sagt, ist ein korpulenter wei&#223;er Mann. Er stammt aus S&#252;dafrika und wuchs in Simbabwe auf. Von Schwarzen h&#228;lt er: nichts. Wir trafen ihn im Dezember. Er hilft in einer Hotelanlage mit und nahm uns, da er schon lange keinen Touristen mehr gesehen hatte, auf einen Spaziergang mit seinen &#252;berf&#252;tterten Hunden mit. Sein Ausspruch war genauso b&#246;se gemeint, wie er klang. Ja, es gibt noch Rassismus. Auf beiden Seiten.</p>
<p>Brian hat allerdings auch miterlebt, wie das Farmland seiner Familie nach der Enteignung verfiel. Damit war auch sein Job weg. Als ungelernter Hilfsarbeiter hatte er keine Chance auf einen Neuanfang. Wir sa&#223;en auf einer Felsspitze mit Panoramablick &#252;ber eine weite, stille Baumlandschaft. Da unten, das alles war einmal Weideland, sagte er. Bitter klang es, als er von Rhodesiens alter Wirtschaftskraft schw&#228;rmte. Der Simbabwe-Dollar sei einmal st&#228;rker als das britische Pfund gewesen.</p>
<div id="attachment_1097" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/04/01/die-trauer-der-weisen-farmer/farmer4/" rel="attachment wp-att-1097"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/04/Farmer4-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" class="size-medium wp-image-1097" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Sojabohnenfeld bei Chinhoyi. Obwohl der Boden mit Fruchtbarkeit gesegnet ist, gibt es kaum noch intensive Landwirtschaft in Simbabwe. Dabei ist der Sektor politisch streng reglementiert.</em></p></div>
<p>Auf der Anreise tags zuvor waren wir 300 Kilometer weit schnurgerade durchs Land gefahren. Zahllose Lastwagen mit Importwaren kamen uns aus S&#252;dafrika entgegen. Eine einzige Farm war gro&#223; genug, dass wir sie unterwegs bewusst wahrnahmen. Der Rest: gr&#252;n, fruchtbar – und verwildert. Bis weit in die 1990er Jahre hinein exportierte Simbabwe mit stolzen Wachstumsraten Lebensmittel und Pflanzen ins ganze s&#252;dliche Afrika. Von Erdbeeren &#252;ber Kaffee und Zucker bis Weizen, von Tabak &#252;ber Baumwolle bis zu Fleisch. Rund 4500 von 20.000 Bauern waren damals wei&#223;e Siedler und ihre Nachfahren. Die Wei&#223;en besa&#223;en auch fast 20 Jahre nach der Unabh&#228;ngigkeit das fruchtbarste und am besten bestellte Land.</p>
<div id="attachment_1098" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/04/01/die-trauer-der-weisen-farmer/farmer2/" rel="attachment wp-att-1098"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/04/Farmer2-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1098" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Der Traktor wurde durch den Ochsenkarren ersetzt.</em></p></div>
<p>In sp&#228;ter Rache am Kolonialismus, aber vor allem, um politisch seine Haut zu retten, setzte Pr&#228;sident Robert Mugabe um das Jahr 2000 eine Landreform zu Gunsten der Schwarzen durch. In Wirklichkeit wurde daraus eine Umverteilung in die H&#228;nde seiner Genossen, begleitet von Gewalt, Rechtsbr&#252;chen und Pl&#252;nderungen. Haus und Hof der wei&#223;en Landwirte wurden beschlagnahmt. Sch&#228;tzungsweise die H&#228;lfte von ihnen blieb trotzdem in Simbabwe und etablierte sich neu. 300 arbeiten heute noch im Agrarsektor. Die Parteigenossen aber sind nur Wochenendg&#228;rtner. Ohne Produktionsmittel, ohne Unternehmergeist und Wissen verwandelten sie die Landwirtschaft, das R&#252;ckgrat dieser Volkswirtschaft, in eine gigantische Brache. Wenn ein Staatsmann, Polizeichef oder Armeefunktion&#228;r seinen Posten r&#228;umen muss, wird manchmal die Anzahl seiner Farmen und Autos bekannt, die er dann abzugeben hat. Oft ist sie zweistellig. Mugabe selbst soll mehr als 30 L&#228;ndereien halten.</p>
