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Jetzt geht`s nauswärts!

Heute in der Mittagspause in der Stadt gewesen, im nicht allzu dicken Wintermantel schon geschwitzt, das Halstuch viel zu warm, die Stiefeletten auch, weil gefüttert! Der Frühling naht! Mir ist mal zu warm!

Natürlich sofort gehandelt und schnell noch ein paar dieser genialen Ankle-Sandalen gekauft, flach, bequem, stylish. Allerdings in Schwarz und ohne Gebimsel und Gebamsel dran, dann passts auch zu (fast) allem! Meine Zehen freuen sich jetzt schon auf Frischluft!

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Die lange Büx des Orientalen

Es war lange sehr kalt – und es bleibt auch noch frisch. Profitiert davon haben die Hersteller langer Unterhosen. Schiesser beispielsweise meldet: Keine “Long Johns” mehr vorhanden. Mmmmh, ist da ein neuer Trend geboren? Sicher nicht, der enorme Bedarf war schlicht dem Wetter geschuldet.

Dass aber ganze Kulturkreise fast das halbe Jahr in Deutschland nur mit diesen recht unansehnlichen Teilen überleben, dürfte nicht bekannt sein. Damen mit einem Hang zum orientalischen Männertyp schätzen ja das Geheimnisvolle, für uns Exotische, der Tausend-und-eine-Nacht-Effekt eben. Sollte es zu Annäherungen an eines der glutäugigen Exemplare kommen, dürfte unter Umständen die Überraschung groß sein: Denn unter schicken Jeans oder Hosen versteckt sich mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine lange Unterhose – das kann ich aus sicherer Quelle weitergeben (natürlich ist hier nicht von amourösen Abenteuern, sondern von ernsthaften Verbindungen die Rede).

Jedenfalls erstreckt sich das enorme Wärmebedürfnis nicht nur auf lange Unterhosen, sondern auch auf kuschelige Schlafanzughosen, gerne aus Flanell, die gerne schon zum Fernsehabend auf dem Sofa getragen werden. Da machen dann auch die Frauen mit, die sich von einer orientalischen Schönheit in ein Pyjama-Mäuschen verwandeln, sobald sie das Heim betreten. Männer behalten diese Hosen auch gerne gleich an, da kommt einfach die Hose drüber, die Beine werden in die Socken gestopft, damit sie unten nicht rauslugen.  Gerne werden die langen Unterhosen auch von Müttern gekauft, deren Wüstensöhne sich auf den Weg ins mörderisch kalte Deutschland machen. Das wärmt dann auch emotional.

Deutsche Kunden dieser erotischen Stimmungskiller sind übrigens meist weiblich, wie Schiesser berichtet. Und ein ganz Berühmter hat es gehalten wie die Orientalen: Lieber eine schicke Jacke statt eines langen Mantels, dafür schön die lange Büx unter die Hose – es war John F. Kennedy. Eine seiner “Long Johns” brachte auf einer Auktion fast 2400 Euro ein – und seinem Erfolg bei den Frauen hat das auch keinen Abbruch getan. Man gewöhnt sich an alles.

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Lidschatten_kleinAuf der BioFach entdeckt – und eine richtig gute Sache: Die Mineralkosmetik von “bellápierre”. Mineralkosmetik wird zwar auch schon von großen Firmen angeboten, die kleinen Puderdöschen in vielen Farben dieser Marke sind allerdings echt nachhaltig, aber mit Spaß.

Pur aufgetragen, gibt der Puder einen schön glitzernden Lidschatten, mit Wasser gemischt, wird der Effekt matt. Mit Foundation gemischt, wird der Effekt glänzend. Wer eine Paste aus Lieppencreme mit einem Pinsel erzeugt, kann aus den rötlichen Tönen einen Lippenstift machen, wenn man farblosen Nagellack dazumischt, gibt es je nach Pudermenge mehr oder weniger bunten Nagellack.

Das nenne ich mal wirklich vielfach verwendbar – und praktisch, beispielsweise auf Reisen. Die Firma kommt aus London, daher auch entsprechend hip daher. Britische und amerikanische Fashion-Magazine haben bereits über die recht junge Firma geschrieben. In Deutschland sind die Produkte, die auch Make-Ups, Lippenstifte und Cremes umfasst, nur im KadeWe in Berlin erhältlich. Dort hatte die Firma auch ihren großen Auftritt auf der Berliner Fashionweek, wo mit ihren Produkten für einige Schauen geschminkt wurde.

