Es geht um den Bart

Vor ein paar Tagen wurde in Cleveland Samuel Mullet Sr. wegen eines „Hate Crimes“, eines durch Hass bedingten Verbrechens für schuldig befunden. Er hatte 16 Mitglieder seiner fundamentalistischen Amish Glaubensgruppe, darunter vier seiner Kinder dazu angestiftet, mehrfach Mitglieder einer anderen Amish Gruppe zu überfallen und deren Bärte und Haare abzuschneiden. Ein ganz schlimmes Ding in der Amish Welt, nun drohen Mullet 15 Jahre Haft, denn die Staatsanwaltschaft konnte sich bei den Geschworenen mit ihrer Argumentation des „Hate Crimes“ durchsetzen.

Aber mal ganz ehrlich, eigentlich wären solche Bartabschneideaktionen gar nicht mal so schlecht, wenn sie denn dabei blieben. Man stelle sich vor radikale Islamisten würden mal solch eine Aktion machen, anstatt auf einem überfüllten Markt eine Autobombe zu zünden oder Selbstmordattentäter in jüdische Busse zu schicken. Zumindest könnten dann anschließend die Betroffenen auch zu diesen Mitteln greifen. Bart ab und gut ist…denn danach müssen alle erst mal wieder warten, bis ein neuer Bart gewachsen ist. Zeit zum „cool down“, zum Abkühlen der Gemüter. Ich weiß, alles Hirngespinste, aber mal ehrlich, andere wichtige und nicht so wichtige Zeitgenossen machen auch keine besseren Vorschläge, wie man extremistische und religiös fundamentalisch bedingte Gewalt einschränken oder unter Kontrolle bringen könnte. Von daher…ja, ja, ich hör‘ schon auf.

 

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