Weihnachtszeit Waffenkaufzeit

Kalifornien wird am 1. Januar neue Waffengesetze einführen. Dann müssen auch für Gewehre Marke, Kaliber, Seriennummer und der Name des Besitzers an eine zentrale Stelle weitergeleitet werden. Diese Registrierung gibt es schon seit längerem für Handfeuerwaffen. Bislang waren Gewehre davon ausgenommen. Kalifornien will damit den gesamten Waffenmarkt besser kontrollieren und überwachen, wo und wer Knarren illegal weiter verbreitet. Diese neue Regelung wird als eine Gewaltpräventionsmaßnahme gesehen.

Doch die Waffenlobby läuft Sturm gegen dieses neue Gesetz. Es sei eine unnötige Verletzung der Privatsphäre, heißt es. Die Regierung in Sacramento habe kein Recht, diese Daten der Waffenkäufer zu sammeln. Bislang mußten Käufer beim Kauf einer Waffe ihren Namen abgeben, um einen FBI Hintergrundcheck zu bekommen. Dabei wird geprüft, ob derjenige vorbestraft ist oder strafrechtlich gesucht wird. Bislang wurden die Daten danach vom Ladenbesitzer vernichtet. Nun allerdings sollen sie ab dem 1. Januar weiter an eine zentrale Registrierungsstelle in Sacramento geleitet werden.

Klagen gegen diese neue Verordnung haben bislang nicht viel gebracht. Kein Wunder also, dass die Verkäufe von Gewehren in den letzten Wochen zwischen 30 und 50 Prozent gestiegen sind. Das kann nicht einfach durch das Weihnachtsgeschäft erklärt werden. Viele Käufer wollen schlichtweg die neue Gesetzeslage umgehen und besorgen sich gleich etliche Flinten für ihr Arsenal daheim. Man weiß ja nie, was da noch kommen wird.

 

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