Ein Schuß gegen Obama

Bei einem Wahlkampfstopp von Rick Santorum in West Monroe, Louisiana, kam es zu einem unschönen Zwischenfall. Der Kandidat, im Anzug und im Rambofieber, wollte den mitgereisten Presseleuten mal zeigen, wie sicher er mit einer Schußwaffe umgehen kann. Also wurde ein Auftritt an einem Schießplatz organisiert. Santorum ballerte also auf die schwarzen, menschlichen Umrisse, die dort in rund 15 Meter Entfernung als Zielscheiben hingen. Sichtlich entspannt drückte er immer wieder ab. Zwischendrin kann man jedoch ganz klar die Worte einer Frau hören „Pretend it’s Obama“, stell Dir vor es ist Obama (0:36 Sekunden).

Santorum bekam davon nichts mit, doch auf den Zwischenfall danach angesprochen meinte er, dass er sich sicherlich keine Person beim Schießen vorstelle und, dass so ein Kommentar „schrecklich und brutal“ ist und er froh sei, ihn nicht gehört zu haben. Am heutigen Samstag sind die Vorwahlen in Louisiana und Rick Santorum gilt als sicherer Sieger.

Die Frau wurde bislang noch nicht gefunden. Der Secret Service ermittelt allerdings wegen einer Morddrohung gegen den amerikanischen Präsidenten.

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