<p>Nun k&#246;nnte man diese Unterbewirtschaftung zweckoptimistisch als Gen&#252;gsamkeit interpretieren – wer sagt schon, dass Schweinemastbetriebe und Monokulturen der Sch&#246;pfung gut tun. Die Rechnung geht nur leider nicht auf. Die Ernte macht die Simbabwer schon lange nicht mehr satt. 1,8 Millionen Tonnen Mais verzehren sie j&#228;hrlich, doch nur 700.000 Tonnen produzieren sie wohl in dieser Saison. Der Rest kommt aus Nachbarl&#228;ndern und von Hilfsorganisationen. Jedes Jahr schrumpft die Bilanz auf einen neuen historischen Tiefststand, w&#228;hrend der Bierkonsum weiter steigt. Hier in Makumbi werden die Einwohner in diesen Wochen regelm&#228;&#223;ig frustriert, wenn die hungrige Pavianhorde durch ihre Felder fegt. Ist es doch sowieso schon fraglich, ob ihnen die Kolben, die da im Moment an den Stengeln trocknen, bis zum Jahresende reichen.</p>
<div id="attachment_1099" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/04/01/die-trauer-der-weisen-farmer/farmer3/" rel="attachment wp-att-1099"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/04/Farmer3-250x140.jpg" alt="" width="250" height="140" class="size-thumbnail wp-image-1099" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Die Landbev&#246;lkerung h&#228;lt sich Ziegen zur Selbstversorgung.</em></p></div>Die Bloggerin <a href="http://www.cathybuckle.com">Cathy Buckle</a>, die ihr Heimatland Simbabwe seit 13 Jahren in w&#246;chentlichen Wutbriefen durch die Krise begleitet, hat das Versorgungsdrama neulich aufgegriffen. Sie hat Kekspackungen in ihrem Supermarkt gez&#228;hlt und festgestellt: Von 32 g&#228;ngigen Marken stammten 25 aus S&#252;dafrika, drei aus Griechenland und vier aus Simbabwe. Nur zwei von acht Marmeladen und eine von zehn Nudelpackungen waren simbabwisch. Einheimische Milch und Sahne gab es &#252;berhaupt nicht, ebenso keinen Kaffee. Die zwei von 15 Fr&#252;hst&#252;cksflocken-Produkten, die aus Simbabwe stammten, waren teurer als die Importe. Eine „nationale Schande&#8221; sitze da in den Regalen, stellt Buckle fest.</p>
<p><div id="attachment_1397" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/04/01/die-trauer-der-weisen-farmer/tafelanschrift-2/" rel="attachment wp-att-1397"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/04/Tafelanschrift1-600x315.jpg" alt="" width="600" height="315" class="size-medium wp-image-1397" /></a><p class="wp-caption-text"> <em>„Exporte sind G&#252;ter, die wir an andere L&#228;nder verkaufen&quot;, lernen simbabwische Sch&#252;ler unverdrossen. Die Wahrheit m&#252;sste lauten:  „Exporte sind das, was unser Land einmal zum Bl&#252;hen gebracht hat und womit uns heute S&#252;dafrika aus der Patsche hilft&quot;</em>.</p></div>
<p>Gerade ist wieder Nicole, eine wei&#223;e Ex-Farmerin, in der Mission zu Gast. Manchmal erz&#228;hlt sie von der traumatischen Erinnerung, als 2002 die Landvollstrecker mit Maschinenpistolen kamen und ihnen 24 Stunden Zeit zur R&#228;umung gaben. Die Farm ihres Mannes erbrachte ein Viertel der landesweiten Weizenernte. Die Familie war aus Mauritius nach Afrika &#252;bergesiedelt. Manche Verwandte kehrten Simbabwe nach der Landreform den R&#252;cken, andere konnten zeitweise G&#252;ter zur&#252;ckleasen. Nicole blieb, investierte in Immobilien und kann sich heute einen Kleinwagen und eine h&#252;bsche Seniorenresidenz leisten. Ehrenamtlich betreut sie Behinderte, die in Makumbi und Harare bei der Existenzgr&#252;ndung als Schneider unterst&#252;tzt werden.</p>
<p>Die sanftm&#252;tige Frau scheint das Land von seinem Leader getrennt sehen zu k&#246;nnen. Sie betrachtet die Schikane aus der Distanz &#8211; im Vordergrund liebt sie Simbabwe, das zu ihrer Heimat wurde. Dieses Gef&#252;hl teilt sie mit Brian. Doch Nicole w&#252;rde nie mit „Steinzeit&#8221;-Beleidigungen poltern. Auf ihrem alten Grund und Boden steht heute nur hohes Gras. „Der Mann, der unser Land stahl, produziert nichts. Aber ich konnte sehen, dass unser Haus inzwischen eine Schule ist, das freut mich richtig.&#8221;</p>
<p>Sie hat Lebensmittel mitgebracht. Weintrauben und Cracker aus S&#252;dafrika. Und Bohnenkaffee &#8211; aus Simbabwe. Freudestrahlend erz&#228;hlt Nicole von der anderen Farmerin aus Mauritius, die ihn inzwischen wieder erfolgreich anbaut. Man findet die Marke nur in wenigen Superm&#228;rkten, teuer ist sie auch. Aber dieser Kaffee schmeckt so gut, dass Nicole sich gleich drei L&#246;ffel in die Tasse schaufelt. Er schmeckt wohl nach Heimat.</p>
