In der Wüste brennt ein Mann

Heute Nacht geht es los. In aller Herrgottsfrühe aufstehen und dann über Reno in die Wüste von Nevada fahren. Seit Montag schon treffen sich dort in der „Black Rock Desert“ die „Burner“.

Jedes Jahr in der Woche vor dem „Labor Day“ wird hier das Burning Man Festival gefeiert, erlebt, durchlebt, zelebriert. Es ist wie eine Mischung aus Mad Max meets Love Parade. Schräg, schrill, einzigartig. Es geht um Kunst und Kultur, um Gemeinschaft und Sein.

Alles ist möglich. Alles kann sein. Man ist erstaunt und fasziniert, begeistert und nachdenklich. Man erlebt Grenzen und überschreitet diese auch. Kunst ist ein dehnbarer Begriff, der hier in der Wüste ganz neu definiert wird. Und auch die Menschen, die für eine Woche „Black Rock City“ erschaffen, sind ein besonderer Schlag Mensch. Ich bin gespannt, was mich dieses mal erwarten wird. Auch wenn ich dienstlich dort hin muß, manche „Jobs“ sind gar nicht so schlecht.

Wenn ich eine Internetverbindung irgendwo da draußen finde, werde ich mich reinmelden. Ein kleines Lebenszeichen aus der Wüste von Nevada nach Nürnberg.

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