The Return Of El Niño

Wird es ein El Niño oder eine La Niña? Darüber rätseln derzeit noch die Wissenschaftler. Klar ist nur, es braut sich was zusammen in der Mitte des pazifischen Ozeans. In mehreren Hundert Metern Tiefe sind erste Anzeichen eines El Niño zu erkennen. Das hätte für die USA durchaus positive Auswirkungen, gerade für die unter extremen Wetterbedingungen leidenden Landstriche. Ein El Niño würde weitaus mehr Regen für den von Wasserknappheit betoffenen amerikanischen Südwesten bedeuten, weniger Hurricanes im Atlantik und wärmere Winter und damit weniger Schnee und Eis im Nordwesten der USA.

Klingt alles positiv, nicht wahr? Allerdings müsste El Niño schon im richtigen Gewand daher kommen, denn wenn es wieder so einer wie 97/98 wird, könnte das massive Ausfälle für die Ernten bedeuten. Drei Milliarden Dollar kostete damals El Niños Umtrieb allein in den USA. Denn nach dem vielen Regen steht ein extremer Sommer mit Rekordtemperaturen an. Auch weltweit hat das Wetterphänomen Auswirkungen. Hitze und Dürre sind damit verbunden, Ernten in vielen Teilen der Welt werden mit einem massiven Einzug von El Niño verloren gehen.

Auch ist noch nicht klar, ob das, was sich da mitten im Ozean entwickelt, nicht auch eine La Niña sein könnte, ein Kältefront. Und dann ist da auch noch die Möglichkeit, dass gar nichts passiert. Auf jeden Fall wollen die Wissenschaftler das ganze nun genauer beobachten, in Sachen Wetter und Wettervorhersage wird es nicht langweilig in diesen Tagen.

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