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Sie: Nie kann man vernünftig mit euch reden!  

Schatz, jetzt nicht, ich lese gerade. Schatz, jetzt nicht, ich will erst die Sendung zu Ende schauen. Schatz, jetzt nicht, ich habe Kopfschmerzen. Preisfrage: Wer sagt das in welcher Situation zu wem? Nein, nicht das, was ihr denkt. Män­ner sagen das, wenn man mit ihnen über wichtige Dinge reden will.   Besonders wider­willig sind sie, wenn es um Konflikte geht. Denn dabei steht erfahrungsgemäß ein laaaaanges Gespräch bevor, bei dem womöglich einige unan­genehme Dinge ausgesprochen wer­den. Und man womöglich Kritik entge­gennehmen und Fehler eingestehen muss. Klingt irgendwie viel weniger attraktiv als das Club-Spiel im Fernse­hen.  

Ungern reden Männer aber auch über Organisatorisches. Wie der Be­such bei Tante Frieda genau aussehen soll, welches Verkehrsmittel man nimmt und welches Geschenk besorgt werden soll, das kann sich Frauchen doch bitteschön alleine überlegen. Dass es sich dabei um seine Tante han­delt? Nebensache.   Obwohl ihr vielleicht denkt, es sei anders: Auch Frauen machen Kon­fliktgespräche keinen Spaß. (Naja, den meisten jedenfalls. Bei manchen  Geschlechtsgenossinnen bin ich mir da nicht so sicher. Aber das ist ein anderes Thema.) Und Frauen schwe­ben auch nicht auf Wolke Sieben, wenn sie den nächsten Familienbe­such planen müssen.

Aber sie wissen, dass es auf lange Sicht noch viel unan­genehmer ist, es nicht zu tun. Weil es dann irgendwann richtig knallt. Oder Tante Frieda einen enterbt.   Männer wissen das auch – eigent­lich. Aber sie haben die zwar oft be­queme, langfristig aber eher hinderli­che Fähigkeit, Folgen auszublenden und sich den Moment so schön wie möglich zu gestalten. Auch, wenn uns das hin und wieder nervt: Irgendwie ist es auch liebenswert.   Stephanie Siebert

 Er: Im Auge des Hurrikans will man nicht diskutieren.  

Also, eigentlich habe ich gerade gar keine Zeit, mich auf dieses Thema ein­zulassen.   Aber im Ernst: Auch Männer wollen mitunter vernünftige Gespräche füh­ren. Wir sind zwar manchmal, aber nicht immer Drücke­berger. Wenn es noch einen Beweis unserer sozialen und psycho­logischen Kompeten­zen bedurft hätte: Dass die Kollegin unser permanentes Aufschieben im letz­ten Satz als „irgend­wie liebenswert“ be­zeichnet, durchschauen selbst wir Dumpfbacken als taktisches Manöver – um uns den Wind aus den Segeln zu nehmen.  

Aber der Trick gelingt ihr trotzdem. Denn sie hat ja Recht! Ist es nicht schön, wie wir Männer in dieser garsti­gen Welt stets das Auge des Hurrikans finden, um darin die Ruhe zu genie­ßen? Das ist Lebenskunst, liebe Damen. Probiert es doch auch mal! Ihr könntet euch entspannen und uns besser verstehen. Darüber würde ich gerne mal mit Frauen reden, aber das funktioniert irgendwie nie.   Sie sagen zwar nicht: „Keine Zeit!“ Aber sie lenken sofort auf andere The­men um oder verlieren sich in Details. Auf die Sache selbst lassen sie sich nicht ein. Da wäre es mir lieber, sie würden einfach offen sagen: Dafür hab’ ich jetzt keinen Kopf, lass uns später drüber reden! Erik Stecher

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Er: Das Gute am Ende des Sommers: Jetzt muss ich nicht mehr erklären, wie’s im Zimmer kühl bleibt. Frauen und Fenster, das ist hoffnungslos. Dabei ist das Prinzip logisch: Wenn’s schattig ist, aufmachen. Wenn die Sonne drauf scheint, Fenster zu – und je nach Ausstattung noch Markise runter oder Klimaanlage an. Vielen Frauen muss man’s täglich neu erklären. Kannst du mir erklären, warum?

