Obamas zwischen Hurra- und Buh-Rufen

Die Obamas jetten an diesem Wochenende quer durchs Land. Während Michelle Obama bei strahlendem Sonnenschein und von einer jubelnden Menge in Merced empfangen wurde, könnte der Auftritt von Präsident Obama auf dem Campus Gelände von Notre Dame zum Spiessrutenlauf werden. Präsident Obama hält die Abschlussrede für die Studenten an der katholischen Universität Notre Dame in South Bend, östlich von Chicago, und schon im Vorfeld wurde klar, dass er mit Protesten von Abtreibungs- und Stammzellenforschungsgegnern rechnen muss. 85 Prozent der Studenten und fast 60 Prozent der Professoren sind katholisch. Und einige davon kündigten schon lautstarken Widerstand gegen den Auftritt des Präsidenten an, der für die freie Entscheidung einer Frau und für die Stammzellenforschung ist.

Dagegen hatte die First Lady einen Traumtag in der kalifornischen Kleinstadt östlich von San Francisco am Rande des „Central Valleys“. Die UC Merced ist eine noch junge Universität, die am Samstag die erste Abschlussklasse verabschiedete. Im Dezember begannen die Studenten die Aktion, Michelle Obama für ihren Auftritt zu gewinnen. Sie schickten ihr tausende von Briefen, erklärten, dass die Klasse 2009 in einer Zeit auf den Weg geschickt wird, in der es für viele nicht leicht sein wird überhaupt einen Fuss auf den Arbeitsmarkt zu bekommen.

Und Michelle Obama kam, wurde begeistert empfangen und sprach den Abschlussklässlern Mut zu, sprach von Hoffnung und dem Glauben an die Zukunft. Sogar die „Freshmen“, die noch jungen Studenten liessen sich von der First Lady mitreissen und motivieren.

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