Mit neuer Energie in den Wahlkampf

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney macht nun mit seinem Energieprogramm klar, was Barack Obama da in den letzten vier Jahren in Sachen Energiepolitik verzapft hat, sei blanker Blödsinn. Obama habe die Suche nach Ölreserven auf Bundesland und vor den Küsten der USA gestoppt, die gesamte Ölindustrie massiv mit immer neuen Auflagen und Einschränkungen behindert, den Kohlebergbau gezielt verkleinert und stattdessen – fälschlicherweise, wie Romney meint – auf erneuerbare Energiequellen, wie Wind und Solar, gesetzt. Auch die Atomindustrie habe unter Obama nicht so recht boomen können.

Aber damit sei nun bald Schluß. Romney hatte erst kürzlich ein Treffen mit Vertretern der Ölindustrie, die quasi seinen Energieplan geschrieben haben. Mit ihm im Weißen Haus werden die Umweltauflagen der Obama Administration zurück genommen, verstärkt die Erschließung neuer Ölreservern voran getrieben und die einzelnen Bundesstaaten könnten dann selbst entscheiden, ob auf Bundesland in ihrem Staat nach Öl und Gas gebohrt werden dürfe. Vor Ort wisse man das sowieso viel besser als im fernen Washington. Und auch Kohlekraftwerke sind Teil des Romneyschen Umweltprogrammes. Immerhin sind die Bergleute auch Wähler: Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt!

Es gehe um Arbeitsplätze und um die Sicherung des amerikanischen Energiebedarfs. Für grüne Hirngespinste und Schreckensmeldungen sei kein Platz in einer gesicherten und unabhängigen amerikanischen Energieversorgung. Mitt Romney verliert kein Wort für die Probleme der Erderwärmung, für die Reduzierung der Kohlendioxide, für die Ausbeutung ganzer Landstriche, für internationale Verträge und Ansätze im Kampf für eine bessere Umwelt. Es geht nicht um Energieeinsparungen, um ein Umdenken in der Energie- und Verkehrspolitik, nein, Romney redet davon drei Millionen Arbeitsplätze im Energiesektor zu schaffen, die Teil seines 12 Millionen Jobprogrammes sein sollen.“Ich will, dass jeder Amerikaner, der einen guten Job haben will, auch einen guten Job bekommt“.

Eine klare Ansage an Amerika und den Rest der Welt. Lass die Europäer mal in ihren Nuckelpinnen durch die Gegend rollen, ein Amerikaner kutschiert mit einem Straßenkreuzer herum. Energiesparen ist was für Sozialisten, Amerikaner verblasen so viel Energie, wie sie nur wollen. So sieht das aus….im Amerika des Mitt Romney!

 

 

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