Sie: Hmm, ist bei mir nicht so. Eine mögliche Erklärung: Wer sitzt gern im abgedunkelten Zimmer, wenn draußen schon mal die Sonne scheint? Oder es handelt sich um eine Trotzreaktion: Wieso sollte ich auf einen Typen hören, der selbst 80 Prozent seines Lebens mit unlogischen Handlungen verbringt? Beispielsweise mit einem schmutzigen Teller in der Hand in die Küche gehen, obwohl noch ein weiterer Teller und zwei Gläser auf dem Wohnzimmertisch stehen – und er mit ZWEI Händen ausgestattet ist. Erklär’ mir das doch mal bitte.

Er: Wieso, ich trag meinen dreckigen Teller doch nie zurück! Aber im Ernst: Beide Macken haben vermutlich die gleiche Ursache – man denkt nur an die eigenen Bedürfnisse. Männer stört es nicht, wenn ein bisschen Geschirr herumsteht. Und Frauen stört es nicht, wenn es in der Wohnung brüllend heiß ist. Die frieren ja sonst immer! Das geht jetzt wieder los: Erklären, wie man sich mit Kleidung vor Kälte schützt. Das werden viele Frauen auch nie lernen.

Sie: Nach deiner Theorie mit den unterschiedlichen Bedürfnissen müssten Frauen doch lernen, sich warm genug anzuziehen. Und es gibt ja auch die Fraktion, die sich schon beim ersten Herbstlüftchen komplett in einen dicken Schal einwickelt. Aber auch Männer tun doch bisweilen Dinge, die ihren Bedürfnissen widersprechen. Und da kommen wir noch mal zurück zum Thema Lüften: Einige Männer werden wohl nie lernen, dass man im Sommer morgens lüftet, weil abends sonst unzählige Viecher das Wohnzimmer bevölkern – die natürlich der Mann wegmachen muss, weil die Frau kreischend auf dem Sofa steht.

Er: Wir lassen die Viecher rein, weil sie unsere Existenzberechtigung untermauern. Solange Frauen Angst vor Mücken und Spinnen haben, sind Männer unersetzlich. Sonst kann die moderne Frau ja fast alles alleine. Naja, eigentlich gibt es noch viel, das sie nicht so gut hinkriegt wie wir. Wenn ich an den letzten Sommer denke: Grillen, das müssen Männer machen. Frauen scheitern meist schon daran, auf die Glut zu warten.

Sie: Aber auch nur, weil Männer meist viel zu spät den Grill anwerfen. Nämlich dann, wenn die Frau schon Hunger hat. Und wir sollen dann noch eine halbe Stunde warten, bis die Glut heiß ist? Eure genetisch vorbestimmte Aufgabe ist schließlich, uns zu ernähren, nicht, uns zu quälen. Das kommt doch alles nur davon, dass Männer nicht richtig organisieren können. Alles, was hinausgeht über „Bier holen, bevor Fußball anfängt“, ist euch schon zu kompliziert. Sorry, dass ich so polemisch werde. Muss der Hunger sein. Grillst du mir was?

Er: Klar. Ich fang dir ’nen Höhlenbär mit bloßen Händen und mach’ dazu ’ne Sauce von Schuhbeck. Aber gräme dich nicht, wenn ich danach keine Teller wegräume. Wobei das mit dem Wegräumen schon paradox ist: Bei Männern ist dieses Bedürfnis schwächer – aber sie können es besser! Wenn Frauen was in einen Korb, Kofferraum oder Keller räumen, brauchen sie den doppelten Platz.

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Vier von zehn Frauen kaufen Schuhe, die ihnen nicht passen. Hauptsache, sie sehen gut aus. Das haben britische Forscher herausgefunden. Spiegel Online verkauft das als Sensationsmeldung (hier nachzulesen).

Ich finde diese Meldung auch sensationell – ich hätte nämlich mit einer viel höheren Zahl gerechnet. Mal ehrlich, Mädels: Wer von euch hat nicht wenigstens ein Paar sexy Schuhe zuhause im Schrank, das noch nie das Tageslicht gesehen hat? Oder nur einmal getragen und unter Wutgeheul zurück in den Schuhschrank geworfen wurde, ganz nach hinten, weil die Füße nach einer Stunde darin aussahen wie rohe Fleischbrocken?

