Ein Deutscher für die NFL

Die American Football Kommentatoren schwärmen in diesen Tagen von Björn Werner, dem „German All-American“, einem 22jährigen Berliner, der als Hoffnungsträger der National Football League gilt. Was Basketballstar Dirk Nowitzky für die NBA war, könnte schon bald Björn Werner für die NFL sein, so liest man des öfteren.

Werner wuchs eigentlich mit Fußball auf, doch mit 12 Jahren wechselte er zum American Football. Nach seinem Wechsel von Berlin an eine High School in Connecticut war er nicht mehr aufzuhalten. Scouts der Universitäten warfen ein Auge auf ihn und beobachteten die Fortschritte des Defensivspielers. Schließlich kam er zu Florida State, und damit in die Vorstufe zur NFL.

Nun steht er vor dem Schritt in die National Football League, wird als Nummer Zwei der Top Ten Draft in diesem Jahr gehandelt. Immer wieder muß er erklären, wie er eigentlich als Deutscher zum Football kam. Björn Werner nimmt es gelassen, erzählt von Videogames und Spielen der NFL, die er online verfolgte. Sein Traum vom großen Spiel scheint nun wahr zu werden. Was die Scouts vor allem an ihm mögen ist, dass er ein Defensivspieler mit Talent ist. Er hat das Auge und die Geschwindigkeit schnell auf Angriff umzuschalten. Die NFL ist eine der letzten Bastionen im amerikanischen Sport, wo Deutsche noch nicht Fuß gefaßt haben. Das könnte nun mit Björn Werner vorbei sein.

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