Wenn das Kapital spricht

Bill Gates fordert Einwanderungsreform.

Bill Gates fordert Einwanderungsreform.

Bill Gates, Warren Buffett und Sheldon Adelson sind drei der reichsten Männer der Welt. Ihnen gehört zusammen ein Vermögen von rund 160 Milliarden Dollar. Microsoft Gründer Gates und Investor Buffett haben in der Vergangenheit Barack Obama unterstützt, Las Vegas Kasino Mogul Adelson hat im Wahlkampf 2012 etwa 100 Millionen Dollar gegen die Wiederwahl von Obama ausgegeben. Doch trotz der politischen Differenzen haben die drei nun einen gemeinsamen Beitrag in der New York Times veröffentlicht.

Die Superreichen verstehen nicht, warum es keine Reform des Einwanderungsgesetzes in den USA gibt, obwohl Demokraten, Republikaner und Präsident Obama über die dringende Notwendigkeit überein stimmen. Die drei schreiben in ihrem Kommentar, dass sie trotz politischer Differenzen, in der Lage seien, einen Gesetzestext zu verfassen. Ausdrücklich werfen sie dem republikanisch dominierten Kongress vor, nicht zu handeln, auf Zeit zu setzen, die Reform unnötig zu politisieren.

Gates, Buffett und Adelson sahen sich zu diesem öffentlichen Schritt gezwungen, nachdem die Situation an der mexikanischen Grenze immer mehr außer Kontrolle gerät und gleichzeitig der Sprecher des Kongresses, der Republikaner John Boehner, erklärte, eine Reform sei notwendig, werde aber im Wahljahr 2014 nicht mehr kommen.

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