Wo ist Waldobama?

MIA…Missing In Action. Barack Obama ist derzeit überall und nirgends. Man sieht ihn, man hört ihn, aber eigentlich nicht da und für was er eigentlich gewählt wurde. Obama beim Golfspielen, Obama bei netten Empfängen und am Donnerstag steht der St. Patrick’s Day an, also auch da wird gefeiert. Etwas unpassend war auch am Samstag seine „Weekly Radio Address“, die wöchentliche Radioansprache des Präsidenten. Sie drehte sich, nein, nicht um die Katastrophe in Japan, sondern um den Weltfrauentag….wichtig, aber wirklich so wichtig einen Tag nach dem verheerenden Erdbeben in Japan und dem brutalen Vorgehen von Gaddafis Truppen in Libyen in der vergangenen Woche?

Nicht nur die Republikaner werfen Barack Obama mittlerweile vor, dass er auf die dringenden Probleme keine Antworten hat und sie wohl lieber aussitzen möchte. Vom Weißen Haus hatte man eine klare Haltung bezüglich der Situation in Nordafrika und im Nahen Osten erwartet. Fehlanzeige! Das Erdbeben, der Tsunami und nun die Gefahr eines Super-Gau…auch hier ist Obama auffallend unauffällig. Vielleicht meint der „leader of the free world“, dass, wenn er eher abtaucht ihm niemand Fehlverhalten vorwerfen kann. Ich weiß, vieles geschieht ja in geheimen Gesprächen, in Hinterzimmern und durch diplomatische Kanäle. Aber so abwesend war schon lange kein amerikanischer Präsident mehr vom Tagesgeschehen, wie derzeit Obama. Zumindest nicht seit George W. Bush. Doch auch der lernte sehr schnell, dass Fernsehbilder von seinen entspannten Aufenthalten auf seiner Ranch in Texas nicht so gut beim Volk ankommen, während im Irak und in Afghanistan junge Soldaten verheizt werden.

Also, wo ist Obama?

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