Es ist vollbracht

Wie ein strahlender Sieger sah Barack Obama am Dienstag im Rose Garden nicht aus. Eher etwas übermüdet und zerknirscht, denn das, was er da gerade in seinem Oval Office unterschrieben hat, wird ihm noch einige heftige Auseinandersetzungen mit Wählern und schlaflose Nächte einbringen. Obama hat quasi mit einem Federstrich dem Sozialstaat in den USA Ade gesagt. Die Kürzungen werden an allen Ecken und Enden zu spüren sein. Der Präsident und seine Demokraten haben Zugeständnisse gemacht, die sie im kommenden Jahr bei den Wahlen Kopf und Kragen kosten könnten und wahrscheinlich auch kosten werden.

Hier ein Audiobericht zum Finale der Schuldenkrise:

Schuldenkrise     

0 Kommentare in “Es ist vollbracht

  1. Hahaha, Finale der Schuldenkrise. Guter Witz. Wir sind mitten drin in der globalen Schuldenkrise. Die USA haben gerade Kürzungen von mehr als 2 Bilionen Dollar beschlossen. Für den unteren Mittelstand der USA selbstverständlich. Trotzdem sollen bis Ende 2012 2 Billionen Dollar zusätzliche Schulden gemacht werden. Und das nur von der US Bundesregierung, Staaten und Gemeinden in den USA sind genauso pleite. Ich hoffe mal, Herr Peltner, sie haben schon genügend Munition gebunkert und die Knarren immer schön schußbereit da drüben in Kalifornien. Sie werden es brauchen in den nächsten paar Jahren.

  2. Na, mit Finale ist das Ende dieser Debatte gemeint, natürlich geht es jetzt weiter…da brauchen wir uns nichts vormachen. Und natürlich bekommen das vor allem jene zu spüren, die eh nichts oder kaum Rücklagen haben. Aber mit Munition und Knarren ist es nicht getan… Einen Bürgerkrieg wird es hier nicht geben!!!

  3. Der Bürgerkrieg in den USA läuft schon seit 10 Jahren. Vorläufig fast nur mit Finanzderivate und Börsenbetrügereien. Doch die breite Bevölkerung merkt langsam wie sie systematisch von den Finanzmonopolen und der Politik über den Tisch gezogen wurde und wird. Noch sind nur knapp 50 Millionen Amerikaner auf Lebensmittelgutscheine angewiessen, bald werden es 100 Millionen und mehr sein. Millionen von Amerikanern werden in den nächsten Jahren ihr Haus verlieren. Die Gemeinden können auch deswegen nicht einmal mehr ein Minimum an Standarts aufrechterhalten, weil durch fehlende Grundsteuereinnahmen durch fallende Hauspreise die Steuer massiv wegbrechen. Die Teufelsspirale der Gewalt dreht sich längst in den USA. Alte Gegensätze der Einwandergruppen und Rassen werden verstärkt aufbrechen, auch Nord -Süd Konflikte sind wieder möglich. Und nicht zu vergessen: in den USA ist fast jeder gut bewaffnet. Ohne ne schicke Riot-Gun mit genügend Munition im Keller würde ich in den USA nicht leben wollen.

  4. Sie sind aber sehr negativ….noch bin ich nicht im Wilden Westen…wobei, vielleicht sollte ich mal Gefahrenzulage beim Verlag fuer den Standort San Francisco beantragen 😉

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