Es tut sich was in Amerika

In Washington treffen sich Demokraten und Republikaner, plaudern ein bißchen über dies und das, Resultate fehlen allerdings. Staatliche Behörden und öffentliche Einrichtungen bleiben weiterhin geschlossen, Service- und Dienstleistungen gestoppf. Doch die Zeichen stehen auf einen Kompromiss, heißt, die Schuldengrenze soll angehoben werden und die Regierungsgeschäfte wieder in Gang kommen. Wann und wie, das steht allerdings noch nicht fest.

Unterdessen prüfen einige Bundesstaaten auf eigene Kosten Nationalparks zu öffnen. Seit dem „Shutdown“ mußten über 400 Nationalparks und Nationalmonumente geschlossen werden, darunter die Freiheitsstatue, der Grand Canyon, der Yosemite Nationalpark und Alcatraz Island. Die Regierung in Washington hat den einzelnen Bundesstaaten nun frei gestellt, die Parks zu öffnen, allerding unter der Bedingung, dass die Kosten auch übernommen werden. Eine Rückerstattung wird es nicht geben.

Arizona prüft derzeit, ob man den Grand Canyon wieder für die rund 18.000 Touristen am Tag öffnen kann. In New York versuchen Politiker auf Bundesstaats- und lokaler Ebene eine Lösung für die Freiheitsstatue zu finden. In Colorado und South Dakota prüft man noch, was dieser Schritt genau kosten würde. Wyoming hingegen hat bereits abgewunken. Der republikanische Gouverneur Matt Mead erklärte, man wolle nicht der US Regierung helfen und deren Job übernehmen. Und auch Nevada hat bei den Nationalparks eine Entscheidung gefällt. Andere Programme, wie die Ausgabe von „Food Stamps“ seien wichtiger und drängender als die Wiedereröffnung der Parks. Nur in Utah hat man schon gehandelt. Die dortige Regierung hat sich dazu entschlossen, mal schnell 1,65 Millionen Dollar nach Washington zu überweisen, damit die fünf Nationalparks, allen voran der Zyon National Park, wieder ihre Tore öffnen können.

Die einzelnen Bundesstaaten spüren immer mehr den Druck aus den Gemeinden rund um die Nationalparks. Hotels, Souvenirshops, Tankstellen, Restaurants und viele kleinere bis mittelständische Unternehmen sind von den Touristendollars abhängig, die nun bereits seit 10 Tagen ausbleiben.

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