Kampf der Noch-Nicht-Kandidaten

Erst im November 2016 wird erneut ein amerikanischer Präsident gewählt. Schon jetzt vermutet und munkelt man, wer denn für die Demokraten und die Republikaner in den Ring steigen werden. Namen werden gehandelt, es wird genau beobachtet, welcher Politiker wo auftritt, was er sagt und mit wem er sich umgibt. Zwei Kandidaten, die einfach nicht von den Listen gestrichen werden, sind Hillary Clinton für die Demokraten und Jeb Bush für die Republikaner. Jeder von ihnen führt das Feld der potenziellen Kandidaten an, obwohl es überhaupt noch keine offiziellen Kandidaten gibt. Sowohl Clinton wie auch Bush haben sich bislang nicht festgelegt. „Ich denke darüber nach“, erklärte diese Tage Hillary Clinton im kalifornischen San Jose und auch Jeb Bush meinte vor ein paar Tagen in einem Interview mit FOXNews, er entscheide sich noch in diesem Jahr, ob er kandidieren werde.

Hinhalten und verzögern und aus dem direkten Schußfeuer bleiben. Die amerikanische Politik ist eine Schlangengrube. Wer ans Ziel will, muß da durch. Der Vorwahlkampf in der eigenen Partei ist ein brutaler und kräftezehrender Mehrkampf. Alles ist erlaubt, Tiefschläge einbezogen. Wer sich zu früh in Position bringt, wird zermahlen, zerlegt, gedemütigt. Hillary und auch Jeb kennen das Geschäft nur zu gut. Sie haben es am eigenen Leib und aus unmittelbarer Nähe erlebt. Ein Kampf zwischen den beiden ist unwahrscheinlich und doch, er wäre ein Zweikampf mit Inhalten. Denn beide stehen für neue Ideen und Ziele, und sind dabei in wichtigen politischen Fragen gar nicht mal so weit voneinander entfernt. Amerika ist und bleibt im Dauerwahlkampf.

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