Na also. Wobei ich manchmal doch glaube, meine Füße sind besonders schlimm dran. Wenn ich manche Frauen sehe, wie sie in irrsinnig hohen Schuhen mit irrsinnig spitzen Spitzen vollkommen lässig durch die Gegend staksen – vielleicht haben die ja keine Probleme. Oder sie lassen sich regelmäßig Betäubungsmittel in die Flunken spritzen, damit sie den Schmerz nicht spüren.

Ich jedenfalls habe immer eine ganze Palette Blasenpflaster dabei. Und ich habe mir abgewöhnt, Schuhe zu kaufen, die schon im Laden unbequem sind. Naja, ich bin jedenfalls dabei, es mir abzugewöhnen. Toi, toi, toi.

Noch sensationeller finde ich aber, dass nach besagter Studie die Männer auch nicht besser sind: Demnach soll jeder Fünfte Schuhe ebenfalls nur kaufen, weil sie gut aussehen. Nicht, weil sie bequem sind. Wenn das stimmt, haben Männer einen noch schlechteren Geschmack als ich dachte.

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Mick Jagger ist nicht amused. Das Problem: Für die Werbekampagne einer amerikanischen Jeans-Marke räkelt sich seine 17-jährige Tochter Georgia lasziv und halbnackt vor der Kamera. Die Blondine mit Schmollmund und Zahnlücke wird als die neue Brigitte Bardot gehandelt. Ihr Text im Werbespot: “Meine Mutter ist Jerry Hall und mein Vater ist Mick Jagger. Man sagt, ich hätte tolle Gene.”

Ziemlich frech – wohl ein bisschen zu frech für ihren Vater. Nun könnte man sagen: Moment mal, mit genau solchen Frauen hat sich der Rolling-Stones-Frontmann doch selbst immer eingelassen, warum erwartet er also von seiner Tochter nonnenhaftes Verhalten.

Ich sage: Gerade deshalb. Weil er weiß, wie viele männliche Arschlöcher durch die Gegend laufen, die es genau auf solche sexy Lolitas abgesehen haben – weil er selbst eins dieser Arschlöcher war (ist?) und weiß, welcher Gefahr seine Tochter ausgesetzt ist.

Fast könnte man den armen alten Mick bemitleiden…

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Die Erkenntnis ist nicht wirklich neu: Höher gebildete Frauen haben’s schwerer bei der Partnersuche, nachzulesen hier. Weil sie sich ungern mit Männern verbandeln, die einen niedrigeren Bildungsstand haben als sie selbst. Männer sind da anders: Sie orientieren sich gerne auch nach unten.

Um es mal stark verkürzt und vereinfacht zu sagen: Frauen legen Wert auf Intelligenz, gute Gespräche, sie möchten intellektuell nicht (oder jedenfalls nicht allzu sehr) überlegen sein. Das hoffen sie durch einen mindestens gleichen Bildungsstand zu gewährleisten – was sich oft als Fehlschluss entpuppt, denn nicht jeder, der das Abitur in der Tasche hat, ist ein interessanter Gesprächspartner. Männer dagegen schätzen Frauen auch – oder gerade – dann, wenn sie nicht allzu gebildet sind. Sie mögen es, wenn das Weib zu ihnen aufschaut, sie für ihr Wissen bewundert.

Klar, es gibt auch eine andere Erklärung: Frauen suchen einen Ernährer, der viel Geld verdient. Männer spielen gern den Ernährer. Punkt.

Aber irgendwie gefällt mir die erste Version besser.

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Wie gut, dass es diesen Blog gibt: In der Printausgabe der Nürnberger Zeitung, in der der vorherige Beitrag “Männer finden ihre Falten sexy” erschienen ist, habe ich schließlich nicht die Möglichkeit, noch mal nachzutreten. Da ist eindeutig immer derjenige im Vorteil, der den unteren Beitrag schreibt – weil der das letzte Wort hat.

Hier hab ich das letzte Wort – jedenfalls vorläufig. Und komme gleich zum Punkt: Es ist ein beliebtes Paaradox-Totschlagargument des lieben Kollegen, die “verbitterte Frau” aus dem Hut zu zaubern, wann immer ich nicht seiner Meinung bin, er aber auch keine wirklich tollen Argumente dagegen hat.