<div id="attachment_1100" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/04/01/die-trauer-der-weisen-farmer/farmer7/" rel="attachment wp-att-1100"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/04/Farmer7-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1100" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Bescheidene Ernte: Vor so manchem Hauseingang wird die Tomaten- oder Bananen-Ausbeute aus dem Garten in der Hoffnung auf einen Dollar angeboten.</em></p></div>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/04/01/die-trauer-der-weisen-farmer/farmer8/" rel="attachment wp-att-1101"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/04/Farmer8-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="aligncenter size-medium wp-image-1101" /></a></p>
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		<title>Halbzeitpause mit Karl</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 20:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesuiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Jesuitenorden]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Steffens SJ]]></category>
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		<description><![CDATA[In so einer Auszeit soll man ja angeblich sich selbst besser kennenlernen. Das ist so aufregend aber auch wieder nicht, bisweilen sogar eint&#246;nig, weil man schon im Voraus wei&#223;, dass einen die tagelange Abwesenheit von Strom nervt und nicht begl&#252;cken wird. Lohnenswerter ist es, andere Menschen zu treffen, die man in einer deutschen Fu&#223;g&#228;ngerzone nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1061" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/karl1/" rel="attachment wp-att-1061"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Karl1-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1061" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Schon das Gesicht erz&#228;hlt Geschichten: der Jesuitenpater Karl Steffens.</em></p></div>
<p>In so einer Auszeit soll man ja angeblich sich selbst besser kennenlernen. Das ist so aufregend aber auch wieder nicht, bisweilen sogar eint&#246;nig, weil man schon im Voraus wei&#223;, dass einen die tagelange Abwesenheit von Strom nervt und nicht begl&#252;cken wird. Lohnenswerter ist es, andere Menschen zu treffen, die man in einer deutschen Fu&#223;g&#228;ngerzone nie finden w&#252;rde, weil die schlicht der unpassendste Aufenthaltsort f&#252;r sie w&#228;re.</p>
<p>Karl Steffens ist so ein Mensch. Die Faszination beginnt damit, dass dieser Mann flucht wie ein Bierkutscher und doch ein ordentlicher Priester ist. Er kann auch gut singen. „Heute blau, morgen blau und &#252;bermorgen wieder“ zum Beispiel. Karl Steffens lebt mit 75 Jahren noch ohne angezogene Handbremse. Er streut Cayennepfeffer auf sein morgendliches Wurstbrot und reitet seinen alten Landrover wie ein Cowboy beim Rodeo. Was er &#252;ber den Vatikan, &#252;ber Mugabe oder &#252;ber seine H&#252;ftoperation zu berichten wei&#223;, hat Kabarettstandard. Als Mugabe noch ein Freiheitsk&#228;mpfer war, war Steffens &#252;brigens einmal sein Gef&#228;ngnisseelsorger.</p>
<p>Es wurde also eine skurrile, jedoch w&#252;rdige Feier der Halbzeit meines Aufenthalts, als Hanna und ich ein Wochenende bei diesem Jesuitenpater in der kleinen Missionsstation Banket in Nordsimbabwe verbrachten. Es gab viel zu sehen, angefangen bei den T&#252;tenlampen und Sixties-M&#246;beln. Im Flur parkte Steffens&#8217; Motorrad, das BWM-Gel&#228;ndemodell „Paris &#8211; Dakar&#8221;. Auch Klaus war da, Karls nicht minder liebensw&#252;rdiger Freund aus Deutschland; er besuchte das Kinderzentrum, das er mit aufgebaut hat. Die beiden waren etwas aufgeregt und hatten extra noch ein Bett und Eiscreme f&#252;r uns gekauft. Dann servierten sie uns Bratkartoffeln und Brandy und fuhren uns durch den Busch.</p>
