Rettungsaktion für Killerwale

Im nördlichen Teil der Hudson Bay in Nord Quebec ist eine außerordentliche Rettungsaktion in Gang. Mindestens 12 Orkas oder Killerwale kämpfen dort um ihr Leben. Nur ein kleines Loch im Eis gibt ihnen noch die Möglichkeit zu Atmen. Peter Inukpuk, Bürgermeister von Inukjuak, dem nächstgelegenen Ort, erklärte, das Wasser sei in diesem Jahr später als sonst gefroren, was erklären würde, warum die Wale überhaupt in diese missliche Lage gekommen sind.

Ein Video, das am Dienstag auf Facebook erschien, zeigte zum ersten mal das Drama im Eis. Die benachrichtigten Behörden versuchen nun eine Rettungsaktion zu starten, bevor das Loch überfriert und die Wale ersticken würden. Angeblich ist bereits ein Eisbrecher der amerikanischen Küstenwache unterwegs, der den Orkas eine Rückzugsmöglichkeit bieten könnte. Unklar ist, ob die Wale eine weitere Nacht überleben werden. Die größeren von ihnen stoßen immer wieder gewaltig nach oben, um das Eisloch offen zu halten. Hinterher tauchen kurz die kleineren von ihnen auf, um Luft zu schnappen.

Das Video zeigt das ganze Drama, allerdings sollte man die Bilder ohne die störende Musik ansehen.

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