McCain am Ziel seiner Träume

Bush unterstützt McCain

Am Mittwochmorgen trafen die einstigen Rivalen im Weissen Haus aufeinander. Im Vorwahlkampf 2000 bekämpften sie sich noch bitterböse, doch nun hoffen die beiden Republikaner gemeinsam eine Rückkehr der Demokraten ins „White House“ zu verhindern.

Am Vorabend machte John McCain seine Nominierung dingfest. Er ist der Kandidat seiner Partei, auch wenn die ihn nicht richtig will. McCain gilt als zu liberal, als nicht konservativ genug, als jemand, auf den man sich nicht unbedingt verlassen kann, wenn es um die Ziele der Partei geht. Und McCain ist Pragmatiker, er holt sich schon mal Unterstützung beim politischen Gegner, auch und gerade gegen den Willen der eigenen Parteifreunde. Und gerade das kreiden ihm viele Republikaner an.

Doch nun stellt sich George W. Bush hinter McCain und die Frage ist, ob das nicht eher ein Problem für den Kandidaten sein wird, denn Bush ist in seinem letzten Amtsjahr alles andere als ein starker, respektierter und beliebter Präsident. Immer mehr Republikaner wenden sich von ihrem Mann im Weissen Haus ab, um ungehemmt Wahlkampf führen zu können. Bush steht heute für einen ungeliebten Krieg, die internationale Isolation, für den Verlust vieler Bürgerrechte, für eine kränkelnde Wirtschaft und einen Berg an Umweltproblemen.

Abzuwarten bleibt also, ob John McCain auf die Unterstützung des Präsidenten bauen wird…Politisch wohl eher nein, aber als Zugpferd beim Fundraising mit Sicherheit.

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