Zwei Eilmeldungen

Am Spätnachmittag kommen zwei Eilmeldungen über das iPhone App rein, die eigentlich genau das ausdrücken was im amerikanischen Medienspektakel schief läuft. Als erstes kommt die Nachricht, dass Sarah Palin die Hose voll hat. Nach langer Überlegung sei sie zu dem Entschluß gekommen, nicht ins Rennen um die republikanische Kandidatur einzugreifen. Kein Wort davon, dass sie eh keine Chance gehabt hätte, das Ruder rumzureißen, aber das ist typisch Palin. Die Zweijahresgouverneurin von Alaska redet viel, aber überzeugen kann sie nicht. Allein diese Meldung ihrer Nicht-Kandidatur ist so eine unnütze Verschwendung des Begriffs „Breaking News“. Damit wertet man eine Sarah Palin nur auf, die politisch bislang nichts erreicht hat.

Und dann kam die traurige Eilmeldung vom Tod des Apple Gründers Steve Jobs, jenem Mann, der mit seinen Ideen und seinen Visionen das Computerzeitalter maßgeblich beeinflußt hat. Ein Pionier in vielerlei Hinsicht, der Standards setzen konnte, der Veränderungen voran trieb, der Grenzen versetzte. Man denke dabei nur an den Erfolg des iPods und wie wir heute Musik hören. Apple war unter Jobs nicht nur Computerfirma, sondern entwickelte sich eben auch zum größten Musikladen der Welt. Mit 56 Jahren verlor Jobs am Mittwoch seinen langen Kampf gegen den Krebs.

Und das ist eine Nachricht, die wirklich „Breaking News“ ist und nicht so ein Larifari Blödsinn über Sarah Palin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um zu überprüfen, dass Sie eine reale Person und kein Spam-Roboter sind, lösen Sie bitte vor dem EINTRAGEN die nachfolgende kleine Rechenaufgabe, das sogenannte CAPTCHA *