California – the Wild, Wild West

Was Amerika sicherlich nicht braucht sind mehr Waffen auf der Straße. Weit über 300 Millionen Schußwaffen sind im Umlauf. Jahr für Jahr sterben über 30.000 Menschen in den USA durch Schußverletzungen. Doch all das macht nichts aus, Amerikaner haben ein Grundrecht auf die Wumme. Ein Bundesgericht in Kalifornien hat nun erklärt, dass ein Verbot des Tragens und Mitführens von Waffen verfassungswidrig sei. Die Stadt San Diego hatte bislang vorgeschrieben, dass man nicht einfach nur sagen kann, man brauche eine Knarre für den persönlichen Schutz, man müsse das gefälligst auch nachweisen. Und das eben widerspreche dem zweiten Artikel in der Verfassung, so die Richter am 9. Bundesgerichtshof in San Francisco.

Was das bedeutet ist klar. Überall in Kalifornien darf man ab jetzt mit einer Schußwaffe herumlaufen, so lang diese nicht offen getragen wird. Unter der Jacke, klar. Im Handschuhfach, auch da. Im Knöchelhalfter, na, aber sicher. Nur wie John Wayne, lässig im Schritt und mit dem Revolver an der Hüfte wiegend durch die Gegend spazieren, ist weiterhin nicht erlaubt. Gesetz ist eben Gesetz.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um zu überprüfen, dass Sie eine reale Person und kein Spam-Roboter sind, lösen Sie bitte vor dem EINTRAGEN die nachfolgende kleine Rechenaufgabe, das sogenannte CAPTCHA *