Randnotizen aus der US Politik

Schauen Sie sich bitte in Zukunft bei McDonald’s Ihre Chicken McNuggets genauer an, denn vor Ihnen könnte Ihr nächster Urlaub liegen. Eine Frau in Dakota City, im US Bundesstaat Nebraska, saß beim Schnellimbissexperten und wollte schon alles zu einem Klumpen zusammenschieben und wegschmeißen. Da fiel ihr auf, der eine Chicken McNugget sah ein bißchen so aus wie der abgebildete George Washington auf der 25 Cent Münze. Und was macht man in so einem Fall? Sicherlich nicht wegschmeißen. Man packt den Essensrest ein, geht nach Hause, schaltet den Computer an, loggt sich auf ebay ein und versteigert einen George Washington Chicken McNugget. Am Ende steht dann ein Betrag von 8100 Dollar. Also, wie gesagt, schauen Sie das nächste mal genauer hin.

Ein Abgeordneter der Republikaner ist derzeit in der Bredouille. Roscoe Bartlett wurde vom „American Mustache Institute“, einer Art nationaler Schnorrnwastlclub, angeschrieben, mit der Bitte den „Stace Act„, einer jährlichen Steuererleichterung von 250 Dollar für alle Bartträger, zu unterstützen. Kein Witz, unten gibt es das Video zu diesem Vorhaben. Abgeordneter Bartlett, selbst mit Gesichtsbehaarung, hatte wohl anfangs dem Vorhaben zugestimmt, doch rudert nun zurück. Sein Büro meinte, er habe den Antrag nur gelesen, unterstütze ihn aber öffentlich nicht. Ah ja!

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Ein Unterbezirk der republikanischen Partei in South Carolina hat nun bekannt gegeben, dass in Zukunft alle Kandidaten aus ihren Reihen eine eidesstattliche Erklärung abgeben müssen. Darin verpflichten sich die Kandidaten in ihrer zukünftigen politischen Arbeit weder Steuern zu erhöhen noch untreu zu sein, sich keine Pornographie anzusehen oder etwaigen außerehelichen Sex zu haben. Der 28 Punkte Katalog umfasst viele traditionelle republikanische Forderungen, doch greift auch in die persönlichen Freiheiten jedes einzelnen potentiellen Kandidaten ein. Der Unterbezirk begründet seine Entscheidung damit, dass man von einer Führungsperson durchaus moralische Stärke erwarten kann. Die GOP in South Carolina bezweifelt allerdings, dass so die eidesstattliche Erklärung der Untergruppierung überhaupt rechtens ist.

 

 

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