Hillary eint die Partei…die andere

„Washington Insider“. „Teil der Washingtoner Maschine“. „Von Gestern“. „Dritte Obama Amtszeit“. „Korrupt“. Das sind nur einige der Aussagen von führenden Republikanern, darunter auch Präsidentschaftskandidaten der GOP, nachdem Hillary Clinton ihre Kandidatur offiziell bekannt machte. Eigentlich sind sich die Republikaner spinnefeind, die Gräben sind tief zwischen den Flügeln der Partei. Aber was sie eint ist ihre Abneigung und ihr Hass gegenüber Hillary Clinton.

Die bekam das gleich mal zu spüren, was in den nächsten eineinhalb Jahren auf sie einprasseln wird. Doch Hillary Clinton hat eine dicke Haut. Sie kennt das Geschäft, als ihr Mann erst Gouverneur dann Präsident war. Als sie Senatorin, dann Präsidentschaftskandidatin und schließlich Außenministerin wurde. Kein anderer weit und breit im Kandidatenfeld kann so viele positive wie negative Erfahrungen in der Politik vorweisen.

Dennoch war die geballte Ladung überraschend. Kandidat Rand Paul wartete gleich mit einem Filmchen auf, der in einigen Bundesstaaten über die Mattscheibe laufen wird und dazu im Internet weit verbreitet wurde. Jeb Bush, noch nicht erklärter Kandidat, rief seine Anhänger zu Spenden auf, denn Hillary Clinton wolle in diesem Wahlkampf 1,7 Milliarden Dollar eintreiben. Der Kampf sie zu stoppen werde teuer, so Bush. Kandidat Ted Cruz erklärte, Clinton habe die USA unsicherer gemacht, denn unter ihr als Außenministerin mußten „wir den Aufstieg Russlands, des Iran und ISIS“ mitansehen. Und Marco Rubio, der am Montag als dritter republikanischer Kandidat seinen Namen in den Wahlkampfhut warf, meinte, diese Wahl gehe um Kandidaten, die „nicht im 20. Jahrhundert hängen geblieben sind“. Eine klare Breitseite gegen Clinton.

Hillary selbst zeigte sich unbeeindruckt und reagierte gar nicht auf die Angriffe. Und da hat sie wohl recht, man muß nicht alles kommentieren, was da im Wahlkampf erzählt und erklärt und gebrabbelt wird.

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