Sex sells

Dieses Werbeplakat für eine Solariumkette wurde in Auburn, Kalifornien, mit schwarzen Planen verhangen und darauf geschrieben: „No Porn In Our Community“. Also, eine Frau in Unterwäsche mit Cowboy Stiefeln ist Pornographie. Auch schön! Man muß dazu sagen, dass dieses leicht beschürzte Plakat anscheinend nur in Auburn, einer 14.000 Einwohner Gemeinde im Großraum Sacramento, einigen aufgestoßen ist. Woanders blickte die Blondine ungehindert auf vorbeifahrende und träumende Kalifornier.

Was in Auburn wohl schon als Verfall der Sitten gilt, ist in New York nicht mal eine Meldung wert. Hier im Big Apple muß man schon anderes auffahren, um in die Schlagzeilen zu kommen. Das genau hat eine Frau getan, die vor dem Verfassungsgericht des Bundesstaates klagte. Sie meinte, ein Gesetz aus dem Jahr 1992, das Männern erlaube oben ohne herumzulaufen, aber Frauen genau dies verbiete sei verfassungswidrig. Und die Justiziare auf der Richterbank stimmten dem zu, aus welchem Grund auch immer. Nun also ist es rechtens als Frau „topless“ durch die Straßen von New York City zu laufen, wie das Bild aus der „Village Voice“ belegt.

Amerikaner suchen sowieso immer mehr den Blick in den Ausschnitt, um „the top of the mountain“ zu erhaschen. Einschlägige Restaurantketten mit locker und leicht bekleideten jungen Damen wie „Hooters“ oder „Tilted Kilt“ boomen quer durch die USA. „Hooters“ macht pro Jahr einen Umsatz von rund einer Milliarde Dollar. „Tilted Kilt“ vergrößerte sich innerhalb von fünf Jahren von drei auf 80 Restaurants. Als Grund für diesen Zuwachs wird das gute Essen, die gepflegte Bar, viele Fernsehbildschirme mit Sportübertragungen…und – ja – enge Oberteile und kurze Röcke bei „sexy waitresses“ genannt. Amerika ist schon komisch!!!

 

0 Kommentare in “Sex sells

  1. Ist ja’n Ding!
    Tja, vielleicht darf dann demnächst auch der Alkohol ohne die braunen Tüten aus dem Laden getragen werden? Dem Sittenverfall wird Tür und Tor geöffnet! Ob daran wohl auch Janet vom Video weiter unten Schuld ist?

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