Agent Obama und die CIA

Man muß ihn ja nicht mögen, aber was Obama alles angekreidet wird, ist schon ein Unding. Eigentlich ist er ja kein Amerikaner, also, nicht von Geburt an, was ihn vom Präsidentenamt ausschließen würde. Deshalb hat sich die „Birther“ Bewegung gegründet, die in detektivischer Kleinstarbeit beweisen will, dass Obama Kenianer oder sonst ein Ausländer von Geburt aus ist.

Und dann gibt es die religiöse Rechte in den USA, die felsenfest davon überzeugt ist, dass Barack Hussein Obama ein Islamist ist, quasi durch die Hintertür das christliche Abendland Amerikas dem Koran zuführen will. Trotz Homoehe, trotz Abtreibung, trotz Freizügigkeit, hier handelt ein hinterhältiger Islamist im Namen von Mohammed, Mekka, Madrassas. Das ihm noch nicht unterstellt wurde, dass er im Land der unbegrenzten Möglichkeiten das Scharia Gesetz einführen will, ist lediglich eine Gratwanderung.

Obama der „Kommunist“, „Sozialist“, „Faschist“ und nun wird er auch noch als „Spion“ und „Agent der CIA“ geführt. Tatsache! Kein Witz! Das alles geht auf einen Fehler der Columbia University zurück, die erklärte, Obama wäre nur von 82-83 immatrikuliert gewesen und nicht, wie der Präsident selbst erklärt, von 81-83. Gerüchten zufolge sei Barack Obama vor seiner Zeit an der Uni in New York als Agent der CIA in Pakistan eingesetzt gewesen. Klar, mit Zweitnamen Hussein stehen einem die Türen und Tore der radikal islamischen Splittergruppen am Hindukusch weit offen. Sein Lächeln, sein Charme wird die fusselig-bärtigen Gotteskrieger überzeugt haben. Auch wenn die Verwaltung der Columbia University mittlerweile erklärte, Obama sei doch schon von ’81 an Student der Uni gewesen, es habe sich bei einer früheren Erklärung um einen Computerfehler gehandelt, Verschwörungstheoretiker und Obama-Hasser sind sich einig, da stimmt was nicht. Und natürlich findet man auch noch Professoren, die sich so gar nicht an den heutigen Präsidenten als Studenten erinnern können. „Bei mir war der nicht in der Vorlesung“.

Ich hoffe nur, dass das Leben von Barack Hussein Obama, das „wirkliche“ Leben dieses geheimnisvollen Mannes mal verfilmt wird. Spannender kann kein Agentenstreifen sein, „Bourne Identity“ mit Matt Damon ist dagegen wie ein Walt Disney Filmchen.

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