„Hey, Hey – Ho, Ho“

Nein, ich war nicht beim Fußball, ich komme gerade vom „Max Raabe &  Palastorchester“ Konzert zurück. Im wunderschönen alten Paramount Theatre in Oakland begeisterten sie ein fast volles Haus. Toll, einfach nur toll. Auch wenn man sich bei so einem Konzert etwas jung vorkommt – und ich bin auch nicht mehr der jüngste – ich kannte fast alle Lieder. Zum einen liegt das sicherlich daran, dass ich viel Musik aus den 20er und 30er Jahren hier in meiner Sammlung habe. Zum anderen aber auch an meinem Vater, der beim Abtrocknen und beim samstäglichen Bratkartoffel mit Gurkensalat zubereiten immer vor sich hin sang und flötete, bis meine Mutter sagte „Jetzt hör aber mal auf“.

Präsentiert wurde das Konzert von SFJazz, dem deutschen Generalkonsulat und dem Goethe-Institut. Neben vielen Amerikanern kamen auch unzählige von Deutschen, teils im 20er/30er Jahre Outfit. Und eben dieser grau melierte Herr schräg hinter mir, der immer wieder ganz begeistert „Hey, Hey – Ho, Ho“ von sich gab. Keine Ahnung warum, aber nach dem dritten mal, nervte er gewaltig. Dann war da noch die ältere Dame in meiner Reihe, die sowas von falsch mitklatschte…. Doch Max Raabe ließ sich nicht irritieren und sang klar und deutlich durch die Neumann Mikrofone.

Es war ein toller Abend für deutsche Kultur. Das nächste Konzert einer deutschen Kapelle in der Bay Area steht in drei Wochen an. Die legendäre Hard Rock Formation Accept wird dann San Francisco lautstark beschallen. Im Mai geht es dann weiter mit Rammstein, bevor die Pioniere des Metal-Industrial Die Krupps live in San Francisco aufspielen werden.

 

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