Wo ist man noch sicher?

Kleine Rückblende: 28 Menschen, darunter viele Kleinkinder, starben am 14. Dezember 2012 in einer Grundschule, als Adam Lanza gezielt tötete. Nun sind es 13 Tote in einer militärischen Einrichtung der US Navy. Man muß sich fragen, wenn noch nicht einmal Kinder in einer Grundschule und Militärangehörige auf einer gesicherten Marinebasis sicher sind, wo ist man es dann?

Der Schock nach dem gestrigen Amoklauf sitzt tief. Wieder mal. Und wieder einmal wird nichts passieren. Wie groß war der Aufschrei nach der Schießerei in der „Sandy Hook Elementary School“, wie laut der Ruf nach neuen Waffengesetzen? Und was geschah? Nichts! Nach wie vor sind rund 400 Millionen Waffen im Umlauf in den USA. Nach wie vor werden tagtäglich Menschen mit Schußwaffen umgebracht. Nach wie vor geraten Sturmgewehre und Handfeuerwaffen in die Hände der „Falschen“, doch wer sind die „Richtigen“?

Der jüngste Amoklauf von Washington zeigt erneut, dass Amerika ein Problem hat, ein ziemlich großes und sehr tödliches. Und nichts wird dagegen unternommen. Nichts. Weder erschossene Kleinkinder noch getötete Militärangehörige daheim werden Grund genug sein, um die Waffenverliebtheit einiger in den USA zu stoppen. Das einzige, was nun wohl nicht kommen wird ist das Argument, man sollte bewaffnet sein, um sich gegen Angreifer wie Aaron Alexis zu verteidigen. Zumindest gehe ich davon aus, dass auf einem Marinestützpunkt einiges an Waffentechnik vorhanden ist.

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