Obama sieht seine Chance

Präsident Barack Obama hat am Dienstag bei den Kongresswahlen eine deutliche Schlappe kassiert. Die Republikaner jubeln und sehen sich im Aufwind, sehen sich in ihrer ablehnenden Haltung der Obamaschen Politik bestätigt. Nun wollen sie so einiges zurückdrehen, was der Präsident angefangen hat. Aber so leicht wird es nicht sein. Die Republikaner müssen sich nun intern auch mit einem erstarkten „Tea Party“ Fraktion auseinandersetzen, der ganz offen erklärt, der größte Feind ist das republikanische Establishment. Die Demokraten hingegen haben bei dieser Wahl vor allem ihren konservativen Flügel verloren. Viele der gemäßigteren Abgeordneten wurden ein Bauernopfer im Kampf GOP gegen Obama. Die wiedergewählten Demokraten kommen vor allem aus sicheren demokratischen Wahlbezirken.

Der Wahlausgang zeigt vor allem eines, das Regieren wird für beide Seiten nicht einfach werden. Nun muss man aufeinander zugehen, wenn man nicht in den kommenden zwei Jahren auf der Stelle treten will. Die Republikaner müssen jetzt ihre Betonblockade aufgeben, Obama muß seine Politik besser verkaufen. Und er sieht seine Chance, wie er das auch in der Pressekonferenz am Tag danach erklärte:

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0 Kommentare in “Obama sieht seine Chance

  1. The mourning after.

    Der Typ hat doch jetzt schon keinen Bock mehr. „Ich bin Präsident, holt mich hier raus“ sagt die Körpersprache. „Ich will endlichen einen Job mit richtig Geld, wo auch keiner meckert wenn ich drei mal in der Woche den Vormittag dazu nutze mein Golfhandicap zu verbessern.

  2. Na, nun sind Sie aber zynisch 😉
    Ich denke mal, nach dem erfolgreichen Wahlkampf 2008 dachte Barack Obama sicherlich, das Ding kann man schon schaukeln. Die Nation, die Welt hofft auf ihn….nur was dann kam, damit konnte niemand rechnen. Und Tatsache ist, die Republikaner hassen ihn. Ganz offen, ohne Zurueckhaltung. Und sie blockieren alles was aus dem Weissen Haus kommt. Das hat ihnen nun bei dieser Wahl geholfen und es sieht nicht danach aus, als ob sich das in den kommenden zwei Jahren aendern wird. Eine Blockadehaltung, die fuer Amerika katastrophal ist, fuer die Partei aber den Wiedereinzug ins Weisse Haus bedeuten kann.
    Dass Obama frustiert ist, kann ich da gut verstehen…ich denke mal, da wuerde ich auch einen dicken Hals bekommen.

  3. Die Republikaner blockieren? Die Demokraten hatten jetzt zwei Jahre eine dicke, fette Mehrheit sowohl im Senat wie im House. Raus kam ein solala-Krankenversicherungsgesetz, dass eh erst richtig 2014 in Kraft tritt. Gar nichts haben die Republiker blockiert, weil sie es gar nicht konnten. Es kam nur nichts von Obama. Währenddessen kackt die US-Wirtschaft völlig ab und wird die gesamte Weltwirtschaft mitreißen. Und der Herr Obama tut auch nicht dagegen, dass ein Finanzterrorist wie Notenbankchef Bernanke mal eben 600 Millarden Dollar druckt, damit der Weihnachtsbonus für die Investmentbankerfreunde an der Wall-Street dieses Jahr wieder besonders üppig ausfällt. Dass der Dollar damit getötet wird ist den Herren wurscht. Dafür läuft bei Millionen Amerikanern demnächst die staatliche Arbeitslosenunterstützung aus und weitere Millionen Amerikaner stehen auf der Strasse weil ihnen die Häuser weggepfändet werden. Dieser Herr Obama ist genauso eine Pfeife wie sein Vorgänger, wahrscheinlich eine noch viel größere. Da darf man doch mal ein bischen zynisch sein.

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