Das übrigens macht nicht nur er: Keiner würde einen Mann, der eine Sache leidenschaftlich vertritt, als verbittert bezeichnen. Frauen dagegen wird gern mal das Etikett aufgedrückt - immer dann, wenn den Männern nix Besseres einfällt. Das Gute daran: Eine verbitterte Frau muss man nicht ernst nehmen, das Problem liegt schließlich bei ihr selbst, nicht bei der Sache, um die es geht.

Ziemlich bequem – so, wie es Männer mögen.

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Sie: Männer werden im Alter interessanter? Eher arroganter!

Männer wollen uns gern glauben machen, dass ihnen das Altern gar nichts ausmacht - sie würden ja sowieso immer interessanter, graue Schläfen und ein Bierbauch einen Mann erst zum Mann machen, und die Falten gäben dem Gesicht Charakter. Blablabla. Während sich Männer also mit 50 überlegen, vielleicht mal die wild wuchernden Nasenhaare zu entfernen und es am Ende mit einer wegwerfenden Handbewegung Richtung Spiegel verwerfen – “Ich seh’ doch auch so super aus” -, fangen Frauen schon mit Mitte 30 an, dem drohenden Verfall entgegenzuwirken. Da wird gecremt, gefärbt, gehungert, gesportelt, gewachst. Oder zumindest ausgiebig übers eigene Aussehen gejammert.

Männer dagegen finden sich toll - oder tun zumindest so. Denn, und das ist irgendwie beruhigend, den meisten macht das eigene Alter durchaus zu schaffen. Ja, man hörte sogar von Herren, die ob ihres 40. Geburtstags in ein wochenlanges Tief fielen. Und sich daraufhin von ihrer Friseurin überreden ließen, die schon langsam Überhand nehmenden grauen Haare in der Naturhaarfarbe zu tönen – “ganz dezent!”, betonte der Herr und errötete schamhaft.

Denn eigentlich ist es unter Männern verpönt, sich um sein Aussehen Sorgen zu machen. Nein, man tut einfach so, als wäre man gar nicht so alt. Das ist nämlich die zweite Fraktion der Männer: Sie tragen einfach weiterhin bedruckte T-Shirts, Chucks, schlotterige Jeans oder kaufen sich schicke Sportwagen, die sie für jugendlich halten - und hoffen, es fällt nicht weiter auf. Tut es aber. Manche Typen wirken dann nämlich wie zu groß geratene Kleinkinder, die sich trotzig weigern, erwachsen zu werden.

Der Rest der Männer verbirgt die Angst vorm Altern geschickter. Und zwar hinter gespielter Arroganz. Über die Alterserscheinungen gleichaltriger Frauen wird gelästert, die eigenen Gesichtsfurchen und Speckrollen werden selbstbewusst durch die Bars getragen. Gebt’s auf, Männer: Wir durchschauen euch!

Stephanie Siebert

Er: Werden wir arroganter? Nein, einfach nur entspannter!

Also, ich frage mich ja schon, warum sich die Kollegin so in Rage schreibt. So jung und schon so verbittert? Wie soll das bloß mal enden…

Jedenfalls dreht sich bei ihr offenbar alles ums Aussehen – aus dem Alter bin ich raus. Es geht langsam in Richtung 40, also verkneife ich mir glitzernde Totenkopf-Shirts und allzu poppige Schuhe. Ansonsten mache ich mir keine Gedanken über eine altersgerechte Garderobe. Über den Rest auch nicht, selbst wenn das die Kollegin nicht glauben mag: Ich lasse meinen Körper mit Gelassenheit und Würde verfallen.

Es gibt Spannenderes als die optischen Veränderungen. Wer mit 50 frustriert ist, weil er nicht mehr aussieht wie mit 20, hat doppelten Grund zur Gram: Weil er sein knackiges Aussehen verloren und zudem keine neuen Prioritäten entdeckt hat. Es gibt doch genug Wege, die Persönlichkeit reifen zu lassen: Man kann Kinder zeugen, religiös werden, Bücher schreiben und Bäume pflanzen oder wenigstens anfangen, Jazz zu hören.

