Freude macht sich nicht breit

Osama bin Laden ist tot. Gestern Abend feierten das noch einige vor dem Weißen Haus in Washington und am Ground Zero in New York, doch so richtige Partystimmung will in den USA nicht aufkommen. Die Fernseh- und Radiokanäle berichten zum Thema, interviewen alle und jeden, die was zu sagen haben oder sagen wollen. Ehemalige Mitarbeiter aus Präsident George W. Bushs Administration, Verteidigungs- und Sicherheitsexperten und namhafte und zweifelhafte Reporter.

Doch irgendwie weiß keiner so recht, was man nun mit der Meldung anfangen soll. Klar, Osama bin Laden ist weg. Das ist erstmal gut. Doch was kommt nun, was nach ihm? War er eigentlich noch die zentrale Person im Terrornetzwerk? Der Tag danach zeigt vor allem eines, man weiß nicht viel vom vermeintlichen Gegner. Die Amerikaner zumindest sind sich nicht sicher, ob das nun ein Freudentag sein soll, oder aber im Rückblick der Beginn einer neuen Terrorwelle sein könnte. Hier einige Stimmen von den Straßen Oaklands:

Radiobeitrag Osama bin Laden     

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