Obama und der Klingelcontainer

Von einem Klingelbeutel kann man hier nicht mehr sprechen. Barack Obama ist im Wahlkampf und sammelt Geld ein. Alleine im dritten Quartal von Juli bis September konnte der Präsident und seine demokratische Partei 70 Millionen Dollar an Spenden einfahren. Mehr als 606.000 Spender gaben dem Amtsinhaber alleine im dritten Quartal ein paar Dollar, 98 Prozent 250 Dollar und weniger, durchschnittlich wurden 56 Dollar gegeben. Von der Gesamtzahl der „Donors“ waren 257.000 Erstspender für Obama. Insgesamt haben bereits mehr als eine Million Amerikaner den Präsidentschaftswahlkampf des Demokraten unterstützt. Das Obamalager verweist darauf mit Nachdruck und erklärte: „Das ist unsere Antwort für Gegner, Presse und jeden, der daran zweifelt, ob der Präsident auf seine Unterstützer bauen kann“.

Auch die Republikaner sind mit dem Klingelbeutel unterwegs, aber lange nicht so erfolgreich wie Obama, und sie müssen auch noch wichtige Wahlkampfdollar für die Vorwahl ausgeben. Der texanische Gouverneur Rick Perry sammelte im dritten Quartal 17 Millionen Dollar ein, sein Konkurrent Ron Paul mit seiner konservativen Basisbewegung immerhin acht Millionen Dollar.

2 Kommentare in “Obama und der Klingelcontainer

  1. Die sind aber auch sehr clever und schnell im „Obama Camp“: kurz nach der „birth certificate“ Geschichte kam ein T-Shirt raus-vorne Obama mit ‚Made in the USA“ und hinten seine Geburtsurkunde. Wer $20 spendete, bekam eins. Ich habe zwei. Ist doch total klasse! 🙂

  2. @ Anna

    Ich dachte immer man darf als Nicht-Amerikaner, d.h. Nicht-US-Bürger für Wahlkämpfe nichts spenden. Ich hätte übrigens noch eine vergoldete Obama-Gedenkmünze günstig abzugeben, wenn sie wollen. 😉

    @ Peltner

    Haha, es scheint doch noch ein paar mehr Leute zu geben die Obama noch nicht durchschaut haben. 😉

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