Ja, es stimmt: Männer, die ihr Alter mit Sportwagen kompensieren wollen, sind peinlich. Aber es geht noch schlimmer: Frauen, die mit 40 tatsächlich noch aussehen wie mit 30 - aber sich anziehen wie mit 20 und deshalb doch gealtert wirken. Wahrscheinlich kann man mit denen auch nur über Klamotten quatschen.

Erik Stecher

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Ganz toll, wirklich. Glückwunsch, Brasilien. Weißt du, wir Frauen haben es auch ohne dich schon schwer genug, den Männern wenigstens halbwegs Manieren beizubringen. Bitte nicht im Stehen pinkeln, Klodeckel schließen, schmutzige Unterhose nicht am Boden herumliegen lassen. Das sind Regeln, die für viele Männer nur schwer zu verstehen, geschweige denn zu befolgen sind.

Mehr Glück hatten wir Frauen bisher bei der einfachen Regel: Ins Klo pinkeln. Nirgendwo sonst hin. Nicht ins Waschbecken, nicht in die Badewanne, nicht in die Dusche. Das ist pfui. Einigermaßen gesittete Herren verstehen das ziemlich schnell. Ja, stimmt, schon irgendwie eklig, pflichten sie in Gedanken bei. Laut sagen sie derweil freilich: Na gut, wenn’s denn sein muss.

Und nun kommst du, Brasilien, und machst alles kaputt! Lieferst den Kerlen die Argumente frei Haus – darauf wären die doch im Leben nicht selbst gekommen, das ist selbst Männern zu abgedreht: Um die Umwelt zu schonen und den Wasserverbrauch zu senken sollen alle beim Duschen pinkeln (die ganze Geschichte hier). Das sei hygienisch auch gar nicht bedenklich.

Ach nein? Ich will aber keine Pipi in meiner Badewanne! Echt nicht!

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Soso, nun haben also Wissenschaftler herausgefunden, dass Multitasking uneffektiv ist. Angeblich könne man Aufgaben schlechter und langsamer lösen, wenn man mehrere gleichzeitig löst. Das jedenfalls meldet www.spiegel-online.de und verweist auf Erkenntnisse von Wissenschaftlern an der Universität Stanford.

Das ist ja nun Humbug. Frauen praktizieren Multitasking schon seit Jahrzehnten, ach, was schreib ich, seit Jahrhunderten, da war das Wort noch nicht mal erfunden. Ich zum Beispiel telefoniere gerade mit meinem Handy, wärent ihc disee Wrote schriebe, udn mekt man das menem Text ewta an? Nein!

Waren bestimmt männliche Wissenschaftler, die ihr Reagenzglas fallen lassen, sobald sie jemand anspricht. Sind doch nur neidisch, die ollen Kerle. Ist doch wahr.

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Da haben wir’s mal wieder, das Klischee: hässlicher Mann, schöne Frau (nun ja, jedenfalls, wenn man auf Schlauchbootlippen steht, aus denen nicht wirklich intelligente Sätze dringen). Die Rede ist von Horst Schlämmer, der im Kinofilm “Isch kandidiere” Alexandra Kamps rumkriegt (hier gibt es eine Rezension inklusive Video-Trailer).

“Klar, ist ja nur ein Film”, werden Sie jetzt sagen. Aber wir müssen uns doch nur mal umschauen im realen Leben, um viele solcher eigenartigen Konstellationen zu finden. Oder kann sich irgendjemand erklären, was Heidi Klum an diesem unsäglichen Flavio Briatore fand? Sein schütteres Haar oder sein Altherren-Bauchansatz werden’s doch wohl kaum gewesen sein. Und jetzt bitte keine Sätze à la “Vielleicht hat er ja ein gutes Herz”. Dass er ein herzensgutes Kerlchen ist kann man wohl mit ziemlicher Sicherheit ausschließen.

Machen wir uns nichts vor: Macht macht Männer sexy. Jedenfalls sind offenbar viele Frauen bereit, über einiges hinwegzusehen, solange die Brieftasche des Mannes nur dick genug ist – oder er die Nummern von 50 Prominenten in seinem Handy gespeichert hat.

Sind solche Frauen käuflich oder berechnend? Oder geht es dabei wirklich immer nur um Liebe? Was meinen Sie?

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