„Raindrops keep falling on my head“

Sturmfronten vor der amerikanischen Westküste bringen endlich Regen.

Sturmfronten vor der amerikanischen Westküste bringen endlich Regen.

Es regnet und alle freuen sich. Es regnet stark und alle freuen sich noch mehr. Seit drei Jahren erlebt Kalifornien eine Trockenperiode. Kein Regen, kein Schnee, die Seen, Flüsse und Reservoirs sind ausgetrocknet. Einige Städte haben massive Versorgungsprobleme, viele Gemeinden haben die Wassernutzung reglementiert. Und nun regnet es seit ein paar Tagen in Kalifornien. Erst waren es leichte Schauer, nun treffen in diesen Tagen zwei Sturmfronten vor der Küste aufeinander, die einen Dauerregen versprechen.

Vor meiner Tür fließt ein kleiner Fluß die Straße runter, weiter oben sind die Abflußkanäle verstopft. Ein seltenes Bild in der Gegend. Keiner schimpft über den Regen, überall wohin man auch kommt und wen man auch trifft, es heißt nur „we needed that rain“.

Die Krise ist damit noch lange nicht vorbei. Alles hängt davon ab, ob im Dezember und Januar noch weitere Stürme vom Pazifik her dicke Regenwolken nach Kalifornien blasen und der Wasserpegel endlich mal wieder steigt. In den Bergen und der Sierra hofft man auf Schneefall, das letzte Jahr war für die Skiresorts eine einzige Katastrophe. Nun also endlich Niederschlag. Ein schöner Tag, und ich muß sowieso daheim bleiben, um zu arbeiten. Alles passt!

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