Ein Albino Redwood steht vor dem Aus

Cotati, rund 60 Kilometer nördlich von San Francisco, ist die Hauptstadt des Akkordeons. Jedes Jahr im Sommer pendeln Akkordeonspieler verschiedenster musikalischer und aus allen Himmelsrichtungen in einen Park im Zentrum der nordkalifornischen Kleinstadt und spielen auf. Dort steht am Rande sogar eine bronzene Akkordeonspielerstatue.

Doch nun hat die 7000 Einwohner Gemeinde noch eine Besonderheit vorzuweisen, die sie über die Stadtgrenzen hinaus bekannt macht; einen Albino Redwood Baum. Und nicht irgendeinen, sondern den weltweit größten seiner Art mit nahezu 20 Metern Höhe. Allerdings fragt man sich, für wie lange noch, denn dieser Albino Baum soll schon bald gefällt werden. Auch wenn es von dieser seltenen Art weltweit nur zehn bekannte Exemplare gibt. Der Baum soll einer geplanten Zugtrasse weichen, so zumindest verlangt es eine Bundesvorschrift. Historiker, Arboristen und Anwohner sind entsetzt und können und wollen die Welt nicht mehr verstehen. Wie kann man solch ein Naturmonument fällen? Das Unternehmen, das die Regionalbahn baue, solle sich etwas überlegen, um diesen einzigartigen Redwood zu schützen und zu bewahren, fordern die Aktivisten.

Gepflanzt wurde der Baum bereits 1947 und wuchs so vor sich hin. Er ist jedoch nicht nur ein Albino Redwood, sondern auch noch eine Chimäre mit zwei DNA Typen. Bei diesem hier in Cotati kann man an einem Zweig weiße und grüne Nadeln vorfinden, eine absolute Seltenheit. Nun versuchen die Bürger und Wissenschaftler den Baum zu retten, sogar an eine Umpflanzung ist gedacht, wenn sie denn überhaupt möglich wäre.

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