Obama der „Totalausfall“

Für die einen ist er die Ausgeburt der Hölle, für die anderen ein amerikanischer Patriot, erzkonservativ, standhaft, von sich und seiner Politik überzeugt. Dick Cheney spaltet die Nation. Er hat sich als erster schon kurz nach der Wahl von Barack Obama zum US Präsidenten gegen den neuen Mann im Weißen Haus ausgesprochen, der Blick auf dem Bild von der Vereidigung Obamas sagt alles.

Dick Cheney hat gerade ein neues Herz bekommen, aber voller Liebe für den „Commander in Chief“ ist auch das nicht. Nun hat er in einer Veranstaltung der Republikaner in Wyoming Barack Obama als „absolute Katastrophe“ für das Land bezeichnet. Weitere vier Jahre von Obama könnten sich die USA nicht leisten. In den Bereichen Wirtschaft, Steuern, Verteidigung und etlichen anderen sei Obama „eine riesige, riesige Enttäuschung“. Das kommt genau von dem Mann, der in acht Jahren Bush-Administration das Land spaltete, die USA in einen sinnlosen, kostspieligen und folgenschweren Krieg führte, der einen modernen Überwachungsstaat aufbaute. Cheney hat eine eigenwillige Überzeugung davon was Demokratie ist. Demokratie ist für ihn nur das, was er denkt, sieht, unterstützt und macht. Da paßt kein Barack Obama ins Bild, der vom Wandel und der Umgestaltung der amerikanischen Gesellschaft träumt. Der Auftritt Cheneys und dessen Kommentare sind eine Steilvorlage für die Republikaner im Wahlkampf, der immer heftiger und dreckiger geführt wird.

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