9/11 Hunde geklont

Eigentlich sind Tiere ja das Thema meiner Blog-Kollegin uwo, aber nun haben sie hier in Kalifornien geklonte Hunde präsentiert und das ist dann irgendwie auch mein Thema.

Trakr war ein „Search and Rescue“ Hund, ein Spürhund der besonderen Klasse, der am 12. September 2001 zu den Trümmern des World Trade Centers gebracht wurde. Fast 48 Stunden lang suchte der Vierbeiner ununterbrochen mit seinem Partner James Symington die Überreste nach Überlebenden ab und fand auch einige, darunter den letzten noch Lebenden.

Im April verstarb Trakr. Und nun wurden Symington fünf Welpen übergeben, die in den Labors von BioArts International geklont wurden. Zuvor hatte der Besitzer den „Golden Clone Giveaway“ Wettbewerb der Firma gewonnen. Darin wurde der Hund gesucht, der aufgrund seiner Geschichte unbedingt „geklont“ werden müsste. Und Symington gewann mit Trakrs Wundertaten in den Tagen nach den Terrorangriffen.

Auf den Vorwurf, warum man Hunde klone und sie nicht lieber aus Tierheimen hole, meinte der Präsident des Unternehmens, in 99 Prozent der Fälle passe ein Tier aus dem Tierheim. Im Falle von Trakr allerdings sei es ein Hund, dessen gute Eigenschaften man einfach weitergeben sollte. Ausserdem sei das Klonen von Hunden nicht für jedermann. Schlappe 144.000 Dollar kostet das Verfahren.

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