<div id="attachment_1062" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/karl2/" rel="attachment wp-att-1062"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Karl2-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" class="size-medium wp-image-1062" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Mit Klaus und Karl ...</em></p></div>
<div id="attachment_1064" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/karl6/" rel="attachment wp-att-1064"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Karl6-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" class="size-medium wp-image-1064" /></a><p class="wp-caption-text"><em>... durch weite Landschaften ..</em>.</p></div>
<div id="attachment_1067" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/karl8/" rel="attachment wp-att-1067"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Karl8-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1067" /></a><p class="wp-caption-text"><em>... vom Morgen ...</em></p></div>
<div id="attachment_1068" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/karl7/" rel="attachment wp-att-1068"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Karl7-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" class="size-medium wp-image-1068" /></a><p class="wp-caption-text"><em>... bis zum Abend.</em></p></div>
<p>Karl Steffens zeigte uns das Kreuz des S&#252;dens am Sternenhimmel (gr&#246;&#223;er als gedacht) und Elefanten in freier Wildbahn (auch gr&#246;&#223;er als gedacht). Er f&#252;hrte uns in seine Stammkneipe aus, ein verwaistes Motel, das indes noch schl&#228;frige Kellner, Bier sowie H&#228;hnchen mit Pommes aufbietet. Die Grillen zirpten, und im Mondschein redete Karl, wie wir l&#228;ngst sagten, &#252;ber Gott. Seine naiv wirkende, aber tiefgr&#252;ndige Freude dar&#252;ber, „dat dat Bier und die Chips so gut schmecken und mir hier miteinander quatschen k&#246;nnen“, wurde auch f&#252;r mich &#8211; ja, zu einem Gottesbeweis. Es sprach mich spirituell an wie wenig sonst. Endlichkeit, Ungerechtigkeit, Lebensangst, alles kein Problem mehr? &#8220;Some more drinks?&#8221;, fragte der schl&#228;frige Kellner. Auf der Heimfahrt sangen Klaus und Karl f&#252;r uns. „Heidewitzka, Herr Kapit&#228;n&#8221;, „Karamba, Karacho, ein Whiskey&#8221;, „Heia Safari&#8221;. Ich kann jetzt Trink- von Soldatenliedern unterscheiden.</p>
<div id="attachment_1069" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/ganzlieb15/" rel="attachment wp-att-1069"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Ganzlieb15-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1069" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Was f&#252;r ein Wochenende, an dem man Elefanten in die Augen sieht</em>.</p></div>
<div id="attachment_1084" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/ganzlieb20/" rel="attachment wp-att-1084"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Ganzlieb20-250x333.jpg" alt="" width="250" height="333" class="size-thumbnail wp-image-1084" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Die Herde ist an Menschen gew&#246;hnt, so dass man auch die Babys betrachten darf.</em></p></div>
<div id="attachment_1070" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/karl3/" rel="attachment wp-att-1070"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Karl3-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-1070" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Die M&#228;nner in Blau nennen den gro&#223;en Grauen hinten &quot;Rambo&quot;. Wir f&#252;hlten uns eher wie &quot;Bambi&quot;.</em></p></div>
