• Startseite
  • Über diese Seite

PAARadox

Warum sie nicht schweigen und er nicht zuhören kann

Feed on
Beiträge
Kommentare

Manchmal ist Erklären einfach sinnlos

16. September 2009 von stephanie

Er: Das Gute am Ende des Sommers: Jetzt muss ich nicht mehr erklären, wie’s im Zimmer kühl bleibt. Frauen und Fenster, das ist hoffnungslos. Dabei ist das Prinzip logisch: Wenn’s schattig ist, aufmachen. Wenn die Sonne drauf scheint, Fenster zu – und je nach Ausstattung noch Markise runter oder Klimaanlage an. Vielen Frauen muss man’s täglich neu erklären. Kannst du mir erklären, warum?

Sie: Hmm, ist bei mir nicht so. Eine mögliche Erklärung: Wer sitzt gern im abgedunkelten Zimmer, wenn draußen schon mal die Sonne scheint? Oder es handelt sich um eine Trotzreaktion: Wieso sollte ich auf einen Typen hören, der selbst 80 Prozent seines Lebens mit unlogischen Handlungen verbringt? Beispielsweise mit einem schmutzigen Teller in der Hand in die Küche gehen, obwohl noch ein weiterer Teller und zwei Gläser auf dem Wohnzimmertisch stehen – und er mit ZWEI Händen ausgestattet ist. Erklär’ mir das doch mal bitte.

Er: Wieso, ich trag meinen dreckigen Teller doch nie zurück! Aber im Ernst: Beide Macken haben vermutlich die gleiche Ursache – man denkt nur an die eigenen Bedürfnisse. Männer stört es nicht, wenn ein bisschen Geschirr herumsteht. Und Frauen stört es nicht, wenn es in der Wohnung brüllend heiß ist. Die frieren ja sonst immer! Das geht jetzt wieder los: Erklären, wie man sich mit Kleidung vor Kälte schützt. Das werden viele Frauen auch nie lernen.

Sie: Nach deiner Theorie mit den unterschiedlichen Bedürfnissen müssten Frauen doch lernen, sich warm genug anzuziehen. Und es gibt ja auch die Fraktion, die sich schon beim ersten Herbstlüftchen komplett in einen dicken Schal einwickelt. Aber auch Männer tun doch bisweilen Dinge, die ihren Bedürfnissen widersprechen. Und da kommen wir noch mal zurück zum Thema Lüften: Einige Männer werden wohl nie lernen, dass man im Sommer morgens lüftet, weil abends sonst unzählige Viecher das Wohnzimmer bevölkern – die natürlich der Mann wegmachen muss, weil die Frau kreischend auf dem Sofa steht.

Er: Wir lassen die Viecher rein, weil sie unsere Existenzberechtigung untermauern. Solange Frauen Angst vor Mücken und Spinnen haben, sind Männer unersetzlich. Sonst kann die moderne Frau ja fast alles alleine. Naja, eigentlich gibt es noch viel, das sie nicht so gut hinkriegt wie wir. Wenn ich an den letzten Sommer denke: Grillen, das müssen Männer machen. Frauen scheitern meist schon daran, auf die Glut zu warten.

Sie: Aber auch nur, weil Männer meist viel zu spät den Grill anwerfen. Nämlich dann, wenn die Frau schon Hunger hat. Und wir sollen dann noch eine halbe Stunde warten, bis die Glut heiß ist? Eure genetisch vorbestimmte Aufgabe ist schließlich, uns zu ernähren, nicht, uns zu quälen. Das kommt doch alles nur davon, dass Männer nicht richtig organisieren können. Alles, was hinausgeht über „Bier holen, bevor Fußball anfängt“, ist euch schon zu kompliziert. Sorry, dass ich so polemisch werde. Muss der Hunger sein. Grillst du mir was?

Er: Klar. Ich fang dir ’nen Höhlenbär mit bloßen Händen und mach’ dazu ’ne Sauce von Schuhbeck. Aber gräme dich nicht, wenn ich danach keine Teller wegräume. Wobei das mit dem Wegräumen schon paradox ist: Bei Männern ist dieses Bedürfnis schwächer – aber sie können es besser! Wenn Frauen was in einen Korb, Kofferraum oder Keller räumen, brauchen sie den doppelten Platz.

  • Share/Bookmark

Veröffentlicht in Allgemein | Kein Kommentar

Kommentare nicht erlaubt.

  • Links

    • Blogroll

      • Alle NZ-Blogs
      • Die 3 Clubfreunde
      • If You´re going to San Francisco
      • Mode-Blog
      • Senf dazu
      • Tiergarten-Blog
      • Vip-Raum
  • Letzte Einträge

    • Schatz, lass uns Freunde bleiben!
    • Das Ende ist nah!
    • Faulheit im Fasching
    • Die fiese Frage: Was denkst du gerade?
    • Zurück an der Geschlechterfront
  • Neueste Kommentare

    • Heidi on Schatz, lass uns Freunde bleiben!
    • stephanie on Zurück an der Geschlechterfront
    • Jens on Zurück an der Geschlechterfront
    • Horst on Hohe Absätze: Wer schön sein will, muss leiden
    • erik on Nachgetreten: Die verbitterte Frau
  •  

    September 2009
    M D M D F S S
    « Aug   Okt »
     123456
    78910111213
    14151617181920
    21222324252627
    282930  
  • Zum Franken-Wiki

PAARadox © 2010 Nürnberger Zeitung