Nach der Wahl ist vor der Wahl

„Run ,Sarah Run.“…  In der republikanischen Partei ist nach der Wahlpleite der offene Richtungsstreit ausgebrochen. Wohin der Weg geht, ist noch unklar, aber auf alle Fälle will die christlich-konservative Basis wieder stärker mitreden. Sie fühlt sich durch den Wahlausgang bestärkt. Denn abgesehen von der Niederlage McCains, den man sowieso nur halbherzig unterstützte, gab es am Wahlabend deutliche und richtungsweisende Siege zu verbuchen.

In Arizona, Florida und Kalifornien sprachen sich die Wähler für Zusätze in der Verfassung aus, dass Ehen nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich sind. Gerade in Kalifornien, mit San Francisco als Zentrum der Gay-Bewegung, kam dieses Votum einem Erdbeben gleich. Die Basis verweist auf diese Erfolge, auf die Stimmung bei den Wählern zurück zu kommen zu den traditionellen „Family Values“, den Grundwerten der GOP. Amerika und Kalifornien hat sich zwar deutlich für Barack Obama als Präsidenten ausgesprochen, doch das bedeutet keineswegs einen progressiven Wandel bei politischen Grundfragen.jitcrunch.aspx.jpeg

Für die christliche Basis steht fest, Sarah Palin ist die Frau, auf die man in der Zukunft bauen kann und sollte. Sie ist nun bekannt, steht für diese Werte und kann die Menschen begeistern.

Doch Sarah Palin wurde nach der Wahl von anderen in der republikanischen Partei hart angegangen. Informationen  aus  dem Wahlkampf wurden der Presse zugespielt, die Palin als uninformierte Politikerin, als Diva und im Nachhinein als falsche Wahl darstellen. Die Gouverneurin von Alaska wehrt sich jedoch dagegen, findet die Angriffe unfair und verlogen.

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