Uuf Wiadäluagä, Michelle Bachmann

Was andere wollen, will Michelle Bachmann nicht. Durch ihren Mann wurde die republikanische Abgeordente und Ex-GOP Präsidentschaftskandidatin im März volle Staatsbürgerin der Schweiz. An die große Glocke wollte sie es nicht hängen, doch ihre neue Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft sprach sich dennoch schnell herum. Riesenwirbel, denn Bachmann hatte auf einmal zwei Pässe. Kommt nicht so gut für eine erzkonservative Politikerin im Wahlkampf, die aller Welt ihren Patriotismus unter die Nase reibt. Doch nur wenige Tage, nachdem die amerikanischen Medien darüber ausführlichst berichtet haben, setzte sich Michelle Bachmann hin und schrieb folgende Erklärung. Wohl auch, um sich ihre Wiederwahl zum US Kongress zu garantieren:

„Ich habe heute einen Brief an das Schweizer Konsulat geschickt, mit der Bitte meine doppelte Schweizer Staatsbürgerschaft rückgängig zu machen, die ich per Schweizer Gesetz 1978 durch die Ehe zu meinem Mann erhielt. Ich habe mich dazu entschlossen und möchte dies auch ganz deutlich machen: Ich wurde in Amerika geboren und ich bin eine stolze amerikanische Bürgerin. Ich bin, und war es immer, 100prozentig der amerikanischen Verfassung und den Vereinigten Staaten von Amerika verpflichtet. Als Tochter eines Air Force Veterans, Stieftochter eines Army Veterans und Schwester eines Navy Veterans, bin ich stolz auf meine Treupflicht zur großartigsten Nation, die die Welt je gesehen hat“.

 

 

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