Was gibt es noch zu erforschen?

Eigentlich könnte man tagtäglich über die Wissenschaft schreiben. Und damit meine ich nicht ernstzunehmende Versuche, Entdeckungen, Beobachtungen. Ich meine den Wahnsinn sogenannter wissenschaftlicher Arbeiten, die eigentlich niemand braucht. Also, so etwas wie die Untersuchung, ob Ratten rückwärtsgesprochenes Japanisch besser oder schlechter verstehen als rückwärtsgesprochenes Hollländisch.

Ratten verstehen weder Japanisch noch Holländisch rückwärtsgesprochen.

Ratten verstehen weder Japanisch noch Holländisch, wenn es  rückwärtsgesprochen wird, ermittelte eine Studie.

Oder wie Rentiere reagieren, die Menschen in einem Eisbärenkostüm sehen. Oder ob man vorhersagen kann, wann sich eine Kuh hinlegt und wann wieder aufsteht. Oder die Arbeit über die Kräfte in den Haaren, wenn sie zu einem Pferdeschwanz gebunden sind. Oder die Untersuchung, ob die Verletzungen und Schmerzen größer sind, wenn man eine volle oder eine leere Bierflasche über den Kopf geknallt bekommt. Oder, dass Stripperinnen mehr Trinkgeld bekommen, wenn sie ihre Tage haben. Oder….“you get the point“.

Es gibt Studien und „wissenschaftliche“ Papiere zu allem. Die oben genannten Beispiele habe ich nicht erfunden, es gab diese Arbeiten wirklich. Wissenschaftler an Universitäten untersuchten all diese Phänomene, in den USA, den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz, quer rund um den Globus. Finanziert werden solche Projekte meist durch Steuergelder. Eine Art der hochbrisanten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

Nun haben Forscher der New Yorker Cornell University in einer neuen und sagenhf wissenschaftlichen Arbeit „herausgefunden“, dass es zu viele wissenschaftliche Arbeiten gibt. Ermittelt wurde anhand einer Datenauswertung, dass die Ergebnisse von Studien kaum noch registriert werden, da es einfach zu viele Veröffentlichungen gibt. Ich glaube, für das Geld dieser wissenschaftlichen Arbeit wäre ich zum gleichen Ergebnis gekommen.

 

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