Produkte und Shop unter www.bellapierre.eu

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Castro Jeggings Women

Meine erste richtig coole Jeans war eine dieser sogenannten moonwashed Jeans: Das waren richtige Muster aus weiß und blau, wie gescheckt. Dazu kam ein unglaublicher Schnitt: Im Bund mit Gummizug, weit an den Oberschenkeln, zu Knöcheln schmaler zulaufend. Ich weiß noch wie heute, dass die Jeans mit einem Druckknopf zu schließen war. Ich war 13 und furchtbar stolz auf dieses Ding, das mir mein Dasein als zahnspangentragender, pickliger Teenie mit misslungenen Strähnchen im Haar erleichterte.

Jeans sollen und können vieles in sich vereinigen: Bequem sein, stylish, sexy, praktisch und hip. Das israelische Modelabel Castro, das auch in Nürnberg eine Filiale hat, widmet sich den ganzen Februar über dem Thema Jeans, die heute sogar in mega-bequemer Form, nämlich als “Jeggings” (eine Legging aus Jeansstoff) gefragt sind. Aus diesem Anlass verlosen wir drei Castro-Gutscheine im Wert von je 50 Euro - damit Sie sich mal wieder eine so coole Jeans zulegen können, die sie nie vergessen.

Was Sie tun müssen? Schreiben Sie uns ganz kurz, an welche Jeans Sie sich besonders erinnern! Ihre erste, die, in denen Sie ihre Frau kennengelernt haben, die, die Ihnen bei einem Termin gerissen ist…was auch immer. Die Gewinner werden ausgelost.

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Absturz in drei Sekunden

Der Unterschied zwischen Mutter und Mutti ist der: Die eine trägt mindestens Lidstrich und Concealer im Gesicht, dazu geschmackvolle Kleidung, die Teint und Figur schmeicheln. Die andere hat ihre Augenschatten nicht abgedeckt und irgendwas übergeworfen, meistens Jeans und einen beigen, lappigen Rollkragenpullover. Es gibt noch eine dritte Kategorie. Aber das wusste ich noch nicht, als ich mich mit meiner Freundin zum Mittagessen in einem schicken Lokal traf.

Der Laden ist voll, wir alle drei sind schick. Meine Freundin sowieso, weil sie aus der Redaktion kam. Ich und mein Neunmonatiger, weil ich Mühe und Zeit verwendet hatte. Niemals wollte ich in der Öffentlichkeit Mutti sein, immer eine stylishe Mutter. Klappt bisher ganz gut. Wir essen Salat, der Kleine knabbert Baguette-Stücke. Eines war zu groß, er würgt. Ich klopfe ihm auf den Rücken. Er kotzt einen Schwall Brot und anderes Zeug über seine Mini-Jeans und mir über die schwarze Hose und das bordeauxrote Oberteil von Ella Moss. Die Flecken bleiben, trotz Herumreiben mit Papierservietten.

Ich setzte meinen Weg durch die Innenstadt weiter fort. Als abgestürzte Mutter: Die Haare vom Stress strähnig geworden, das Outfit eklig verfleckt. Noch nicht Mutti, aber ganz nah dran. Willkommen im Club.

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Richtig cool mit Valium

Ja, also, dieses Hip-Sein ist anstrengend: Hungern, immer gut drauf sein, volles Sport-Programm, immer die neuesten Klamotten, cooler Job mit Karriere-Faktor und After-Work ab in die coolen Clubs.

In einer der weltweiten Trendmetropole haben die Leute die Schnauze voll davon: In London sind so genannte Slow-Partys in. Da wird gemütlich gechillt by Dub-Klängen, die einen hypnotisch einschläfern, es gibt Anti-Energy-Drinks und wer will, kann sich eine Valium dazu bestellen.

Das wird es in Deutschland nie geben, aber ich hoffe auf einen Sommer mit extrem entspanntem Style und Locations, die einem Kraft und Ruhe schenken.  No Show any more!

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Nürnberg ist dabei bei Jimmy Choo @ H&M – aber schön shoppen geht anders. Die ersten 160 Leute vor Ort sollen ein Bändchen bekommen, VIP-Access sozusagen, allerdings wird auch noch nach Kleidern und Schuhen aufgeteilt, da muss man sich eben entscheiden.

Wer dann in den jeweiligen Bereich vorgedrungen ist, hat zehn Minuten Zeit, sich pro Teil ein Stück zu krallen…also nichts mit “Ich nehm das Kleid in zwei Größen und probier dann daheim”. Wenn es nicht passt – Pech gehabt. Auch der Freundin/Mutter/Schwester etwas mitzubringen, ist damit unmöglich, jedenfalls, wenn es sich um das gleiche Teil handelt.

Bei allem Verständnis, dass die Schweden Mord und Totschlag verhindern wollen (bei der Lagerfeld-Kollektion gingen einige Stücke im Kampf kaputt), wird einem der Spaß an der Sache doch mächtig verdorben. Ich bin jedenfalls gespannt, wie viele Franken wirklich Lust haben, so ein Theater mitzumachen, für das man sich vermutlich auch noch eine Stunde oder länger anstellen darf. Wir werden es beobachten – und berichten.

