Rauch den Schuldenberg

Kalifornien versinkt in Schulden. Arnold Schwarzenegger wollte die Softkur, doch die Wähler wollten nicht wie Arnold….und nun will Arnold alles an Ausgaben streichen, was zu streichen ist. Das reicht vom Bildungswesen bis zu öffentlichen Parks…der Rotstift tanzt Polka in Sacramento. Allerdings darf man die Schuld nicht einfach auf den Gouvernator schieben, denn der ist wahrlich nicht alleine an der Misere schuld. Da ist zum einen das komplizierte Wahlsystem in Kalifornien, mit dem immer wieder per Volksentscheid Dinge verabschiedet werden, die zwischen Schwachsinn und Hirnrissigkeit anzusiedeln sind. Damit sind den Abgeordneten im kalifornischen Parlament schon mal etwas die Hände gebunden, denn sie müssen bei den Haushaltsplanungen den Mist ausbaden, den ihnen die (oftmals desinteressierten) Wähler hinterlassen haben….

Kalifornien ist ein Staat, in dem derzeit so gar nichts mehr voran geht. Ein Gouverneur, der nur noch rumhackt. Abgeordnete, die nicht miteinander können. Lobbyisten, die Druck ausüben. Wähler, die keinen Plan haben und über komplizierte Sachverhalte entscheiden und ihre Stimme aufgrund von 30 Sekunden Wahlspots abliefern. Interessensgruppen, wie Lehrerverbände, Gewerkschaften, Berufsverbindungen, die alle mitreden wollen. Und am Ende kommt dabei nichts heraus.

Da ist doch ganz erfrischend, wenn nun eine Initiative mit dem Namen „Marijuana Policy Project“ erklärt, Millionen von Kaliforniern wollen Steuern zahlen, nur dürfen sie es nicht. Die Lösung – und darüber wird nun ernsthaft in Kalifornien nachgedacht – Marijuana soll besteuert werden. Sicherlich ist das ein Hintertürchen, das Rauchen von Pot zu legalisieren, aber in der derzeitigen Finanzsituation des Sonnenstaates ist nichts mehr abwegig. Die MPP hat sogar schon einen Werbespot produziert, der nun auch auf diversen Fernsehsendern ausgestrahlt werden soll.

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0 Kommentare in “Rauch den Schuldenberg

  1. Na, kein Wunder das so viele Kalifornier da in die Nachbarstaaten auswandern. Es gibt viele hirnrissige Gesetze hier, in den Staaten sowohl auch Bundesweit. Da muss Ich mich schon oft fragen, warum die Politiker hier sich so auf unnoetige und unwichtige Dinge konzentrieren (z.B. Pot), da es ja wirklich viel, viel wichtigere und dringende Dinge gibt, mit denen man sich auseinandersetzen sollte. Es besteht eine unnatuerliche Angst gegen Sozialismus im Allgemeinen und eine perverse Abneigung gegen alles, das „Dem Volk“ kollektiv helfen wuerde (z.B. Universelle Krankenversicherung). Die Elite hat auf jeden Fall immer noch die Oberhand; die Hirnwaesche geht weiter. Wann wird Amerika aufwachen und endlich mal etwas fuer sich tun? Man kann nur warten und hoffen…

    darreln

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