Ein Hass Prediger fährt zur Hölle

„Gott hasst Schwule“. „Gott hasst Dich“. „Danke Gott für tote Soldaten“. Sprüche, mit denen die Westboro Baptist Church an Beerdigungen von gefallenen US Soldaten protestierte. Eine Handvoll Verblendeter war immer zugegen, wenn Trauerfeiern anstanden. Weit über 50.000 wurden so über die Jahrzehnte gestört. Nichts half, sogar eine breite Diskussion über Meinungsfreiheit wurde wegen dieser Aktionen in den USA geführt. 2011 bestätigte das US Verfassungsgericht das Grundrecht auf Meinungsfreiheit für die radikalen Christen.

Nun ist Fred Phelps, der Gründer der Westboro Baptist Church, im Alter von 84 Jahren gestorben. Er gründete seine Kirche 1955 und machte sie zur Speerspitze einer Hassbewegung. Alles Übel in den USA, ob Krieg, Gewalt, Drogenmißbrauch, Wirtschaftskrise, führte er auf die liberale Haltung zurück. Schwule, Abtreibung, offene Partnerschaften seien für alles im Angesicht Gottes verantwortlich. Seine Kirche war seine Familie, Phelps hatte 13 Kinder. Und er wusste zu provozieren.

Sein Begräbnis wird nun allerdings keine Proteste hervorrufen. Auch wenn viele in den USA sagen, „Thank god, he’s dead“. Seine Familie kündigte an, keine Trauerfeier durchzuführen. „Wir verehren nicht die Toten“, meinte seine Tochter Shirley Phelps-Roper. Doch auch mit dem Ableben des Hasspredigers werden die Proteste weiter gehen, das kündigte der Familienrat bereits an.

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