Neue Wege der Schweinehaltung

Ähm, Meerschwein(chen)haltung….um genauer zu sein. In Nord- und Süd-Kivu, den vom Krieg im Kongo am meisten betroffenen Regionen, werden nun neue Wege beschritten, um der Bevölkerung ausreichend tierisches Protein zukommen zu lassen. Während der Kriegsjahre wurde der Großteil der Ziegen, Kühe und Schweine von den verschiedensten Gruppen und Milizen abgeschlachtet. Noch heute leidet die Region darunter.

Nun will man gezielt auf die Meerschschweinchenzüchtung für die Landbevölkerung setzen. Denn zum einen sind die bei uns als Haustiere beliebten Nager einfach zu züchten und zum anderen ist ihr Fleisch proteinhaltig. Hinzu kommt, dass Familien mit der Zucht einen weiteren Zuverdienst haben. Ein Meerschweinchen kann zwischen eineinhalb und drei Dollar einbringen. In Teilen der Kivu-Region kann man heute sogar schon Restaurants finden, die Meerschweinchenfleisch auf ihren Speisekarten anbieten.

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