Obamas Stern sinkt

Selbst in San Francisco glaubt man nicht mehr so richtig an den Friedensnobelpreisträger. Kein Wort mehr von „Hope“ und „Change“, stattdessen nur noch Resignation. Und von ihm selbst kommen nur noch Durchhalteparolen. Barack Obamas Ruf ist angekratzt. Irgendwie sieht man ihn als einen Präsidenten, der gerne und viel redet, aber auf die Worte kaum Taten folgen läßt.

Da ist der Abhörskandal. Er, ein Präsident, der angetreten ist, um die Regierungsgeschäfte klarer und durchsichtiger zu machen ist verantwortlich für die systematische Ausspionierung der eigenen Bürger und der Bürger von befreundeten Nationen. Da ist die große Gesundheitsreform, die seine Handschrift tragen sollte. Doch schon beim Anlaufen gab es nur Pleiten, Pech und Pannen. Ob „Obamacare“ jemals richtig umgesetzt werden wird, daran glauben selbst liberale Demokraten in San Francisco nicht mehr so ganz. Sie wissen, die Unterstützung in der Bevölkerung für die Reform sinkt immer mehr und die Republikaner warten nur auf ihre Chance, das ganze irgendwie zu Fall zu bringen. Der Präsident hat es schlichtweg verbockt.

Und da sind der Drohenkrieg in Übersee und das Gefangenenlager in Guantanamo. Hochtrabend forderte er als Senator die Schließung, wiederholte diese Forderung als Kandidat, doch noch immer ist das Lager in Betrieb. So was kommt nicht gut an im pazifistischen San Francisco.

Barack Obama bekam dafür am Montag die Rechnung. Ein Fundraiser im SF Jazz Center drohte nicht voll zu werden, da sah man sich genötigt, die Preise im Vorfeld zu senken. Auf dem Weg durch die Stadt fuhr Obama an etlichen Protesten gegen ihn vorbei. Und bei zwei Veranstaltungen mit ausgewähltem Publikum, wurde er sogar von Besuchern verbal angegangen. Er solle doch bitte endlich mal was machen.

Barack Obama reagierte gelassen, er würde ja gerne, aber in einer Demokratie müsse man Kompromisse suchen und finden. Er kann ja nicht alleine handeln. So einfach oder schwer ist das mit der Politik. Der Präsident kann zu diesem Zeitpunkt in seiner zweiten Amtszeit froh sein, dass er nicht noch einmal kandidieren darf und muß. Die Umfragewerte sind im Keller, da werden sie wohl auch bleiben. Sein Stern war wohl doch eher eine Sternschnuppe am amerikanischen Himmel. Einmal kurz geleuchtet und das wars.

YouTube Preview Image

6 Kommentare in “Obamas Stern sinkt

  1. Noch zwei Jahre dann sind wir auch diesen Terroristen los. Und der Putin wird auch nicht lange. Da kann unsere Angela allein Die Weltchefin sein.

  2. Guter Spruch, er war wohl doch nur ne Sternschnuppe am amerikanischem Himme, einmal kurz geleuchtet und das wars 😀 … Das bringt es auf den Punkt!

  3. Nur weil er schwarz ist war er so viel beliebt. Eigentlich hat er keine große Ahnung von Politik. Putin steckt ihn jederzeit in die Tasche.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um zu überprüfen, dass Sie eine reale Person und kein Spam-Roboter sind, lösen Sie bitte vor dem EINTRAGEN die nachfolgende kleine Rechenaufgabe, das sogenannte CAPTCHA *