Von München nach Kigali

Ruanda, so will es Präsident Paul Kagame, befindet sich auf dem Weg nach 2020. Weg ist wohl die falsche Bezeichnung, es ist eher eine Autobahn, auf der das Land dahinbraust. Zwar ist Ruanda nach wie vor ein Entwicklungsland im Herzen Afrikas, doch es gibt hehre Ziele schon in zehn Jahren ein Service und IT Hub auf dem Kontinent zu sein.

Gebaut wird überall. Hotels, Bürogebäude, Produktionsstätten. Kabel werden durchs ganze Land gezogen, ein neuer Flughafen ist in Planung. An Manpower und auch an Investitionen fehlt es nicht. Ruanda wird von Geberländern als Beispiel für ein afrikanisches Land gesehen, in dem die Dinge voran kommen. Alles wird von oben geleitet. Korruption ist gering, der Wille voran zu kommen enorm.

baustelleAuf einem der vielen Hügel Kigalis wird z.Zt. auf Hochtouren ein Konferenzzentrum mit angeschlossenem Fünfsterne Hotel gebaut. Dahinter steckt der Münchner Architekt Roland Dieterle und sein „Spacial Solutions“ Büro. Es ist ein Prestigeobjekt der besonderen Art. An- und eingepasst in die Geschichte, Kultur und Landschaft. Und es soll ein weiterer Schritt hin zum anvisierten Ziel des Umbaus und der Neuorientierung Ruandas sein. Die treibende Kraft ist auch dabei Präsident Paul Kagame, der mit harter Hand, aber auch mit seiner Vision 2020 regiert. Man kann gespannt sein, ob Kagame das alles realisieren kann und wohin der Weg Ruandas gehen wird.

0 Kommentare in “Von München nach Kigali

  1. Was haben Sie nur gegen Kalifornien 🙂
    So schlimm ist es da auch nicht zu leben….wenn man, wie ich, von zu Hause arbeitet, die geloecherten Strassen nicht benutzt, wenig mit Aemtern zu tun hat, nicht allzu oft oeffentliche Einrichtungen benutzt und gelernt hat, Dinge einfach zu uebersehen….
    Steuern zahlen gehoert dazu, in Oakland muss ich als Journalist sogar eine „Business License“ haben, denn ich habe einen Schreibtisch daheim. D.h. auf mein Bruttojahreseinkommen (!) wird eine lokale Steuer angerechnet ….Gebuehren steigen sowieso…
    Aber dafuer ist der Pazifik recht schoen, das Wetter meist gut und den „California Lifestyle“ bekommt man einfach nicht in Wyoming oder North Dakota….

  2. Ich habe doch nichts gegen Kalifornien, im Gegenteil. Wenn die Hauspreise noch ein bischen fallen und der Euro bei 2 Dollar steht könnte ich mir durchaus eine Hütte zum Überwintern in Südkalifornien vorstellen.

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