Ronald McDonald ist gar nicht „happy“

Der Clown schaut ein bisschen traurig aus der Wäsche. Da wurden Milliarden von Hamburgern verkauft, Kinder lieben ihre „Happy Meals“, ja, McDonald’s hat die Esskultur der westlichen Welt ganz neu ausgerichtet. Mehr als genügend Gründe, um Luftsprünge zu machen. Und was passiert, die Mitarbeiter mucken auf. Nicht nur beim Burger-Riesen, auch bei anderen Fast Food Ketten in den USA murren die Beschäftigten. Natürlich wegen zu wenig Lohn, da haben sie einen Job und sind auch noch undankbar. Billigburger und wenig Personalausgaben, irgendwoher müssen die Aktionäre doch ihre Gewinne bekommen. McDonald’s ist eine der sicheren Anlagen im Markt.

Der Mindestlohn in den USA beträgt derzeit $ 7,25, der wird meist in solchen Schnellimbissen „made in  USA“ pro Stunde bezahlt. Selten mehr, meist langt das nicht zum Leben. Gerade nicht in den Großstädten. Deshalb wurde nun für den kommenden Donnerstag ein Generalstreik in 100 US Städten ausgerufen. Die Forderung ist ein Stundenlohn von $15. Bereits im August streikten in 50 Städten die Beschäftigten an den Herden, nun wird das ganze noch ausgeweitet. Unterstützung erhalten die Angestellten von der „Service Employees International Union“, kirchlichen Gruppen und Studentenorganisationen. Die Arbeitgebervertretung „National Restaurant Association“ warnte vor der, in ihren Augen, übertriebenen Forderung von $15 Dollar Studenlohn. Damit würden nur Jobs wegfallen und die Automatisierung in den Fast Food Restaurants ausgeweitet werden. Oh weh, die Roboterfritten kommen.

 

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