Palin packt es nicht mehr

Sarah PalinSarah Palin ist für viele Republikaner und Konservative in den USA eine tolle Frau, eine Politikerin mit Sex Appeal und Charisma, wie einige Coverstories in konservativen Blättern belegen sollen. Einige reden von ihr bereits als die kommende Präsidentin. Palin wird umhätschelt und gelobt, wo es eigentlich gar keinen Grund gibt. Und auch die jüngsten Nachrichten aus dem Palin Umfeld werden stillschweigend übergangen. Ihre Abzocke bei den „Freebies“, den Geschenken an die Stars und Sternchen im Vorfeld der Oscar Verleihungen, oder nun auch ihr Eingeständnis, dass sich die Politikerin auch schon in Kanada ärztlich behandeln liess, werden unter den Tisch gekehrt.

Interessant ist beides, denn Palin kritisiert immer wieder Hollywood und die Dekadenz der Traumfabrik, macht aber auch die Taschen auf, wenn es um Geschenke geht. Und dann vor allem ihre Kritik an der Gesundheitsreform von Präsident Obama, der ja ein sozialistisches System einführen wolle, wie es die Europäer und die Kanadier hätten, so Palin. In den USA, so die frühere Gouverneurin von Alaska, hätte man doch das beste Gesundheitssystem der Welt. Von daher ist es eine besondere Meldung wert, nun auch mal zu verkünden, dass selbst Sarah Palin sich in Kanada medizinisch versorgen lässt. Im Land der Unbegrenzten Möglichkeiten gilt eben auch die Freiheit der Arztwahl…auch wenn der in Kanada ist.

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