Mit dem Regen kam das Problem

Der Ostteil der Bay Bridge ist erst seit ein paar Monaten befahrbar. Mit großem Tam-Tam wurde die Brücke schließlich für den Verkehr freigegeben. Anstatt von 1,4 Milliarden Dollar wurden am Ende 6,4 Milliarden Dollar verbaut. Doch die Probleme begannen schon vor der eigentlichen Eröffnung, wie man hier nachlesen kann. Die Verankerungen waren nicht so, wie sie sein sollten. Riesige Stahlschrauben für die Verankerungen waren porös.

Bislang erstrahlte die Bay Bridge unterm blauen nordkalifornischen Himmel. Die Sonne schien schön. Wenn man von Oakland nach San Francisco fährt, hat man das Golden Gate direkt vor sich. Ein einzigartiger Autofahrerblick. Seit ein paar Tagen nun regnet es. Seit langem mal wieder, ein Sturm nach dem anderen zieht über die Region. Und da tritt auch schon das nächste Problem an der Bay Bridge auf. Der Unterbau der Brücke aus Stahl ist nicht wasserdicht versiegelt, wie es eigentlich sein sollte. Das Regenwasser auf der Fahrbahn tropft auf die trockenen Stahlträger. Ein Tropfen nach dem anderen rieselt auf den Stahl. Kein gutes Zeichen für eine Brücke, die für 150 Jahre gebaut wurde. Die metallurgische Ingenieurin Lisa Thomas von der UC Berkeley sagt dazu nur: „That’s a problem, a big problem“.

Bislang haben die Fachleute von CalTrans nur ein paar Bereiche entdecken können, an denen Wasser in den Unterraum durchdringt. Aber man muß schnellstens eine Lösung finden. Es wird teuer, das steht fest. Noch ist die Brücke sicher, die Frage ist nur, wie lange.

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