<p><div id="attachment_1071" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/karl4/" rel="attachment wp-att-1071"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Karl4-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" class="size-thumbnail wp-image-1071" /></a><p class="wp-caption-text"><em>Pater Steffens im Gottesdienst in einem Klassenzimmer.</em></p></div>Karl Steffens, der sich als „nur ein Buschtheologe&#8221; bezeichnet, ist ein Jesuit der alten Garde. Eigenwillig, klug, zupackend, gro&#223;z&#252;gig. Er hat f&#252;r die Armen gek&#228;mpft. W&#228;re er nicht in den Orden eingetreten, h&#228;tte man den einst erfolgreichen L&#228;ufer f&#252;r die Olympischen Spiele aufgestellt. In Simbabwe dann, das in den letzten 45 Jahren zu seiner Heimat wurde, entging er sportlich so einigen Lebensgefahren. Im Unabh&#228;ngigkeitskrieg Ende der 70er Jahre erlebte er das Grauen, als Wei&#223;e zu Mordopfern wurden, ganz gleich, ob sie auf der Seite der unterdr&#252;ckten Schwarzen standen oder nicht. Steffens verlor Weggef&#228;hrten und erz&#228;hlt noch heute, wie er mit dem Motorrad &#252;ber verminte Stra&#223;en fahren musste, „immer sch&#246;n durch die Mitte zwischen den Fahrspuren&#8221;.</p>
<p>Was soll&#8217;s, eigentlich kann man Karl nicht beschreiben. Er ist das Abenteuer, das er in Afrika fand. Nur insoweit vielleicht: 48 Stunden mit Karl, und die Welt erscheint gr&#246;&#223;er, das Leben leichter. Auf Karlisch hei&#223;t Leben &#252;brigens „das Gekraxel auf diesem buckligen Ding namens Globus&#8221;.</p>
<blockquote><p><strong>****   TERMINHINWEIS   ****</strong></p>
<p><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/24/halbzeitpause-mit-karl/heribert/" rel="attachment wp-att-1052"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Heribert-250x333.jpg" alt="" width="250" height="333" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1052" /></a>Der Beweis, dass der Jesuitenorden noch mehr interessante Mitglieder hat, ist am Freitag, 13. April, in N&#252;rnberg zu sehen. Da kann man Pater Heribert M&#252;ller in den R&#228;umen der Jesuitenmission, K&#246;nigstra&#223;e 64 (Zugang neben Pforte Caritas-Pirckheimer-Haus), treffen. Mein Chef verl&#228;sst kurz nach Ostern die Makumbi-Mission f&#252;r einen Heimaturlaub. In N&#252;rnberg macht er den Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe „Nice to meet you!“, in der Vertreter aus Einsatzorten der Jesuiten &#252;ber ihre Arbeit berichten.  Heribert M&#252;ller lebt seit Ende der 1980er Jahre in Simbabwe.</p>
<p>Alle meine Leser sind herzlich eingeladen, aus erster Hand etwas &#252;ber Afrika und das heutige Verst&#228;ndnis von „Mission“ zu erfahren. Und nat&#252;rlich k&#246;nnen sie Pater M&#252;ller auch fragen, ob der Unsinn stimmt, den Frau Lauer in ihrem Blog verzapft. Beginn ist um 18.30 Uhr. Um 17.45 Uhr geht eine Abendmesse in St. Klara voraus. Die Teilnahme ist kostenlos.<br />
P.S.: Ich komme nicht mit.</p>
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		<title>Die sch&#246;nen Seiten der Regenzeit</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 08:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_981" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen3/" rel="attachment wp-att-981"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen3-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-981" /></a><p class="wp-caption-text">Jungen baden in einem Teich am &quot;Berg der Trommelschl&#228;ge&quot;.</p></div>
<div id="attachment_982" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen4/" rel="attachment wp-att-982"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen4-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-982" /></a><p class="wp-caption-text">Der Mais ist jetzt gr&#246;&#223;er als der Mensch.</p></div>
<div id="attachment_983" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen14/" rel="attachment wp-att-983"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen14-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-983" /></a><p class="wp-caption-text">Und auch das Gras ist dabei, alles gr&#252;n einzukleiden.</p></div>
<div id="attachment_984" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen13/" rel="attachment wp-att-984"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen13-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-984" /></a><p class="wp-caption-text">Die H&#252;tten sehen jetzt wie Berge aus.</p></div>