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Jimmy Choo bei H&M in Nürnberg

Also, aufgepasst: Die Jimmy-Choo-Kollektion bei H&M wird es auch in Nürnberg geben, in der Filiale in der Breiten Gasse. Am 14. November wird da die Hölle los sein, denn es sind ein paar coole Teile dabei. Beispielsweise eine Zebra-Clutch, ein Lederkleid und natürlich vor allem Schuhe, die für 99 Euro zu haben sein werden. Auf lange Warteschlangen einstellen!

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Bezahlbarer Luxus

Es herrscht immer noch Finanzkrise, deshalb hat das Schlagwort vom “demokratischen Luxus” mal wieder Konjunktur. Jimmy Choo fällt da normalerweise nicht darunter, aber: Am 14.11. kommt die erste Jimmy-Choo-Kollektion für H&M in die Filialen, weltweit 200 werden mit der günstigen Accessoires-Kollektion befüllt.

Jimmy_klein

Jimmy Choos für 99 Euro, das ist wirklich ein Argument, sich früh an die Ladentüren zu stellen, denn: Diese Schuhe sind definitv sexy und glamourös. Taschen und andere Accessoires (auch für Männer) wird es auch geben – ob Nürnberg bei diesen 200 Filialen dabei ist, weiß selbst die Pressestelle von H&M nicht, erst Mitte bis Ende Oktober werde das bekannt gegeben, heißt es aus Hamburg. Wir hoffen es. Gilt Nürnberg doch als Mittelmaß: Modisch, finanziell und kulturell. Das lassen wir nicht auf uns sitzen und fordern: Wir zeigen der Welt, wie sexy Nürnberg stöckeln kann!

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Schreikrampf am Prenzlberg

Irgendetwas mache ich falsch: Neulich war ich in Berlin und durfte am Prenzlauer Berg logieren, mittenmang im Szeneviertel. Da schlenderte ich vormittags bei Sonnenschein die Straßen entlang – und alle Cafes waren voll. Jeder besprach sein “aktuelles Projekt”, sein “neues Biz”. Vor winzigen Läden, in denen drei Röcke, fünf Hosen und zwei Blusen hingen, saßen trendige Prenzlberg-Frauen, rauchten und tranken Latte Macchiato. Wie können sich solche Leute die horrende Miete leisten? Ich mache definitiv etwas falsch.

Überhaupt sind die Menschen aus PB ja total anders: Sie tragen Leggings, darüber ein Fetzenkleidchen, einen langen Schal, Stiefelchen (Frauen), löchrig-labbrige Jeans, Kapuzenpullis und knallbunte Turnschuhe (Männer). Allen gemeinsam sind Pilotenbrillen mit farbigem Gestell – am besten in Neonfarben. Nach zwei Stunden Spaziergang hätte ich jedem mit dieser Brille dieselbe am liebsten von der Nase geschlagen. SIE SEHEN ALLE GLEICH AUS! Fällt das niemandem dieser super-alternativen Szene auf? Wenn ich dort hinziehen würde, würde ich mir erstmal ein rosafarbenes Lacoste-Poloshirt, eine Perlenkette, Joker-Jeans und Tod`s-Loafer zulegen, wenn ich dann noch in einem schwarzen Mini-Cabrio mit Starnberger Kennzeichen vorfahren würde, wäre ich sozial erledigt. Aber anders. Wirklich alternativ.

Manchmal wird es auch richtig peinlich: Die erfreuliche Anzahl vegetarischer und veganer Lokale treibt ihre Blüten. Eine Kollegin berichtete mir, dass auf einem Schild “veganes Zitronensorbet” angepriesen wurde. Aber das ist doch immer vegan! Ist aber irgendwie cooler, wenn man das nochmal betont. Natürlich wollte auch ich dort shoppen, es gibt ja viele coole Läden. Allerdings ist das oft mehr Schein als Sein: Schaut man sich die Ware genauer an, ist das oft Plunder, nur auf retrocool getrimmt. “Nanunana für Besserverdienende” nannte das ein Kollege.

Was war ich froh, als ich endlich die Kiezgrenze zu Kreuzberg überschritt: Leute mit Aldi-Tüten in Jogginghosen, das ganze Wende-Unglück im Gesicht. Menschen mit echten Problemen! Oder in Mitte: Menschen in Anzügen, mit richtigen Jobs. Ganz normale Menschen! Naja, in Mitte gibt es noch Reste der megacoolen Szene, aber die fallen da nicht mehr so auf.

Für alle, die wissen wollen, wie es ist: das Video von den Durags. Danke, Leute! Ditt is Berlin! YouTube Preview Image

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