<div id="attachment_985" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen11/" rel="attachment wp-att-985"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen11-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-985" /></a><p class="wp-caption-text">In der Schule kann es vorkommen, dass ein ungeliebtes Fach entf&#228;llt, weil zuerst der Sportplatz mit dem menschlichen Rasenm&#228;her gesenst werden muss.</p></div>
<div id="attachment_988" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen7/" rel="attachment wp-att-988"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen7-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" class="size-medium wp-image-988" /></a><p class="wp-caption-text">Frau Lauer macht immer noch mehr Fotos.</p></div>
<div id="attachment_989" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen10/" rel="attachment wp-att-989"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen10-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" class="size-medium wp-image-989" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Beispiel von dramatischen Regenwolken und einer Kuh als Torwart.</p></div>
<div id="attachment_990" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen21/" rel="attachment wp-att-990"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen21-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-990" /></a><p class="wp-caption-text">Oder von noch mehr badenden Kindern.</p></div>
<div id="attachment_991" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen1/" rel="attachment wp-att-991"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen1-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-991" /></a><p class="wp-caption-text">Und von gebadeten Kindern.</p></div>
<div id="attachment_997" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen2/" rel="attachment wp-att-997"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen2-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-997" /></a><p class="wp-caption-text">Auch von fu&#223;badenden Kindern.</p></div>
<div id="attachment_992" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen12/" rel="attachment wp-att-992"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen12-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-992" /></a><p class="wp-caption-text">Im Gewitterregen f&#228;llt zwar der Sportwettkampf aus, aber man kann sich immer noch unterhalten.</p></div>
<div id="attachment_993" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen18/" rel="attachment wp-att-993"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen18-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-993" /></a><p class="wp-caption-text">Die Mangob&#228;ume protzen herum.</p></div>
<div id="attachment_994" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen20/" rel="attachment wp-att-994"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen20-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-994" /></a><p class="wp-caption-text">Gleichzeitig reifen heimlich im Boden die N&#252;sschen heran. Der Anblick lehrt den Botanik-Deppen, woher die Erdnuss ihren Namen hat.</p></div>
<div id="attachment_995" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen8/" rel="attachment wp-att-995"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen8-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" class="size-medium wp-image-995" /></a><p class="wp-caption-text">Regen ist Segen. Die Landschaft bl&#252;ht auf.</p></div>
<div id="attachment_996" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.nz-online.de/makumbi/2012/03/11/die-schonen-seiten-der-regenzeit/regen16/" rel="attachment wp-att-996"><img src="http://blog.nz-online.de/makumbi/files/2012/03/Regen16-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" class="size-medium wp-image-996" /></a><p class="wp-caption-text">Und sieht fast so aus wie in Deutschland. Oder?</p></div>
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